14.02.03

14.2.2003: Hausdurchsuchungen bei 14 europäischen Chemiekonzernen

Hausdurchsuchungen bei 14 Chemiekonzernen in ganz Europa haben Kartellwächter der Europäischen Union durchgeführt, um Hinweise auf Preisabsprachen zu überprüfen. Es bestehe der Verdacht, dass die Unternehmen über Europa hinaus Kartelle gebildet hätten, erklärte ein Sprecher der Behörde gegenüber der Nachrichtenagentur dpa-AFX in Brüssel, wollte aber keine genaueren Angaben zu den betroffenen Firmen machen.

Damit bestätige sich ein Bericht der Zeitung Financial Times Deutschland (FTD) heißt es in der dpa-Meldung. Bei dem französisch-belgischen Chemiekonzern Atofina und der niederländischen Akzo Nobel hätten laut FTD Untersuchungen von EU-Inspektoren stattgefunden, BASF, Bayer und Celanese seien nicht betroffen gewesen. Amerikanische, japanische und kanadische Behörden hätten gleichzeitig entsprechende Kontrollen ausgeführt, damit handle es sich um einen beispielslosen Fall der Zusammenarbeit zwischen den größten Kartellbehörden der Welt.
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