15.12.05 Erneuerbare Energie

15.12.2005: Gemeinsam st?rker: Unternehmensverb?nde BSi und UVS fusionieren zum neuen Bundesverband Solarwirtschaft (BSW)

Die beiden gro?en Interessensverb?nde der deutschen Solarwirtschaft BSi und UVS wollen zum Jahreswechsel fusionieren. Das teilten die Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft e.V. (UVS) und der Bundesverband Solarindustrie e.V. (BSi) in einer gemeinsamen Presseaussendung mit. Die Verschmelzung beider Verb?nde zum neuen Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW) k?nne wie geplant zum 1. Januar 2006 erfolgen, hie? es. Ein entsprechender Vertrag sei am 12. Dezember 2005 von den Vorst?nden der UVS und des BSi unterzeichnet worden.

Im M?rz 2006 sollen laut dem Bericht dann noch die Mitgliederversammlungen beider Verb?nde ein letztes Mal zusammenkommen, um die Fusion r?ckwirkend zu legitimieren. An einer Zustimmung der Mitglieder bestehe kein Zweifel, da der Fusionsbeschluss bereits im Fr?hjahr und Sommer 2005 nach intensiven Sondierungen einstimmig beschlossen worden sei.

Der Bundesverband Solarwirtschaft werde ?ber 650 Solarunternehmen repr?sentieren, hie? es weiter. F?r das laufende Gesch?ftsjahr 2005 erwarte die Branche einen Umsatz von ?ber drei Milliarden Euro mit 35.000 Besch?ftigten.

Pr?sidenten des neuen Verbandes werden Hans-Martin R?ter (bislang UVS-Pr?sident) und Dr. Winfried Hoffmann (bislang BSi-Vorstand). Weitere Vorstandsmitglieder sind Matthijs Bruijnse, Claudio Fischer-Zernin-Schmitt, Helmut J?ger, Werner Koldehoff, Matthias Reitzenstein und Georg Salvamoser.

Operativ soll der neue Verband durch die Gesch?ftsf?hrer Carsten K?rnig und Gerhard Stryi-Hipp geleitet werden. Carsten K?rnig zeichne zuk?nftig u.a. verantwortlich für die nationale Lobbyarbeit, das Branchenmarketing, den Bereich Finanzierung und die gesamte ?ffentlichkeitsarbeit in Deutschland. Stryi-Hipp werde die internationale Lobbyarbeit leiten und die Verantwortung für die Bereiche Export, Marktbeobachtung, Technik und Normung tragen.

Bild: Solarzellen im Projekt "Solaroptimal" der Solon AG und der S.A.G. Solarstrom AG bei Arnstein / Quelle: ECOreporter.de
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