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13.9.2006: Phönix SonnenStrom AG baut drei weitere Solarkraftwerke mit 5,4 Megawatt Leistung - immer mehr Dünnschichtmodule im Einsatz

Neue Aufträge im Wert von 21 Millionen Euro hat die Phönix SonnenStrom AG aus Sulzemoos akquiriert. Wie das börsennotierte Solarunternehmen berichtet, soll es drei weitere SonnenStrom Großkraftwerke bauen. Auftraggeber sei die KG Allgemeine Leasing (KGAL), für die Phönix SonnenStrom 2005 bereits ein 5,3 Megawatt Kraftwerk in Miegersbach bei München errichtet habe. Das nun von einem neuen von KGAL initiierten Solarfonds beauftragte Folgeprojekt umfasse den Bau und die schlüsselfertige Errichtung eines 2,1 Megawatt Freiland Solarkraftwerks in Buchheim bei Würzburg, heißt es weiter. Im dritten Quartal 2006 will Phönix SonnenStrom ein zweites Projekt für den Fonds fertig stellen, ein bodenmontiertes Solarkraftwerk mit einer Spitzenleistung von 2,2 Megawatt in Althegnenberg im Landkreis Fürstenfeldbruck. Bei beiden Kraftwerken kommen Dünnschichtmodule von First Solar zum Einsatz.

Auf dem Gelände in Buchheim baut die Phönix SonnenStrom AG laut der Meldung neben der 2,1 Megawatt Anlage der KGAL derzeit für einen von mainfrankenSolar initiierten Solarfonds ein SonnenKraftwerk mit einer Spitzenleistung von 1,7 Megawatt. Über die Vertragsunterzeichnung sei bereits am 11. Mai 2006 berichtet worden. Die beiden Buchheimer Anlagen bilden den Angaben zufolge mit insgesamt 3,8 Megawatt Spitzenleistung die weltgrößte Dünnschichtanlage. Die Fertigstellung beider Anlagen ist im vierten Quartal 2006 geplant.

Der dritte neue Auftrag kommt ebenfalls von der mainfrankenSolar: In Gosheim bei Donauwörth soll Phönix SonnenStrom einen Solarpark mit 1,1 Megawatt Leistung errichten. Auch hier sollen Module von First Solar zum Einsatz kommen, das Projekt soll im November 2006 übergeben werden. In 2006 planen die Sulzemooser mehr als ein Drittel ihres Modulabsatzes mit Dünnschichtmodulen zu erzielen.

Phönix SonnenStrom AG: ISIN DE000A0BVU93 / WKN A0BVU9

Bild: Freiflächenprojekt "Waltenhofen" der Phönix SonnenStrom AG / Quelle: Unternehmen
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