Nachhaltige Aktien, Meldungen

14.7.2006: Erneuerbare Energie macht"s möglich - Iberdrola hat Stromproduktion gesteigert und Klimabelastung verringert

Im ersten Halbjahr dieses Jahres hat der spanische Stromkonzern Iberdrola den Ausstoß von klimaschädlichen Kohlendioxiden bei seiner Stromproduktion um elf Prozent auf durchschnittlich 230 Gramm pro erzeugter Kilowattstunde reduziert. Wie das Unternehmen mitteilte, hat es seine Energieproduktion zugleich um 9,2 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres gesteigert. Den Angaben zufolge ist der Anstieg der Stromproduktion vor allem auf die Zuwächse in den Bereichen Wasserkraft (+6,4 Prozent) und sonstige erneuerbare Energien einschließlich Windkraft (+14 Prozent) sowie thermoelektrische Energie (+18 Prozent) zurückzuführen.

Bei den mit Erdöl beziehungsweise mit Kohle befeuerten Kraftwerken hätten die Einsparbemühungen Quoten von minus 58 Prozent beziehungsweise minus 19 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2005 ergeben, meldete Iberdrola weiter. Nach eigenen Angaben hat der Konzern in den letzten Jahren mehr als acht Milliarden Euro in den umweltverträglichen Umbau der Produktionskapazitäten investiert. Fast 60 Prozent des Kraftwerkparks könnten ohne umweltschädliche Abgase betrieben werden.

Iberdrola SA: ISIN ES0144580018 / WKN 851357

Bildhinweis: Vor allem durch den Ausbau in Erneuerbare Energien verbesserte der Konzern seine Klimabilanz / Quelle: NEG Micon
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