12.08.07 Nachhaltige Aktien , Meldungen

13.8.2007: Wochenrückblick: Auftragsregen für REpower AG – Ergebnissprung für Solon im ersten Halbjahr – Vossloh-Vorstand geschasst

Für die großen Indizes gab es in der vergangenen Woche nur eine Richtung: nach unten: der DAX verlor 2,55 Prozent auf 7.343,26. Der Dow-Jones-Index gab um 1,67 Prozent auf 13.239,54 Punkte nach. Der japanische Nikkei-Index sank um 0,77 Prozent auf 16.764,10 Punkte. Erdöl verbilligte sich um 0,95 Prozent auf 69,93 US-Dollar pro Barrel (Sorte "Brent Crude Oil"). Der Preis für Kupfer (Copper Grade A) brach um 7,47 Prozent ein auf 8.054,75 Dollar pro Tonne. Ein Euro kostete 1,3692 Dollar und 0,95 Prozent weniger als zum Ende der Vorwoche.

In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres ist das Gesamtvolumen der Nachhaltigkeitsfonds in Deutschland um rund 50 Prozent auf 19,1 Milliarden Euro angestiegen. Das ist das Ergebnis einer Auswertung von ECOreporter.de. Als ECOreporter.de vor zehn Jahren diese Daten erstmals ermittelte, verfügten die damals zwölf nachhaltigen Fonds über insgesamt nur 220 Millionen Euro.

Die GHF/Ventotec GmbH aus Leer hat Windkraftanlagen mit einer Gesamtkapazität von 90 Megawatt (MW) bei Vestas A/S bestellt. Die Turbinen für verschiedene Projekte in Brandenburg sollen bis 2008 aufgestellt werden. Zwei Großaufträge hat das dänische Unternehmen aus China erhalten. Die China Long Yuan Electric Power Group erteilte ihm den Auftrag zur Lieferung und Errichtung von zweimal 25 Windturbinen in Chifeng in der inneren Mongolei. Die Gesamtkapazität des Windparks betrage 100 MW. Die Auslieferung beginne in der ersten Hälfte 2008, bis zum Jahresende soll der Bau fertig gestellt sein. Die Turbinen werden in der chinesischen Fertigungsstätte in Tianjin produziert.

Die REpower AG hat aus Italien und Australien mehrere Aufträge für die Lieferung von 2-Megawatt-Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 160 MW erhalten. Wie der Hamburger Windturbinebauer mitteilte, orderte die italienische Veronagest 24 Windkraftanlagen für einen Windpark auf Sizilien. An den Projektentwickler Ordona Energia S.r.l., eine Tochter des börsennotierten Investmentunternehmens Alerion Industries, soll REpower 17 Turbinen für einen Windpark in der Nähe von Foggia liefern. Für das Projekt Scampitella in der süditalienischen Region Kampanien bestellte Foster Wheeler Milan bei REpower 16 Windkraftanlagen Außerdem ist REpower von der australischen Pacific Hydro Pty Ltd. mit der Lieferung von 23 Windkraftanlagen des Typs MM82 für einen Windpark im südostaustralischen Bundesstaat Victoria beauftragt worden. Der geplante Windpark soll in der Nähe der Küstenstadt Portland entstehen
Mit der Conergy-Tochter Epuron hat REpower einen Rahmenvertrag zur Lieferung von 80 Windkraftanlagen für internationale Projekte geschlossen. Laut den Unternehmen sollen die Windparkprojekte mit einer Gesamtkapazität von 160 MW in Deutschland, Italien, Frankreich und Australien bis voraussichtlich Ende 2009 realisiert werden.

Die Plambeck Neue Energien AG hat ihre jüngste Kapitalerhöhung vollständig platziert. Nach Angaben des Unternehmens aus Cuxhaven wurden sämtliche 3,7 Millionen angebotenen neuen Aktien zum Ausgabepreis von 3,75 Euro gezeichnet. Das Grundkapital der Plambeck Neue Energien AG erhöhe sich dadurch auf 41,2 Millionen Euro. Die rund 14,1 Millionen Euro an neuen Mitteln sollen zur Stärkung des Kerngeschäfts Windpark-Projektierung onshore und offshore im In- und Ausland eingesetzt werden.

Eine deutliche Ergebnisverbesserung in ihrem dritten Geschäftsquartal erzielte die US-amerikanische Zoltek. Laut der Zulieferin für Windturbinenbauer aus St. Louis stieg der Umsatz im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum um 50 Prozent auf 40,3 Millionen Dollar. Der Nettogewinn betrug fünf Millionen oder 0,17 Dollar pro Aktie. Im Vergleichszeitraum hatte das Unternehmen noch einen Verlust von 21,2 Millionen Dollar oder minus 0,90 Dollar pro Aktie verzeichnet. Gleichzeitig gab das Unternehmen einen neuen Langfristliefervertrag mit der spanischen Gamesa bekannt. Demnach liefert Zoltek in den kommenden fünf Jahren Karbonfasern zur Herstellung von Windrädern in einem Gesamtumfang von 142 Millionen Dollar. Ferner meldete das Unternehmen Pläne für eine Kapitalerhöhung. Demnach will es 3,6 Millionen neue Aktien emittieren und 0,4 Millionen Aktien von Altaktionären zum Verkauf stellen. Mit den eingenommenen Mitteln sollen ein Zehn-Millionen-Dollar-Darlehen des Vorstandsvorsitzenden zurückgezahlt und weiteres Wachstum finanziert werden.

Die Roth & Rau AG hat 0,23 Millionen Aktien im Rahmen einer Kapitalerhöhung platziert. Wie das Unternehmen aus Hohenstein-Ernsttal mitteilte, wurden die Aktien zu 158 Euro je Stück an institutionelle Investoren aus dem In- und Ausland abgeben. Der Bruttoemissionserlös von 36,34 Millionen Euro soll zur Finanzierung des weiteren Wachstums eingesetzt werden. Das Grundkapital erhöhe sich von 2,3 Millionen auf 2,53 Millionen Euro.

Die Berliner Solon AG hat nach vorläufigen Zahlen im ersten Halbjahr 2007 mit 193 Millionen Euro rund 36 Prozent mehr Umsatz gemacht als im Vorjahreszeitraum. Sie verbesserte das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) um 61 Prozent auf 15 Millionen Euro. Bereinigt um Einmaleffekte im ersten Quartal 2007 stieg das Konzernergebnis um 58 Prozent von 5,5 auf 8,7 Millionen Euro. Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich von 0,61 auf 0,90 Euro. Für das Gesamtjahr 2007 rechnet das Unternehmen damit, seine Wachstumsprognose von 30 Prozent deutlich zu übertreffen. Bis Ende 2007 sollen die Produktionskapazitäten von derzeit 130 MW auf 210 MW ausgebaut werden. Die Gesamtinvestition bezifferte Solon mit rund 20 Millionen Euro.
Ferner wurde mitgeteilt, dass Solon mit dem spanischen Solarinstallationsunternehmen Generació Fotovoltáico S.L: einen Liefervertrag mit einem Volumen von über 10 MW abgeschlossen habe. Kern des Vertrages sei die Lieferung von fünf Photovoltaikmodulen für die Insel Mallorca. Das erste Projekt solle noch dieses Jahr abgeschlossen werden, die restlichen im Laufe des Jahres 2008. Drei weitere Projekte mit einem Volumen von rund sechs MW stünden noch in der Verhandlungsphase.

Das Photovoltaik-Unternehmen Payom Solar aus Burgoberbach hat mit der Colexon GmbH einen Rahmenliefervertrag für das Jahr 2008 geschlossen. Vereinbart wurde die Lieferung von Solarmodulen. Colexon beliefert die Payom Solar AG nach Unternehmensangaben seit dem Jahr 2004 mit kristallinen sowie mit Dünnschichtmodulen.

Für den Neubau einer neuen 130-Megawatt-Watt-Waferfabrik im norwegischen Ardal hat die NorSun AS Produktionsanlagen bei der Meyer Burger Technologie AG bestellt. Wie das Schweizer Unternehmen mitteilte, beläuft sich die Auftragssumme auf umgerechnet rund elf Millionen Euro. Der Auftrag umfasst unter anderem die komplette Produktionskette für Trenn-, Band- und Drahtsägen. Eine Option zur Aufstockung des Auftrags für Anlagen im Wert von weiteren 4,2 Millionen Euro wurde eingeräumt.

Die chinesische Suntech Power Holdings Co, Ltd. hat im zweiten Quartal 2007 ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 147,7 Prozent auf 317,4 Millionen Dollar gesteigert. Der Nettogewinn habe bei 48,9 Millionen Dollar gelegen, teilte das Unternehmen aus Wuxi mit.

Mit einem Umsatzzuwachs von 2,8 Millionen Dollar im zweiten Quartal 2006 auf 7,5 Millionen Dollar schloss die Akeena Solar Inc. ihr zweites Quartal 2007 ab. Wie das Unternehmen aus dem kalifornischen Los Gatos mitteilte, stieg der Bruttogewinn von 0,7 auf 1,8 Millionen Dollar. Im ersten Halbjahr stieg der Umsatz von 5,3 Millionen Dollar auf 13,8 Millionen Dollar. Der Nettoverlust stieg in den ersten sechs Monaten von 0,23 Millionen oder 0,03 Dollar pro Aktie auf 2,9 Millionen oder 0,16 Dollar pro Aktie.

Die World Water & Power Corp. hat einen Auftrag zur Lieferung von zehn mobilen, solarbetriebenen Wasseraufbereitungssystemen in das von einem zerstörerischen Bürgerkrieg zerrüttete Darfur erhalten. Wie das Unternehmen aus Pennington in New Jersey mitteilte, liefern die Pump- und Reinigungseinheiten im Wert von 0,775 Millionen Dollar täglich sauberes Trinkwasser für rund 60.000 Menschen.

Der Gegenwind für die Biokraftstoffbranche hat sich weiter verstärkt. Denn nun hat der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) in einem Sondergutachten die Effizienz von „Klimaschutz durch Biokraftstoffe“ untersucht. Darin empfehlen die Ratsmitglieder der Bundesregierung, statt Biokraftstoffen die Erzeugung von Strom aus Biomasse zu fördern. Der Rat stellte fest, dass Biomasse in der Wärme- sowie in der gekoppelten Wärme- und Stromerzeugung bis zu dreimal effizienter und wesentlich kostengünstiger eingesetzt werden könne als bei der Erzeugung der derzeit genutzten Biokraftstoffe Biodiesel und Bioethanol.

Laut ihren Halbjahreszahlen ist das Geschäftsvolumen der Nürnberger UmweltBank AG erstmals über eine Milliarde Euro gestiegen. Im Vergleich zum Jahresende 2006 erhöhte sich die Bilanzsumme von 810,3 Millionen auf knapp 899 Millionen Euro, ein Plus von rund 11 Prozent. Die Kundenzahl ist bis Ende Juni 2007 auf über 56.000 gestiegen. Seit Anfang 2007 hat die Umweltbank nach eigenen Angaben über 1.300 neue Förderprojekte mit zinsgünstigen Krediten finanziert. Im Vergleich zum Jahresende 2006 sei das Kreditzusagevolumen um 8,7 Prozent auf 745,3 Millionen Euro gestiegen. Das Anlagevolumen der bankeigenen ökologischen Sparangebote habe sich im ersten Halbjahr 2007 um rund 14 Prozent auf 588,4 Millionen Euro erhöht. Das Neuvolumen im Bereich Vermögensberatung belief sich der UmweltBank zufolge auf rund 31,4 Millionen Euro.

Die init innovation in traffic systems AG hat im zweiten Quartal 2007 ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 10,6 Millionen auf 11,7 Millionen Euro gesteigert. Im ersten Halbjahr stiegen die Verkaufserlöse um 16,2 Prozent auf 19,4 Millionen Euro. Wie das Karlsruher Telematikunternehmen mitteilte, stieg das Bruttoergebnis von 6,3 auf 6,7 Millionen Euro.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank von 2,3 auf 1,2 Millionen Euro. Grund hierfür seien höhere Aufwendungen für Großprojekte, die erst ab dem zweiten Halbjahr zu entsprechenden Erträgen führen sollen, sowie Währungsverluste aus dem gefallenen US-Dollar. Der Periodenüberschuss im Konzern halbierte sich laut init auf 0,8 Millionen Euro. Der Gewinn pro Aktie sank von 0,17 auf 0,09 Euro. Im zweiten Halbjahr erwartet das Unternehmen eine Beschleunigung des Wachstums mit einer überproportionalen Ertragssteigerung. Die init-Führung bestätigte ihre Wachstumsprognose für 2007 mit einem Umsatz von rund 45 Millionen Euro (Vorjahr: 36,3 Millionen Euro) und einem EBIT von 6,5 Millionen Euro (Vorjahr: 5,6 Millionen Euro).

Der heftige Kurssturz von Vossloh-Aktien unmittelbar vor der Mitteilung des Bahntechnikkonzerns, über die Entlassung des Vorstandschef hat die Finanzaufsicht auf den Plan gerufen. Anlass für die Prüfung seien die "erheblichen Kursbewegungen" der Papiere vor der Mitteilung. Der Aufsichtsrat der Vossloh AG hatte den Angaben zufolge einstimmig beschlossen, die Bestellung von Vorstandschef Gerhard Eschenröder „aus wichtigem Grunde“ und „mit sofortiger Wirkung“ zu widerrufen. Als Grund wurden „gravierende Meinungsverschiedenheiten innerhalb des Vorstands sowie im Verhältnis zwischen dem Vorstandsvorsitzenden und dem Aufsichtsrat“ genannt. Ferner wurde bekannt gegeben, dass Finanzvorstand Werner Andree „mit sofortiger Wirkung Sprecher des Vorstands ist“. Die Strategie des Vossloh-Konzerns werde unverändert beibehalten

Die Best Water Technology AG (BWT) hat im ersten Halbjahr 2007 ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zwölf Prozent auf 195,2 Millionen Euro gesteigert. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) stieg laut ihren Angaben um 12,4 Prozent auf 20,7 Millionen Euro, das Nettoergebnis wuchs um 13,5 Prozent auf 15 Millionen Euro. Das Ergebnis je Aktie lag bei 0,84 Euro gegenüber 0,74 Euro im Vorjahr. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 15,7 Prozent auf 106 Millionen Euro. Das EBIT wuchs demnach um 17,6 Prozent. Alle Segmente hätte zu diesem Ergebnis beigetragen, heißt es weiter. Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz von 390 Millionen Euro und einem Konzernergebnis von 25 Millionen Euro.

Die Christ Water Technology (CWT) will die Mehrheit an der Zeta-Gruppe aus Tobelbad/Graz übernehmen. Zeta erwirtschaftet der Gesellschaft zufolge rund 40 Millionen Euro Umsatz jährlich und ist ein führender Anbieter von Prozessanlagen für die biopharmazeutische Industrie. Neben Synergien am Pharmamarkt ist Christ laut eigenen Angaben an einem Einstieg in den Bereich Prozessanlagen und High-Tech-Equipment für biotechnische Anwendungen interessiert.
Weiter teilte das Unternehmen mit, die Aqua Engineering GmbH aus Mondsee habe als Teil eines Konsortiums einen Auftrag im Gesamtwert von 121 Millionen US-Dollar zur Errichtung einer Meerwasserentsalzungsanlage in den Arabischen Emiraten erhalten. Laut der Muttergesellschaft Christ Water beläuft sich der Anteil der Aqua Engineering auf 84 Millionen Dollar. Damit handle es sich um den größten Auftrag in der Geschichte der Christ Water AG. Auftraggeber ist die Sharjah Electricity and Water Authority.

Der niederländische Logistikdienstleister Ifco Systems N. V. hat seinen Umsatz im zweiten Quartal 2007 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,2 Prozent auf 177,2 Millionen Dollar gesteigert. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich um 11,5 Prozent auf 29 Millionen Dollar. Wie das Unternehmen mitteilte, betrug der Halbjahreszuwachs beim Umsatz 2,1 Prozent auf 337,9 Millionen Dollar. Das EBIT fiel mit 48,7 Millionen Dollar um 5,6 Prozent geringer aus als im gleichen Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen ein verbessertes operatives Ergebnis gegenüber dem Geschäftsjahr 2006.

Auch die Herstellerin von Profiküchenausstattung, Rational AG, hat ihre Zahlen für das erste Halbjahr 2007 vorgelegt. Demnach steigerte sie ihren Umsatz im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Vorjahr um 18 Prozent auf 153,9 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) stieg um 15 Prozent auf 38,7 Millionen Euro. Im zweiten Quartal betrug der Umsatz 80 Millionen Euro, nach 67,4 Millionen Euro im gleichen Vorjahreszeitraum, was einer Steigerung um 19 Prozent entspricht. Im laufenden Jahr will Rational in den weiteren Ausbau des internationalen Vertriebs- und Marketingnetzwerkes, in Forschung und Entwicklung sowie die Erweiterung der Produktionskapazitäten investieren. Für das Gesamtjahr erwartet die AG ein Umsatzwachstum von mindestens 15 Prozent auf 325 Millionen Euro und einen EBIT-Zuwachs von 15 Prozent auf 93 Millionen Euro.

Die SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG hat im ersten Halbjahr 2007 ihren Umsatz um 15 Prozent von 36,2 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 41,5 Millionen Euro gesteigert. Im zweiten Quartal sank der Umsatz Unternehmensangaben zufolge von 27 auf 25,5 Millionen Euro. Mehr als 66 Prozent des Halbjahresumsatzes wurde demnach in Ungarn erzielt. Das Betriebsergebnis (EBIT) verbesserte sich um eine Million Euro auf nun minus 0,2 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 1,3 Millionen auf 2,1 Millionen Euro. Das Finanzergebnis sei geprägt von hohen Auslandsinvestitionen in Rumänien und einem starken ungarischen Forint, teilte die SW Umwelttechnik weiter mit. Im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr habe dies eine Verbesserung des Finanzergebnisses von minus 3,1 Millionen auf positive 0,6 Millionen Euro ergeben.

Drastische Umsatzeinbußen im zweiten Quartal 2007 verbuchte die kalifornische Transmeta Corp. Wie sie bekannt gab, brach der Umsatz von 9,3 Millionen Dollar im Vorjahresquartal auf 0,17 Millionen Dollar ein. Der Verlust stieg von 8,4 Millionen oder 0,04 Dollar pro Aktie auf 11,5 Millionen oder 0,06 Dollar pro Aktie. Im aktuellen Ergebnis seien Restrukturierungskosten von 1,9 Millionen Dollar enthalten, hieß es weiter.

Mit einem Umsatzzuwachs von 33,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hat die kanadische SunOpta ihr zweites Quartal 2007 abgeschlossen. Wie das Unternehmen aus Toronto mitteilte, betrug der Umsatz 207,98 Millionen US-Dollar. Der Betriebsgewinn stieg den Angaben zufolge von 8,77 Millionen auf 11,4 Millionen Dollar. Der Nettogewinn betrug 6,75 Millionen Dollar oder 0,11 Dollar pro Aktie, verglichen mit 4,34 Millionen Dollar oder 0,08 Dollar pro Aktie im Vorjahresquartal.
Im ersten Halbjahr 2007 stiegen die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 289,1 Millionen auf 391,4 Millionen Dollar. Der Nettogewinn wuchs um 44,1 Prozent auf 10,6 Millionen Dollar oder 0,17 Dollar pro Aktie. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse hat das Unternehmen seine Jahresprognose von 740 bis 760 Millionen Dollar beim Umsatz auf 775 bis 800 Millionen Dollar angehoben. Beim Nettogewinn erwartet es nach wie vor ein Ergebnis pro Aktie zwischen 0,35 und 0,40 Dollar. Bei der Neuprognose ist allerdings die Neuausgabe von Aktien im ersten Quartal berücksichtigt.

Das US-amerikanische Medien- und Lifestyle-Unternehmen Gaiam Inc hat im zweiten Quartal 2007 seinen Umsatz um 21,3 Prozent auf 52,4 Millionen Dollar gesteigert. Laut dem Unternehmen aus Broomfield, Colorado, verbesserte sich die Gewinnmarge um 1,9 auf 64,2 Prozent. Gaiam schloss das Quartal mit einem Nettoverlust von 0,3 Millionen oder 0,01 Dollar pro Aktie ab, verglichen mit einem Verlust von 1,2 Millionen oder 0,05 Dollar pro Aktie im gleichen Zeitraum im Vorjahr. Bezogen auf das Halbjahr betrug der Umsatz 110,8 Millionen Dollar, rund 16,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Nettogewinn betrug 1,4 Millionen oder 0,06 Dollar pro Aktie. Im Vorjahr war noch ein Verlust von 0,3 Millionen oder 0,01 Dollar pro Aktie angefallen. Das Unternehmen beschloss eigenen Angaben zufolge ein Aktienrückkaufprogramm für bis zu fünf Millionen Aktien.


Informationen zur aktuellen Kursentwicklung der Umweltaktien finden Sie auf unserer Informationsseite Kurse.


Bilder: Solarmodule von Solon im Einsatz / Quelle: Unternehmen; Aufbau einer Windkraftanlage von Vestas / Quelle: Unternehmen; Verkaufsterminal von init / Quelle: Unternehmen; Profiküchenausstattung der Rational AG / Quelle: Unternehmen

Dieser Umweltaktien-Wochenrückblick erscheint mit freundlicher Unterstützung der UmweltBank.
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