13.09.05 Nachhaltige Aktien , Meldungen

13.9.2005: Nichts als ?rger - Wird Altlast einer MVV-Tochter für den Energiekonzern zum Millionengrab?

Zum wiederholten Mal hat die mehrheitlich der MVV Energie AG geh?rende Stadtwerke Kiel AG vor Gericht eine Niederlage im Streit um die ares Energie-direkt GmbH aus dem Jahre 2001 verloren. 2001 hatte die Stadtwerke Kiel AG sich verpflichtet, für ein Projekt mit ares zum Telefonieren ?ber die Steckdose mehreren Millionen DM als Startkapital zur Verf?gung zu stellen, dies aber nie umgesetzt. Nun hat daf?r das Kammergericht in Berlin die MVV-Tochter zur Zahlung von 1,4 Millionen Euro verurteilt. Eine Revision wurde ausgeschlossen.

Wie die ares Energie AG mitteilt, wurden seitens der Stadtwerke Kiel AG für Risiken aus dem Streit um das gescheiterte Projekt keine ausreichenden R?ckstellungen gebildet. Weil die zwischenzeitlich ergangenen Urteile das Ergebnis der MVV Energie AG nachhaltig belasten, h?tten einige Aktion?re der MVV Energie AG dagegen bereits Klagen eingereicht.

Zwar habe die Stadtwerke Kiel AG zwischenzeitlich eine mit 12,1 Millionen Euro bezifferte Forderung gegen die ares Energie AG vom Insolvenzverwalter der ares Energie-direkt GmbH erworben. Jedoch wollen laut der ares Energie AG mehrere Gl?ubiger der ares Energie-direkt GmbH die Rechtm??igkeit dieses Verkaufes anfechten. Im Falle ihres Erfolges drohten der Stadtwerke Kiel AG weitere Belastungen in H?he von 12,1 Millionen Euro plus Zinsen. Ferner Klage die ares Energie AG gegen die MVV-Tochter gegen Markenrechtsverletzungen, die sie ihr vorwirft. Auch gehe es um einen zweistelligen Millionenbetrag.

MVV Energie AG: ISIN DE0007255903 / WKN 725590

Bildhinweis: Kontzernlogo / Quelle: ?MVV
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