13.05.03

13.5.2003: Trojan und die Folgen - Wedeco kippt Jahresprognose

Der Wasseraufbereiter Wedeco AG verzeichnet im 1. Quartal einen Umsatzrückgang um 11,1 Prozent auf 24,8 Millionen Euro. Bereinigt um das Ende 2002 verkaufte Solargeschäft sank der Umsatz um 3,1 Prozent. Wie das Düsseldorfer Unternehmen mitteilt, war der Gewinn vor Steuern und Zinsen ( EBIT) im 1. Quartal 2003 mit einem Minus von fünf Millionen Euro negativ. Insgesamt weise der Konzern nach 1,6 Millionen Euro Gewinn im Vorjahreszeitraum für das 1. Quartal einen Verlust von -3,5 Millionen Euro aus. Dem Unternehmen zufolge haben dazu neben den hohen Fixkostenbelastung vor allem einmalige außerordentliche Aufwendungen aus den geplatzten Verhandlungen über einen möglichen Unternehmenszusammenschluss beigetragen (siehe auch ECOreporter.de-Beitrag vom 9. Mai). Sie sollen Unkosten in Höhe von rund drei Millionen Euro verursacht haben. Die Einmalaufwendungen für die Verhandlungen über einen Unternehmenszusammenschluß können laut Wedeco-Chef Werner Klink in 2003 nicht ausgeglichen werden. Das Jahresergebnis werde mindestens um diesen Effekt niedriger ausfallen als geplant.

Das Ergebnis pro Aktie beziffert Wedeco mit - 0,32 Euro (0,15 Euro in 2002). Der Cash flow aus laufender Geschäftstätigkeit habe sich gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres deutlich verbessert. Er betrage - 0,7 Millionen Euro nach - 2,5 Millionen Euro in 2002. Die Eigenkapitalquote habe sich geringfügig von 50,1 Prozent auf 50,9 Prozent erhöht.

Wedeco AG: ISIN DE0005141808 / WKN 514180
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