13.04.06 Nachhaltige Aktien , Meldungen

13.4.2006: Klavierbauer Bechstein setzt verstärkt aufs Auslandsgeschäft - Produktion für chinesischen Markt vor Ort "sehr profitabel"

Nachdem er gemeinsam mit seiner Ehefrau ein Aktienpaket vom bisherigen Großaktionär Samick übernommen hat, verfügt Karl Schulze, Chef der C. Bechstein Pianofortefabrik AG fast über die Mehrheit an dem Berliner Klavierbauer. Denn wie er gegenüber der Berliner Morgenpost erklärte, verfügt er aufgrund einer Vereinbarung mit dem koreanischen Partner über die Stimmrechte der Bechstein-Aktien von Samick. Wie er erläuterte, will Bechstein vor allem auf das Auslandsgeschäft setzen; dessen Anteil am Umsatz war 2005 von 30 auf 50 Prozent gestiegen. Von hoher Bedeutung sei hier die Produktion in China, wo vor Ort etwa 1200 Einheiten der Marke Bechstein Academy produziert werden sollen. "Wir machen dort mit 160 bis 170 Mitarbeitern jetzt einen Jahresumsatz von achteinhalb bis neun Millionen Dollar und werden mit bis zu einer Million Dollar Ertrag sehr profitabel sein", so Schulze.

Nach einer kräftigen Umsatz- und Gewinnsteigerung im vergangenen Jahr hatte die C. Bechstein Pianofortefabrik AG im März angekündigt, für dieses Jahr das beste Ergebnis ihrer Geschichte anzustreben (wir berichteten: ECOreporter.de-Beitrag vom 13. März). Die Aktie des Unternehmens hat im XETRA nach einem Tief von 6,78 Euro im Oktober seither um über 16 Prozent auf 7,90 Euro zugelegt.

C. Bechstein Pianofortefabrik AG: WKN 519800 / ISIN DE000519800

Bildhinweis: Flügel der C. Bechstein Pianofortefabrik AG / Quelle: Unternehmen
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