15.05.07

15.5.2007: Meldung: Schmack Biogas AG: Einladung zur Hauptversammlung am 22. Juni 2007

Schmack Biogas AG
Schwandorf
- ISIN DE 000SBGS111 -
- Wertpapier-Kenn-Nr. SBGS11 -


Wir laden hiermit unsere Aktionäre zur ordentlichen Hauptversammlung der Schmack Biogas AG am Freitag, den 22. Juni 2007, um 10.00 Uhr, in den Kulturspeicher Regensburg, Bruderwöhrdstraße 15, 93055 Regensburg ein.

Tagesordnung

1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses, des gebilligten Konzernabschlusses sowie der Lageberichte für die Schmack Biogas AG und den Konzern für das Geschäftsjahr 2006 mit dem Bericht des Aufsichtsrats und des erläuternden Berichts zu den Angaben nach §§ 289 Abs. 4, 315 Abs. 4 HGB
Die vorgenannten Unterlagen können im Internet unter http://www.schmack-biogas.com im Bereich Investor Relations unter dem Punkt Hauptversammlung eingesehen werden.

2. Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2006
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, die Entlastung der im Geschäftsjahr 2006 amtierenden Mitglieder des Vorstands für diesen Zeitraum zu beschließen.

3. Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2006
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, die Entlastung der im Geschäftsjahr 2006 amtierenden Mitglieder des Aufsichtsrats für diesen Zeitraum zu beschließen.

4. Beschlussfassung über die Bestellung des Abschlussprüfers und Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2007
Der Aufsichtsrat schlägt vor, die Rödl & Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Äußere Sulzbacher Straße 100, 90491 Nürnberg zum Abschlussprüfer und zum Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2007 zu bestellen.

5. Beschlussfassung über die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien und deren Verwendung
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, zu beschließen:
a. Die Gesellschaft wird ermächtigt, Aktien der Gesellschaft zu erwerben, um sie

aa. Mitgliedern des Vorstands der Gesellschaft, Mitgliedern der Geschäftsführungen von mit ihr i.S.d. §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen und weiteren Führungskräften und Mitarbeitern der Gesellschaft und mit dieser verbundenen Unternehmen zur Erfüllung der Verpflichtungen der Gesellschaft aus dem Matching Stock Programm („MSP“) zum Erwerb anzubieten oder
bb. Dritten im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen oder beim Erwerb von Unternehmen oder Unternehmensbeteiligungen anbieten zu können.
b. Die Ermächtigung ist auf den Erwerb von eigenen Aktien mit einem auf diese Aktien entfallenden anteiligen Betrag des Grundkapitals von EUR 543.351,00 beschränkt. Die Ermächtigung kann ganz oder in Teilbeträgen, einmal oder mehrmals, ausgeübt werden. Auf die erworbenen Aktien dürfen zusammen mit anderen eigenen Aktien, die sich im Besitz der Gesellschaft befinden oder ihr nach den §§ 71a ff. AktG zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10% des Grundkapitals entfallen.
c. Die Ermächtigung wird zum 23. Juni 2007 wirksam und gilt bis zum 22. Dezember 2008.
d. Der Erwerb erfolgt über die Börse oder mittels eines an alle Aktionäre der Gesellschaft gerichteten öffentlichen Kaufangebots.
Erfolgt der Erwerb der Aktien über die Börse, so darf der von der Gesellschaft gezahlte Gegenwert je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den am Handelstag durch die Eröffnungsauktion ermittelten Kurs im XETRA-Handel (oder einem an die Stelle des XETRA-Systems getretenen funktional vergleichbaren Nachfolgesystems) an der Frankfurter Wertpapierbörse um nicht mehr als 5% überschreiten und um nicht mehr als 5% unterschreiten.
Erfolgt der Erwerb im Wege eines öffentlichen Kaufangebots an alle Aktionäre der Gesellschaft, dürfen der gebotene Kaufpreis oder die Grenzwerte der gebotenen Kaufpreisspanne je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den Schlussauktionskurs im XETRA-Handel (oder einem an die Stelle des XETRA-Systems getretenen funktional vergleichbaren Nachfolgesystems) an der Frankfurter Wertpapierbörse am dritten Börsentag vor dem Tag der Veröffentlichung des Angebots um nicht mehr als 20% überschreiten und um nicht mehr als 20% unterschreiten. Das Volumen des Angebots kann begrenzt werden. Sofern die gesamte Zeichnung des Angebots dieses Volumen überschreitet, muss die Annahme im Verhältnis der jeweils angebotenen Aktien erfolgen. Eine bevorrechtigte Annahme geringer Stückzahlen von bis zu 100 Stück zum Erwerb angebotener Aktien der Gesellschaft je Aktionär kann vorgesehen werden.
e. Der Vorstand wird ermächtigt, Aktien der Gesellschaft, die aufgrund der vorstehenden Ermächtigung erworben werden, Mitgliedern des Vorstands der Gesellschaft, Mitgliedern der Geschäftsführungen von mit ihr i.S.d. §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen und weiteren Führungskräften und Mitarbeitern der Gesellschaft und mit dieser verbundenen Unternehmen zur Erfüllung der Verpflichtungen der Gesellschaft aus dem MSP zum Erwerb anzubieten. Soweit eigene Aktien an Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft übertragen werden sollen, obliegt die Entscheidung hierüber dem Aufsichtsrat der Gesellschaft.
f. Der Vorstand wird ermächtigt, Aktien der Gesellschaft, die aufgrund der vorstehenden Ermächtigung erworben werden, Dritten im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen oder beim Erwerb von Unternehmen oder Unternehmensbeteiligungen anzubieten. Der Preis, zu dem Aktien der Gesellschaft an Dritte abgegeben werden dürfen, darf den durch die Eröffnungsauktion ermittelten Kurs im XETRA-Handel (oder einem an die Stelle des XETRA-Systems getretenen funktional vergleichbaren Nachfolgesystems) an der Frankfurter Wertpapierbörse am Tag der verbindlichen Vereinbarung mit dem Dritten um nicht mehr als 5% (ohne Nebenkosten) unterschreiten.
g. Das Bezugsrecht der Aktionäre auf die eigenen Aktien der Gesellschaft wird insoweit ausgeschlossen, wie diese Aktien gemäß den vorstehenden Ermächtigungen in lit. e und f verwendet werden.

6. Beschlussfassung über Satzungsänderung zur Umsetzung des Transparenzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes
Das im Januar 2007 in Kraft getretene Transparenzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (TUG) sieht vor, dass die elektronische Übermittlung von Informationen an Aktionäre nur noch mit Zustimmung der Hauptversammlung zulässig ist.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen daher vor, zu beschließen:
§ 3 der Satzung der Gesellschaft wird wie folgt neu gefasst:
㤠3
Bekanntmachungen; Übermittlungen im Wege der Datenfernübertragung
3.1 Die Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen nur durch Veröffentlichung im elektronischen Bundesanzeiger, soweit nicht durch Gesetz im Einzelfall zwingend etwas anderes bestimmt ist.
3.2 Informationen an Aktionäre können auch mittels elektronischer Medien übermittelt werden, soweit dies nach § 30b Abs. 3 Nr. 1 WpHG zulässig ist.“

7. Beschlussfassung über die Anpassung des genehmigten Kapitals nebst Ausschluss des Bezugsrechts
Durch die im Februar 2007 erfolgte Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital hat sich das Grundkapital der Gesellschaft von EUR 4.939.559,00 um EUR 493.955,00 auf EUR 5.433.514,00 erhöht. Demgemäß hat sich die Ermächtigung zur Erhöhung des Grundkapitals aus genehmigten Kapital nach § 4.5 der Satzung dem Umfang nach entsprechend reduziert und damit den Handlungsspielraum der Gesellschaft eingeschränkt. Um der Gesellschaft weiterhin die höchst mögliche Flexibilität hinsichtlich etwaiger Eigenkapitaltransaktionen zu geben, soll das genehmigte Kapital an die neue Grundkapitalziffer angepasst werden. Dies beinhaltet zugleich eine Beschlussfassung über den Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre, da der übrige Regelungsgehalt des § 4.5 der Satzung, welcher die Möglichkeit zum Ausschluss des Bezugsrechts beinhaltet, unangetastet bleibt und mithin auch für das erhöhte genehmigte Kapital gilt.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen daher vor, zu beschließen:
§ 4.5 Satz 1 der Satzung wird wie folgt gefasst:
„Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital bis fünf Jahre nach Eintragung dieser Satzungsänderung in das Handelsregister durch Ausgabe neuer, auf den Namen lautender Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen ein- oder mehrmalig, insgesamt jedoch höchstens um bis zu EUR 2.716.757,00 zu erhöhen (genehmigtes Kapital).“
*****
Zu Punkt 5 der Tagesordnung
Bericht des Vorstands
über den Ausschluss des Bezugsrechts
bei Veräußerung eigener Aktien gemäß
§ 71 Abs. 1 Nr. 8 Satz 5 AktG i.V.m. § 186 Abs. 4 Satz 2 AktG

Die Veräußerung der eigenen Aktien soll in den folgenden Fällen unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre erfolgen können:

Die Ermächtigung unter Punkt 5 der Tagesordnung soll es der Gesellschaft unter anderem ermöglichen, das von ihr initiierte MSP nicht nur durch Barzahlungen, welche die berechtigen Führungskräfte und Mitarbeiter zum Erwerb von Aktien der Gesellschaft über den Kapitalmarkt verwenden müssen, sondern auch durch Lieferung von eigenen Aktien bedienen zu können. Die Gesellschaft will so ein günstiges Kapitalmarktumfeld ausnutzen, um die Kosten für die Erfüllung der Pflichten aus dem MSP im Interesse der Gesellschaft und ihrer Aktionäre zu minimieren. Die Eckpunkte des MSP sind im Wertpapierprospekt der Gesellschaft vom 9. Mai 2006, geändert am 10. Mai 2006, im Abschnitt „Angaben über das Kapital und weitere wichtige Satzungsbestimmungen - Mitarbeiterbeteiligungsprogramm“ beschrieben. Die Entscheidung darüber, ob, wann und wie viele eigene Aktien jeweils zur Bedienung des MSP erworben und an die Begünstigten übertragen werden, treffen die zuständigen Organe der Gesellschaft, im Falle der Gewährung an Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft also der Aufsichtsrat der Gesellschaft, im Übrigen der Vorstand der Gesellschaft. Sie werden sich dabei stets allein vom Interesse der Aktionäre und der Gesellschaft leiten lassen und in der jeweils nächsten Hauptversammlung über ihre Entscheidung berichten.

Die Ermächtigung unter Punkt 5 der Tagesordnung soll es der Gesellschaft ferner ermöglichen, eigene Aktien als Gegenleistung im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen oder beim Erwerb von Unternehmen oder Unternehmensbeteiligungen gewähren zu können. Der internationale Wettbewerb und die Globalisierung der Wirtschaft verlangen zunehmend diese Form der Gegenleistung. Die hier vorgeschlagene Ermächtigung soll der Gesellschaft daher die notwendige Flexibilität geben, um sich bietende Gelegenheiten zum Erwerb von Unternehmen oder Unternehmensbeteiligungen schnell und flexibel ausnutzen zu können. Ferner bietet die Ermächtigung den Vorteil, die Liquidität der Gesellschaft bei derartigen Transaktionen nicht übermäßig zu strapazieren und den Grad der Verschuldung der Gesellschaft in einem angemessenen Verhältnis halten zu können. Konkrete Pläne für das Ausnutzen dieser Ermächtigung bestehen derzeit nicht. Der Vorstand wird der Hauptversammlung jeweils Bericht über eine Ausnutzung dieser Ermächtigung erstatten.

Neben dem Erwerb über die Börse soll die Gesellschaft auch die Möglichkeit erhalten, eigene Aktien durch ein öffentliches Kaufangebot (Tenderverfahren) zu erwerben. Bei dieser Variante kann jeder verkaufswillige Aktionär der Gesellschaft entscheiden, wie viele Aktien und, bei Festlegung einer Preisspanne, zu welchem Preis er diese anbieten möchte. Übersteigt die angebotene Menge die von der Gesellschaft nachgefragte Anzahl an Aktien, so muss eine Zuteilung der Annahme der Verkaufsangebote erfolgen. Hierbei soll es möglich sein, eine bevorrechtigte Annahme kleiner Offerten oder kleiner Teile von Offerten von bis zu maximal 100 Stück Aktien vorzusehen. Diese Möglichkeit dient dazu, gebrochene Beträge bei der Festlegung der zu erwerbenden Quoten und kleine Restbestände zu vermeiden und damit die technische Abwicklung zu erleichtern.

Der Vorstand wird jeweils im Einzelfall prüfen, ob die Ausnutzung der Ermächtigung und ein etwaig damit im Zusammenhang stehender Bezugsrechtsausschluss auch unter Berücksichtigung der Interessen der Aktionäre im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft liegt.
*****
Zu Punkt 7 der Tagesordnung
Bericht des Vorstands
über die Anpassung und den Ausschluss des Bezugsrechts
bei einer Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital
gemäß § 203 Abs. 2 Satz 2 AktG i.V.m. § 186 Abs. 4 Satz 2 AktG

Der derzeit geltende § 4.5 der Satzung der Gesellschaft ermächtigt den Vorstand, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital bis zum 9. Mai 2011 durch Ausgabe neuer, auf den Namen lautender Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen ein- oder mehrmalig zu erhöhen (so genanntes „genehmigtes Kapital“). Diese Regelung erlaubt es der Gesellschaft, bei sich bietender Gelegenheit Kapitalmarkttransaktionen durchzuführen. So kann die Gesellschaft das genehmigte Kapital bspw. nutzen, um insbesondere im Falle eines attraktiven Kapitalmarktumfeldes das Grundkapital gegen Bareinlagen – auch unter Ausschluss des Bezugrechts der Aktionäre – zu erhöhen und so der Gesellschaft günstig weitere Eigenmittel zuzuführen. Die erfolgreiche Platzierung der im Februar 2007 durchgeführten Barkapitalerhöhung unter Ausschluss des Bezugsrechts zeigt, dass derartige Transaktionen zügig und im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft und ihrer Aktionäre durchgeführt werden können. Ferner kann die Gesellschaft das genehmigte Kapital dazu nutzen, Sacheinlagen zu erwerben, wie bspw. Unternehmen, Beteiligungen oder Darlehen. Der internationale Wettbewerb und die Globalisierung der Wirtschaft verlangen zunehmend diese Form der Gegenleistung. Ferner bietet die Ermächtigung den Vorteil, die Liquidität der Gesellschaft bei derartigen Transaktionen nicht übermäßig zu strapazieren und den Grad der Verschuldung der Gesellschaft in einem angemessenen Verhältnis halten zu können. Konkrete Pläne für das Ausnutzen dieser Ermächtigung bestehen derzeit nicht.

Bei der Ausnutzung des genehmigten Kapitals kann das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden. Dies ist nach der Satzung nur dann möglich,
a) zur Gewährung von Aktien gegen Einbringung von Sacheinlagen, insbesondere im Rahmen von Zusammenschlüssen mit Unternehmen oder im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen oder Unternehmensbeteiligungen, sowie im Rahmen der Einbringung eines der Gesellschaft gewährten Darlehens,
b) wenn die Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen erfolgt und der auf die neuen Aktien, für die das Bezugsrecht ausgeschlossen wird, und auf eigene Aktien, die zeitgleich unter Bezugsrechtsausschluss nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG veräußert werden, insgesamt entfallende Betrag 10 % des im Zeitpunkt des Erhöhungsbeschlusses vorhandenen Grundkapitals nicht übersteigt und der Ausgabebetrag den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabebetrages nicht wesentlich unterschreitet,
c) zur Ausgabe von Belegschaftsaktien.

Darüber hinaus ist der Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre nur für den Ausgleich von Spitzenbeträgen zulässig. Hieran soll die vorgeschlagene Anpassung des genehmigten Kapitals nichts ändern.

Der Höhe nach ist die Möglichkeit zur Ausnutzung des genehmigten Kapitals derzeit auf EUR 1.375.824,00, dies entspricht etwa 25,3 % des derzeitigen Grundkapitals beschränkt. Vor der im Februar 2007 erfolgten Ausnutzung des genehmigten Kapitals in Höhe von EUR 493.955,00 belief sich der Anteil des genehmigten Kapitals auf etwa 37,9 % des Grundkapitals. Das Aktiengesetz lässt es zu, ein genehmigtes Kapital von bis zu 50% des Grundkapitals zu schaffen. Der Vorstand ist der Ansicht, dass eine Anpassung der Höhe des genehmigten Kapitals insoweit geboten ist, um der Gesellschaft die notwendige Flexibilität bei der Umsetzung ihrer Strategie zu geben. Demgemäß sieht der Beschlussvorschlag vor, das genehmigte Kapital auf EUR 2.716.757,00 zu erhöhen. Dies entspricht 50 % des derzeitigen Grundkapitals.

Zeitlich ist die Ermächtigung zur Ausnutzung des genehmigten Kapitals derzeit bis zum 9. Mai 2011 begrenzt. Das Aktiengesetz lässt es zu, dass die Ermächtigung jeweils für einen Zeitraum von fünf Jahren erteilt wird. Entsprechend sieht der Beschlussvorschlag vor, dass die Ermächtigung „…bis fünf Jahre nach Eintragung dieser Satzungsänderung in das Handelsregister…“, voraussichtlich also bis Ende Juli 2012, gelten wird. Auch dies dient der Flexibilität der Gesellschaft.

Die Beschlussfassung über die Anpassung des genehmigten Kapitals der Höhe nach und in zeitlicher Hinsicht ist implizit mit einer Beschlussfassung über den Ausschluss des Bezugsrechts verbunden. Soweit bei einer Ausnutzung der Ermächtigung das Bezugsrecht der Aktionäre ganz oder teilweise ausgeschlossen werden wird, wird der Vorstand der jeweils nächsten Hauptversammlung einen schriftlichen Bericht über den Ausschluss des Bezugsrechts vorlegen.

Der Vorstand ist der Überzeugung, dass es sich bei der vorgeschlagenen Anpassung des genehmigten Kapitals um eine inhaltlich angemessene Regelung handelt, die einerseits die Interessen der Gesellschaft an der erforderlichen Flexibilität im Hinblick auf Kapitalmarkttransaktionen wahrt, andererseits aufgrund der Beschränkung der Möglichkeit des Bezugsrechtsausschlusses die Interessen der Aktionäre, an etwaigen Kapitalerhöhungen partizipieren zu können oder aber, wenn das Bezugsrecht ausgeschlossen wird, nicht über Gebühr verwässert zu werden, angemessen ausgleicht. Der Vorstand wird jeweils im Einzelfall prüfen, ob die Ausnutzung der Ermächtigung und ein etwaig damit im Zusammenhang stehender Bezugsrechtsausschluss auch unter Berücksichtigung der Interessen der Aktionäre im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft liegt.
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Bericht des Vorstands
über den Ausschluss des Bezugsrechts
bei der im Februar 2007 erfolgten Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital gemäß § 203 Abs. 2 Satz 2 AktG
i.V.m. § 186 Abs. 4 Satz 2, § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG

Der Vorstand der Gesellschaft hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats am 14. Februar 2007 beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft von EUR 4.939.559,00 um EUR 493.955,00 auf EUR 5.433.514,00 zu erhöhen. Die Kapitalerhöhung ist mit Eintragung im Handelsregister am 28. Februar 2007 wirksam geworden. Die Transaktion wurde prospektfrei von der UniCredit Markets & Investment Banking (Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG), München, und der Calyon Corporate and Investment Bank, Paris/Frankfurt am Main betreut. Im Zuge der Transaktion haben auch mehrere Altaktionäre ihre Aktien an der Gesellschaft über die Konsortialbanken umplatziert. Zudem haben Ulrich Schmack, Mitglied des Vorstands der Gesellschaft, sowie die Abel Beteiligungs GmbH & Co. KG der Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG ein unentgeltliches Wertpapierdarlehen über 493.955 Aktien, dies entspricht der Anzahl der im Zuge der Kapitalerhöhung neu geschaffenen Aktien, zur Verfügung gestellt. Dadurch wurde eine zeitnahe Durchführung der Transaktion ermöglicht, so dass nicht zunächst die Eintragung der Kapitalerhöhung im Handelsregister abgewartet werden musste.

Alle Aktien wurden zu einem Preis von EUR 55,00 pro Aktie im Rahmen einer internationalen Privatplatzierung gemäß Rule 144A nach dem U.S. Securities Act von 1933 platziert. Der Gesellschaft floss daraus ein Bruttoemissionserlös von rund EUR 27,2 Mio. zu. Mit der Transaktion hat die Schmack Biogas AG das im Zeitpunkt der Transaktion günstige Kapitalmarktumfeld ausgenutzt und aufgrund der Einbindung der Altaktionäre, die der Gesellschaft zuvor ihr Umplatzierungsinteresse signalisiert haben, zugleich dafür Sorge getragen, dass ein bestmöglicher Platzierungserlös erzielt werden konnte und eine möglichst geringe Verwässerung der Altaktionäre herbeigeführt wurde.

Das Bezugsrecht der Aktionäre wurde entsprechend § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgeschlossen. Der Platzierungspreis von EUR 55,00 pro Aktie lag im Zeitpunkt der Transaktion knapp 3,6 % unter dem volumengewichteten Durchschnittskurs im XETRA-Handel in der Zeit vom 10. Februar 2007 bis einschließlich 14. Februar 2007, der sich auf EUR 57,0526 belief. Die gesetzlichen und satzungsmäßigen Vorgaben zum Ausschluss des Bezugsrechts bei der Ausübung der Ermächtigung zur Kapitalerhöhung aus genehmigten Kapital sind damit eingehalten.

Die Gesellschaft beabsichtigt, die neuen Eigenmittel insbesondere für die Finanzierung eigener Biogasanlagen zum Aufbau/Ausbau des Geschäftsbereichs „Eigenbetrieb“, den allgemeinen Geschäftsbetrieb, künftige Akquisitionen sowie zur Finanzierung des Erwerbs von Teilen der Hese Umwelt GmbH zu nutzen.
*****
Anmeldung der Aktionäre zur Hauptversammlung

Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts sind diejenigen Aktionäre berechtigt, die am Tage der Hauptversammlung im Aktienregister als Aktionäre der Gesellschaft eingetragen sind und ihre Teilnahme bei der Gesellschaft so rechtzeitig angemeldet haben, dass der Gesellschaft die Anmeldung spätestens bis zum Ablauf des 15. Juni 2007 zugeht. Für die Ausübung von Teilnahme- und Stimmrechten ist der am 15. Juni 2007 nach Börsenschluss im Aktienregister verzeichnete Aktienbestand maßgeblich, weil nach diesem Tag bis zur Hauptversammlung keine Umschreibungen im Aktienregister mehr vorgenommen werden. Aktionäre, die im Aktienregister eingetragen sind, können sich bei der Gesellschaft
a. schriftlich:
Schmack Biogas AG
c/o Haubrok Corporate Events GmbH
Widenmayerstraße 32
80538 München
b. per Telefax:
Telefax-Nr.: +49 89 21 027 288
c. per E-Mail:
E-Mail: hauptversammlung@schmack-biogas.com

anmelden.
Rechte von Aktionären
bezüglich der Teilnahme an der Hauptversammlung

Zum 11. Mai 2007 hat die Gesellschaft 5.433.514 Aktien ausgegeben, die jeweils eine Stimme gewähren. Aktionäre sind unter bestimmten, im Aktiengesetz genannten Voraussetzungen berechtigt, eine Ergänzung der Tagesordnung zu verlangen. Sie haben darüber hinaus das Recht, unter den oben genannten Voraussetzungen („Anmeldung der Aktionäre zur Hauptversammlung“) an der Hauptversammlung teilzunehmen, Auskunft zu den Gegenständen der Tagesordnung zu verlangen, Anträge zu den Gegenständen der Tagesordnung und zum Verfahren zu stellen und ihre Stimme in der Hauptversammlung persönlich oder durch Vertreter abzugeben.
Stimmrechtsausübung durch Bevollmächtigte

Aktionäre, die im Aktienregister eingetragen sind, können ihr Stimmrecht in der Hauptversammlung auch durch einen Bevollmächtigten, zum Beispiel ein Kreditinstitut oder eine Aktionärsvereinigung ausüben lassen. In diesem Fall sind die Bevollmächtigten durch den Aktionär oder durch die Bevollmächtigten selbst rechtzeitig anzumelden. Auch im Fall einer Bevollmächtigung ist eine fristgerechte Anmeldung gemäß den vorstehenden Bestimmungen erforderlich. Weitere Einzelheiten zur Anmeldung und Vollmachts- und Weisungserteilung ergeben sich aus den Unterlagen, die allen bis spätestens zum 6. Juni 2007 im Aktienregister der Gesellschaft eingetragenen Aktionären unaufgefordert zusammen mit den Mitteilungen gemäß § 125 AktG übersandt werden. Vollmachtserteilungen durch in der Hauptversammlung anwesende oder vertretene Aktionäre an anwesende Mitaktionäre oder die Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft sind ebenfalls möglich.

Ist ein Kreditinstitut im Aktienregister eingetragen, so kann dieses das Stimmrecht für Aktien, die ihm nicht gehören, nur aufgrund einer Ermächtigung des wirtschaftlichen Eigentümers der Aktien ausüben.
Stimmrechtsausübung durch Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft

Als Service bieten wir unseren Aktionären an, dass sie sich nach Maßgabe erteilter Weisungen durch von der Gesellschaft benannte Stimmrechtsvertreter in der Hauptversammlung vertreten lassen können. Die Stimmrechtsvertreter werden die Stimmrechte der Aktionäre ausschließlich entsprechend den ihnen erteilten Weisungen ausüben; sie sind auch bei erteilter Vollmacht nur dann zur Stimmrechtsausübung befugt, soweit eine ausdrückliche Weisung zu den einzelnen Tagesordnungspunkten vorliegt.

Die Vollmachten und Weisungen hierzu können schriftlich oder per Telefax oder elektronisch via Internet an die Adresse oder Telefax-Nr. oder E-Mail-Adresse übermittelt werden, die auch für die Anmeldung gelten (siehe oben unter „Anmeldung der Aktionäre zur Hauptversammlung“). Die Anmeldung ist nur bis einschließlich 15. Juni 2007 möglich. Änderungen der Vollmacht, Weisungserteilungen und Änderung der Weisung können hingegen noch bis einschließlich 21. Juni 2007 übermittelt werden. Weitere Einzelheiten dazu ergeben sich aus den Unterlagen, die den Aktionären übersandt werden.
Anträge von Aktionären

Anträge von Aktionären sind ausschließlich an folgende Adressen der Gesellschaft zu richten:

In Schriftform oder per Telefax an:
Schmack Biogas AG,
z. Hd. Frau Catherine Hallett
Bayernwerk 8
92421 Schwandorf
Telefax: +49 94 31 7 51 – 5301
E-Mail: catherine.hallett@schmack-biogas.com

Anderweitig adressierte Anträge werden nicht berücksichtigt.

Wir werden zugänglich zu machende Anträge von Aktionären, die uns bis einschließlich 6. Juni 2007, 24.00 Uhr zugehen, unverzüglich nach ihrem Eingang im Internet unter http://www.schmack-biogas.com im Bereich Investor Relations unter dem Punkt Hauptversammlung/Gegenanträge veröffentlichen. Eventuelle Stellungnahmen der Verwaltung werden nach diesem Datum ebenfalls unter der genannten Internetadresse veröffentlicht.
Unterlagenversand an Aktionäre

Die Tagesordnung zur Hauptversammlung am 22. Juni 2007 und die Unterlagen zur Anmeldung bzw. Vollmachtserteilung wird die Gesellschaft an die im Aktienregister der Gesellschaft eingetragenen Versandadressen der Aktionäre übersenden.

Die Einladung zur Hauptversammlung ist im elektronischen Bundesanzeiger vom 11. Mai 2007 veröffentlicht.



Schwandorf, im Mai 2007

Schmack Biogas AG

Der Vorstand



Angaben nach § 128 Abs. 2 AktG

Aufsichtsratsmitglieder der Schmack Biogas AG sind in keinem Kreditinstitut als Vorstandsmitglied oder Mitarbeiter tätig.

Weder Vorstandsmitglieder noch Mitarbeiter der Schmack Biogas AG gehören dem Aufsichtsrat eines Kreditinstituts an.

Folgende gemäß § 21 WpHG meldepflichtige Beteiligungen von Kreditinstituten an der Schmack Biogas AG sind uns mitgeteilt worden:
― Natexis Asset Management, Paris, Frankreich
Stimmrechtsanteil am 15. Februar 2007: 5,17%
Davon sind der Natexis Asset Management 5,17% der Stimmrechte gemäß
§ 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen

― Julius Bär Investment Funds Services Ltd., Zürich, Schweiz
Stimmrechtsanteil am 15. Februar 2007: 4,24%
Davon sind der Julius Bär Investment Funds Services Ltd. 4,24% der Stimmrechte gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen

― Julius Bär Holding AG, Zürich, Schweiz
Stimmrechtsanteil am 15. Februar 2007: 4,24%
Davon sind der Julius Bär Holding AG 4,24% der Stimmrechte über die Julius Bär Investment Funds Services Ltd. gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG i.V.m. § 22 Abs. 1 Satz 2 WpHG zuzurechnen.

― Schroder Investment Management Ltd., London, Großbritannien
Stimmrechtsanteil am 15. Februar 2007: 3,64%
Davon sind der Schroder Investment Management Ltd. 3,64% der Stimmrechte gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen.

― Schroder Administration Ltd., London, Großbritannien
Stimmrechtsanteil am 15. Februar 2007: 3,64%
Davon sind der Schroder Administration Ltd. 3,64% der Stimmrechte gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6, Satz 2 und 3 WpHG zuzurechnen.

― Schroder plc, London, Großbritannien
Stimmrechtsanteil am 15. Februar 2007: 3,64%
Davon sind der Schroder plc 3,64% der Stimmrechte gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6, Satz 2 und 3 WpHG zuzurechnen.

― Deka Investment GmbH, Frankfurt am Main
Stimmrechtsanteil am 29. Mai 2006: 4,62%
Davon sind der Deka Investment GmbH 0,83% der Stimmrechte nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen (Spezial-Sondervermögen); 3,79% der Stimmrechte gelten als eigene Stimmrechte nach § 32 Abs. 2 Satz 2 InvG (Publikums-Sondervermögen).


Folgende Kreditinstitute gehörten dem Konsortium an, das die innerhalb eines Zeitraums von fünf Jahren zeitlich letzte Emission von Wertpapieren der Schmack Biogas AG übernommen hat:
― UniCredit Markets & Investment Banking (Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG), München
― Calyon Corporate and Investment Bank (Calyon SA), Paris/Frankfurt am Main
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