16.11.01

16.11.2001: Bulgarien privatisiert Wasserkraftanlagen

Die bulgarische Regierung privatisiert insgesamt 36 Wasserkraftanlagen mit einer gesamten installierten Leistung von 122,34 MWl, dies meldet die Dresdener Econtrade Deutschland GmbH. Einzelne der erwerbbaren Anlagen seien vielversprechende Investitionsprojekte. Der Privatisierungsprozess innerhalb der bulgarischen Energiewirtschaft gewinne damit wieder an Dynamik, meint Econtrade. Seit der Konstitution der neuen Regierung nehme das Vertrauen ausländischer Investoren in Bulgarien wieder zu. Erneuerbare Energien spielten - mit Ausnahme der bereits existierenden Wasserkraftanlagen - noch eine völlig unbedeutende Rolle. Nur an der bulgarischen Schwarzmeerküste sowie an einigen sehr exponierten Gebirgsstandorten seien Windkraftprojekte in Vorbereitung, die auch angesichts der momentanen Einspeisebedingungen Rentabilität versprächen, so Econtrade. Erneuerbare Energien würden zwar gegenwärtig durch das Energiegesetz insofern privilegiert, als eine Einspeisung in das öffentliche Netz nicht verweigert werden könne. Es gebe aber bisher keinen Mindestpreis. Eine Verbesserung dieser Situation sei für das kommende Jahr zu erwarten.
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