14.10.05 Anleihen / AIF

14.10.2005: Ein Riesen-Schritt für die Geothermie in Deutschland: Probebohrung für Geothermie-Kraftwerk im Oberrheingraben st??t auf 150 Grad hei?es Wasser in 3.200 Metern Tiefe/Der kostenlose ECOreporter.de-Ratgeber zur Geldanlage mi

150 Grad hei?es Wasser in 3.200 Metern Tiefe: Das ist das Ergebnis der Probebohrung eines Bohrunternehmens für ein Geothermie-Kraftwerk am Oberrheingraben. Weitere Untersuchungen werden folgen - für die Geothermie in Deutschland aber ist es schon jetzt ein wichtiger Schritt. (ECOreporter.de-Leser k?nnen den kostenlosen ECOreporter.de-Geothermie-Anlage-Ratgeber bestellen.

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Zur?ck zur Bohrung: Nach 63 Tagen war das Ziel erreicht in Landau: Die Bohrer standen bei ?ber 3.000 Metern Tiefe. "Der erste Meilenstein für das Geothermiekraftwerk Landau ist im Zeitplan geschaff", sagten die Gesch?ftsf?hrer der geo x, Peter Hauffe und Dr. Heiner Menzel. In den n?chsten Wochen w?rden die Tests und Messungen vorbereitet. In dieser Zeit k?nne auch das Gestein, das durch die Bohrarbeiten abgek?hlt worden sei, langsam wieder seine Normaltemperatur annehmen.

Die Bohrarbeiten endeten laut den Pfalzwerken in einer stark zerkl?fteten Struktur im Granit. "Wir m?ssen jetzt erst genau analysieren, wie die Verh?ltnisse da unten sind, um die richtigen Entscheidungen für die n?chsten Schritte zu treffen", erkl?rt die Gesch?ftsf?hrung. Die Tests sollen im November beginnen. Mit konkreten Aussagen sei gegen Jahresende zu rechnen. F?r das Zukunftsprojekt engagieren sich die Pfalzwerke und die EnergieS?dwest sowie das Bundesumweltministerium, das Land Rheinland-Pfalz, die Stadt Landau, die Landesbank Rheinland-Pfalz und die Sparkasse S?dliche Weinstra?e. Geo x, eine Tochtergesellschaft der Pfalzwerke und der EnergieS?dwest, hat die Anlage entwickelt, realisiert sie und wird das Kraftwerk auch betreiben.

Die Geox GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Pfalzwerke und der Energie S?dwest. Das laut der Zeitung "Die Rheinpfalz" mit 15,2 Millionen Euro veranschlagte Vorhaben, das von Bund und Land gef?rdert wird, soll voraussichtlich 2007 in Betrieb gehen und mit einer elektrischen Leistung von 2,58 Megawatt rund 5000 Haushalte mit Strom und 3000 Haushalte bei einer Leistung von 5,1 Megawatt mit W?rme versorgen. Rund 5 Millionen Euro soll die Bohrung gekostet haben. Die Wassertemperatur soll bei etwa 150 Grad liegen. Angestrebt werde eine F?rdermenge von 70 Litern pro Sekunde. Der Gesch?ftsf?hrer Hauffe gab sich zuversichtlich, dass die Anlage wirtschaftlich betrieben werden k?nne. Die Probebohrung liegt nur wenige Kilometer entfernt von dem Gebiet, in dem die Green Energy GmbH ihr Erdw?rmekraftwerk bauen will (ECOreporter.de berichetete ?ber das Geothermiefondsprojekt).
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