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14.2.2007: Wasserstoffbatterienentwickler schreibt trotz reduziertem Verlust weiter tiefrote Zahlen

Die US-amerikanische Millennium Cell Inc. hat 2006 ihren Nettoverlust von 14,6 Millionen US-Dollar auf 12,1 Millionen US-Dollar reduziert. Je Aktie sank der Verlust von 34 Cent in 2005 jetzt auf 25 US-Cent. Das Unternehmen aus Eatontown in New Jersey entwickelt Wasserstoffbatterien. Der Umsatz stieg von 1,4 Millionen auf 2,1 Millionen Dollar. Allerdings ist im vierten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres der Verlust von Millennium Cell von 2,3 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum auf 2,6 Millionen Dollar gewachsen. Das Unternehmen machte dafür Kosten und Belastungen im Zusammenhang mit der Übernahme der Gecko Energy Technologies Inc. im Dezember verantwortlich.

Vorstandschef H. David Ramm verwies bei der Bekanntgabe der Zahlen auf die gestiegene Reputation von Millennium Cell bei Regierungskunden und Kongressmitgliedern in den USA. Millennium Cell entwickle derzeit unter anderem Produkte für das US-Militär. Nach Angaben von Ramm gibt es mehrere potenzielle Lizenznehmer und Erstausrüster, die die Systeme von Millennium derzeit testen und bewerten. Das Unternehmen führe Verhandlungen mit den entsprechenden Unternehmen über neue Einsatzmöglichkeiten der Produkte, erklärte er weiter. Millennium erwarte, noch Anfang diesen Jahres wichtige neue Partnerschaften bekannt geben zu können. Dabei will das Unternehmen den Angaben zufolge Partner finden, mit denen Produkte eingeführt werden können, die bei Kosten und Leistung mit herkömmlichen Batterieprodukten konkurrieren können.

Millennium Cell Inc.: ISIN US60038B1052 / WKN 940511
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