15.05.07 Nachhaltige Aktien , Meldungen

15.5.2007: REpower Systems AG kämpft mit Lieferverzögerungen - Ergebnisrückgang im 1. Quartal – installierte Leistung deutlich verringert

Nur knapp erreichte die Hamburger REpower Systems AG im ersten Quartal 2007 ein positives Nettoergebnis. Wie der Windanlagenbauer mitteilt, lag der Nettogewinn bei 15.000 Euro, im Vorjahreszeitraum hatten die Hamburger in den ersten drei Monaten noch 800.000 Euro Überschuss erwirtschaftet. Der Umsatz des Unternehmens stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,8 Prozent auf 97,7 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging von 1,62 Millionen auf 0,26 Millionen Euro zurück. REpower ist aktuell Übernahmeziel des französischen Areva-Konzerns und der indischen Suzlon.

Wie REpower weiter berichtet, ging die installierte Leistung um 46,5 Prozent auf 61 Megawatt zurück. Hintergrund sei eine Vielzahl von Lieferverzögerungen seitens der Zulieferer. Die Verspätungen hätten zur Folge gehabt, dass sehr viele Anlagen zum Stichtag nur teilweise fertig gestellt gewesen seien; andere habe man noch nicht in Betrieb nehmen können.

Der Auftragsbestand lag den Angaben zufolge zum 31. März bei 498 Windenergieanlagen mit einer Gesamtnennleistung von 984,5 Megawatt. Im Vorjahr hätten zum gleichen Zeitpunkt 351 Anlagen mit einer Leistung von 667,5 Megawatt in den Auftragsbüchern gestanden. Das potenzielle Auftragsvolumen belief sich auf 888,7 Millionen Euro nach 580,8 Millionen Euro im Vorjahr.

Die REpower-Aktie notierte heute im Xetra-Handel fast unverändert bei etwa 161 Euro.

REpower Systems AG: ISIN DE0006177033 / WKN 617703

Bild: Es ist noch nicht entschieden, ob REpower demnächst unter französischem oder indischem Einfluss stehen wird. / Quelle: Unternehmen
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