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1.3.2007: SolarWorld AG will größte Solarfabrik Amerikas bauen

Die SolarWorld AG plant, im US-Bundesstaat Oregon die größte Solarfabrik des amerikanischen Kontinents zu bauen. Wie das Bonner Unternehmen mitteilt, will es in Hilsboro im US-Bundesstaat Oregon eine Fabrik zur Herstellung von Solarsiliziumwafern und Solarzellen mit einer Kapazität von 500 Megawatt jährlich errichten. Hierzu habe der Konzern für 30 Millionen Euro die Siliziumwaferproduktion der japanischen Komatsu-Gruppe übernommen. Der Zulieferer für die Chipindustrie habe zuvor 600 Millionen Euro in den Standort investiert, wegen einer Nachfrageschwäche in dem Sektor die Produktion jedoch nicht aufgenommen.

SolarWorld will weitere 300 Millionen Euro in den Standort stecken und seine solaren Kristallisationsaktivitäten von Vancouver nach Hillsboro verlagern. Bereits 2007 soll der Produktionsbetrieb aufgenommen werden. Im ersten Ausbauschritt werden die Kapazitäten auf 100 MW angehoben. Außerdem will der Konzern die Kapazitäten seines Solarmodulwerks in Camarillo/Kalifornien auf 100 MW verdoppeln. Zusammen mit der Expansion der Siliziumwaferkapazitäten in Freiberg/Sachsen auf ebenfalls 500 MW werde der Konzern 2010 über eine weltweite Produktionskapazität von mehr als einem Gigawatt (1.000 Megawatt) verfügen.

Im Gegensatz zur Produktion in Freiberg, wo multikristallines Solarsilizium verarbeitet wird, sollen in Hilsboro monokristalline Siliziumprodukte hergestellt werden. Hier fließe das technologische Know-How aus den übernommenen Shell-Gesellschaften ein und erweitere das Produktionsspektrum.

Die Aktie gewann heute morgen im Xetra-Handel 5,35 Prozent auf 57,50 Euro hinzu (9:58 Uhr) und notiert damit etwa auf ihrem Vorjahresniveau.

SolarWorld AG: ISIN DE0005108401 / WKN 510840

Bildhinweis: SolarWorld agiert weltweit. / Quelle: Unternehmen
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