14.05.04

14.5.2004: Meldung: GE Energy: Wachstum bei Windenergie erwartet - neue Anlagentypen vorgestellt

GE erwartet starkes Wachstum der europäischen Windenergie-Aktivitäten

Hamburg, Deutschland - 11. Mai 2004 - GE Energy baut weiterhin sowohl die geographische Reichweite als auch Technologie- und Serviceleistungen für die wachsende europäische Windindustrie aus. Dies berichtete das Unternehmen heute in Hamburg auf der internationalen Windenergie-Messe, WindEnergy 2004.

"In Europa befinden sich Dreiviertel der gesamten, weltweit installierten Windenergie-Leistung, ferner gab es jährliche Wachstumsraten von mehr als 35 Prozent innerhalb des letzten Jahrzehntes. Daher bietet der Kontinent weiterhin ein signifikantes Potenzial", sagte Steve Zwolinski, Präsident des Geschäftsbereichs Wind von GE Energy. "Um unsere weltweiten Kunden noch besser unterstützen zu können, entwickelt GE kontinuierlich neue Technologien und Erweiterungen des Produkt- und Serviceportfolios", so Zwolinski weiter.

Seit dem Einstieg in die globale Windenergie-Industrie vor zwei Jahren hat GE Energy sieben neue europäische Märkte erschlossen und errichtete erstmals Windenergieanlagen in Großbritannien, Irland, Norwegen, Portugal und Frankreich. In den neuen Offshore-Markt trat GE mit der erstmaligen Nutzung von Technologie über MW Nennleistung ein, die speziell für den Einsatz auf hoher See entwickelt wurde. Das Wachstum seines Europa-Geschäftes unterstützt GE durch Fertigungs- und Montagestätten in Deutschland und Spanien.

Seit dem Einstieg in die Windenergie-Industrie konnte der Geschäftsbereich Wind von GE Energy die Zahl seiner Ingenieure verdoppeln. Diese Steigerung machte sich vor allem in Salzbergen, der ingenieurtechnischen Entwicklungs-Zentrale des Unternehmens, bemerkbar, wo ein Großteil der neuen Arbeitsplätze für Ingenieure geschaffen wurde. Darüber hinaus vervierfachte das Unternehmen die Forschungs- und Entwicklungsressourcen zur Unterstützung des Windbereichs und initiierte mehr als 100 neue Windkraft-Technologieprojekte.

GE Energy beschäftigt im Bereich Windenergie weltweit mehr als 1.700 Mitarbeiter, darunter 700 in Deutschland. Das Unternehmen verfügt in Deutschland über einen Produktionsstandort und eröffnete kürzlich ein Kundenservice-Zentrum in der Nähe des Produktionsstandortes Salzbergen zur stärkeren Betreuung der europäischen Kunden. Die europäischen Windenergie-Aktivitäten von GE werden zudem in Kürze durch ein Europäisches Forschungszentrum von GE unterstützt, das im Sommer in München-Garching offiziell eröffnet werden soll. Eines der vorrangigen Ziele des Forschungszentrums wird die Entwicklung von Technologien zur Steigerung der Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit von Windenergieanlagen sein.

Zu den erst kürzlich bekannt gegebenen Projekten, für die GE Windenergieanlagen in Europa produziert, zählen:
- das Cefn Croes Windenergie-Projekt in Mittel-Wales, mit 39 WEA der 1,5 MW-Klasse das größte Windprojekt in Großbritannien. Das Unternehmen Falck Renewables Limited, die Windenergiesparte der italienischen Falck Gruppe, erwarb erst kürzlich das Projekt, an dessen Entwicklung auch die Renewable Development Company (RDC) aus Wales, und GE Energy beteiligt sind.
- zwei Windenergie-Projekte in Frankreich: La Haute Lys und Sortosville-Les Beaumont. Das erste Projekt, vier Windparks, für die GE 25 WEA mit je 1,5 MW Nennleistung liefern wird, ist eines der ersten großen Windkraftprojekte Frankreichs. Für das zweite Projekt wird GE fünf Anlagen der 1,5 MW-Klasse zur Verfügung stellen.


Über GE Energy
GE Energy (www.gepower.com) ist einer der Weltmarktführer in den Bereichen Kraftwerks-Technologien, Energie-Service-Leistungen und Energie-Management-Systeme. Im Jahr 2003 erzielte der in Atlanta, USA, ansässige Geschäftsbereich von General Electric einen Umsatz von fast 18,5 Mrd. US-Dollar. Zum umfangreichen Produkt- und Leistungsportfolio zählen Ausrüstungs-, Service- und Managementlösungen in den Branchen Energieerzeugung, Öl und Gas, dezentrale Energieversorgung und Mietstrommarkt. Mit weltweiten Entwicklungs- bzw. Produktionsstätten in Deutschland, Spanien, China, Indien und den USA umfasst das derzeitige Portfolio von GE Energy Windenergieanlagen mit Nennleistungen von 1,5 bis 3,6 MW. Darüber hinaus bietet das Unternehmen ein umfassendes Serviceangebot, von Unterstützung bei der Projektentwicklung bis zu Betrieb und Wartung. Weltweit hat der Geschäftsbereich Windenergie über 6.600 WEA mit einer Nennleistung von mehr als 4.700 MW entwickelt und/oder errichtet und beschäftigt 1.700 Mitarbeiter rund um den Globus.


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GE Energy stellt vielseitige 2.x Anlagenserie auf der WindEnergy in Hamburg vor

Hamburg, Deutschland - 11. Mai 2004 - Um flexibel auf unterschiedlichste Standortbedingungen von Windenergieprojekten reagieren zu können, entwickelte GE Energy die hochgradig flexible 2.x Anlagenserie. Auf der WindEnergy 2004, die in dieser Woche in Hamburg stattfindet, wurde der Maschinenkopf der 2.x Serie der Öffentlichkeit erstmalig in Originalgröße präsentiert.

Die 2.x Anlagenserie mit Nennleistungen von 2,3; 2,5; und 2,7 MW wurde zur Anpassung an unterschiedlichste Standortbedingungen entwickelt, von Schwachwind- bis zu Starkwindstandorten, von unterschiedlichen klimatischen Bedingungen bis zu Begrenzungen hinsichtlich Schallemissionen. Im Vergleich zu kleineren Megawatt-Anlagen bietet die neue Anlagenserie eine höhere Leistung, ohne jedoch deren Anforderungen an Transport und Errichtung zu überschreiten.

"Die 2.x Serie basiert auf umfangreichen Erfahrungen, die wir aus der Entwicklung und dem Betrieb unserer 1,5 MW Windenergieanlage, mehr als 2.300 errichtete WEA weltweit, und der 3,6 MW Offshore Anlage gesammelt haben", sagte Vincent Schellings, Projektmanager für die 2.x Serie. "Die 2.x Anlagenserie verfügt über ein netzverträgliches elektrisches Anlagenkonzept mit einem Vollumrichter und einen zweifach gelagerten Antriebsstrang, um die Getriebelasten zu reduzieren. Durch Variation von Rotordurchmesser, Generatorleistung und Nabenhöhe lässt sich die 2.x flexibel an die jeweils spezifischen Standortbedingungen anpassen. Zusatzpakete garantieren zudem einen einwandfreien Betrieb dieser neuen Windenergieanlage selbst unter extremen klimatischen Bedingungen", erklärte Vincent Schellings weiter.

Ein Prototyp der 2.x Anlage mit einer Nennleistung von 2,5 MW wird derzeit auf einem Testfeld in Wieringermeer, Niederlande, errichtet. GE betreibt den Prototypen, um die Konstruktionsparameter und die Erfüllung der IEC-und DIBt- Anforderungen zu bestätigen. Die mit dem Prototyp gesammelten Erfahrungen werden auch in die Produktion zukünftiger Anlagen einfließen. Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit am Prototypenstandort beträgt rund 8,2 m/s in Nabenhöhe - der produzierte Strom wird in das niederländische Elektrizitätsnetz eingespeist.

Die 2.x Serie wurde entwickelt, um sowohl die aktuellen und als auch die künftigen Anforderungen an Multi-Megawatt-Windenergieanlagen im Hinblick auf Flexibilität und Verfügbarkeit zu erfüllen. "Dies fängt bereits bei der Berücksichtigung spezifischer logistischer Einschränkungen für Transport und Errichtung an. Aus diesem Grunde übersteigt die 2.x Serie auch nicht die Anforderungen an Transport und Kräne unserer 1,5 MW-Anlagen. Darüber hinaus wiegt keine Baugruppe mehr als 55 Tonnen und die Turmkomponenten haben durchweg einen maximalen Durchmesser von 4,3 Meter. Die 2.x kann somit selbst zu entlegenen Standorten transportiert und dort errichtet werden", sagte Schellings.

Weitere Besonderheiten der 2.x Serie:

- Robuster Triebstrang:
Der Triebstrang der 2.x weist ein sehr robustes mechanisches System mit zwei Hauptlagern auf. Die Dimensionen der Lager sind so klein, dass sie sich berührungslos abdichten lassen, wodurch Lasten reduziert werden können. Ein zentrales Schmiersystem gewährleistet zudem eine regelmäßige, vollautomatische Nachschmierung der Haupt-, Generator-, Pitch- und Azimutlager

- Innovatives Bremssystem:
Die 2.x Klasse verfügt über ein innovatives Bremskontrollsystem, das für einen schonenden Einsatz der Bremskräfte sorgt und dadurch die Lasten im Triebstrang reduziert.

- Integrierter Bordkran:
Lasten bis zu einem Gewicht von einer Tonne lassen sich über den Bordkran bei Servicearbeiten im Maschinenhaus bewegen. Außerdem können mit dem Kran Lasten und Werkzeug bei Wartungsarbeiten vom Turmfuß zum Maschinenkopf transportiert werden.

- Beitrag zur Netzstabilität:
Die 2.x ist mit einem drehzahlvariablen Generator-Umrichter-System ausgestattet, das auf der Kombination eines Synchron-Gernerators mit einem Vollumrichter basiert. Das System ermöglicht es der Anlage, schnell auf sich wechselnde Netzanforderungen zu reagieren. Kommt es zu Netzschwankungen, reagiert die 2.x mit einer von GE entwickelten Technologie: Low Voltage Ride Through (LVRT). Diese Technologie erlaubt es Windenergieanlagen, auch bei Netzstörungen am Netz zu bleiben.


Über GE Energy
GE Energy (www.gepower.com) ist einer der Weltmarktführer in den Bereichen Kraftwerks-Technologien, Energie-Service-Leistungen und Energie-Management-Systemen. Im Jahr 2003 erzielte der in Atlanta, USA, ansässige Geschäftsbereich von General Electric einen Umsatz von fast 18,5 Mrd. US-Dollar. Zum umfangreichen Produkt- und Leistungsportfolio zählen Ausrüstungs-, Service- und Managementlösungen in den Branchen Energieerzeugung, Öl und Gas, dezentrale Energieversorgung und Mietstrommarkt. Mit weltweiten Entwicklungs- bzw. Produktionsstätten in Deutschland, Spanien, China, Indien und den USA umfasst das derzeitige Portfolio von GE Energy Windenergieanlagen mit Nennleistungen von 1,5 bis 3,6 MW. Darüber hinaus bietet das Unternehmen ein umfassendes Serviceangebot, von Unterstützung bei der Projektentwicklung bis zu Betrieb und Wartung. Weltweit hat der Geschäftsbereich Windenergie über 6.600 WEA mit einer Nennleistung von mehr als 4.700 MW entwickelt und/oder errichtet und beschäftigt 1.700 Mitarbeiter rund um den Globus.

Diese Pressemitteilung inklusive einer Übersicht über die technischen Daten der
2.x Serie finden Sie als Top Thema unter www.general-electric.de.
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