14.05.03 Nachhaltige Aktien , Meldungen

14.5.2003: Kreuz des Südens - Behörden bremsen Bau des größten Windparks der südlichen Erdhalbkugel

Die australische Unternehmensgruppe Pacific Hydro will rund 170 Millionen US-Dollar in ein Windkraft- Projekt im Umland der australischen Stadt Portland investieren. Dies meldet der Internet-Nachrichtendienst Energias Renovables. Den Angaben zufolge umfasst das Vorhaben die Einrichtung von vier Windparks (Yambuk, Cape Bridgewater, Cape Nelson und Cape Sir William Grant) mit einer Leistung von insgesamt 180 Megawatt. Ursprünglich sollte der Startschuss für das Projekt schon Anfang letzten Jahres erfolgen. Bislang haben jedoch strenge behördliche Auflagen den Start des Projektes verzögert. Das Unternehmen hofft, noch in diesem Jahr zumindest mit den Bauarbeiten für den Windpark Yambuk beginnen zu können. Dieser soll mit 120 Windgeneratoren des dänischen Herstellers NEC Micon ausgerüstet werden. Der will eigens dafür eine Produktionsstätte in Australien einrichten. Pacific Hydro ist ein in Melbourne ansässiges, börsennotiertes Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und Verbreitung umweltgerechter Formen der Energieproduktion spezialisiert hat. Das Unternehmen ist in Australien sowie vor allem in Südostasien und im südpazifischen Raum geschäftlich aktiv.
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