16.11.04 Anleihen / AIF

16.11.2004: Windwärts nimmt Probebetrieb von 2,3 MW Windenergieanlagen im Windpark Schliekum II auf

Im Windpark Schliekum II der Windwärts Energie GmbH befinden sich seit Anfang November drei Windenergieanlagen vom Typ Nordex N90 mit einer Nennleistung von jeweils 2,3 Megawatt im Probebetrieb. Bereits am 30. Juni war die Inbetriebnahme der ersten beiden Anlagen vom Typ Nordex S77 erfolgt. Damit sind alle fünf Anlagen des Projekts ans Netz gegangen. Der jährliche Stromertrag des Projektes wird auf rund 21 Millionen Kilowattstunden im Jahr prognostiziert. Dies entspricht dem Jahresstromverbrauch von rund 8.000 privaten Haushalten. Die Windwärts Energie GmbH bietet das Eigenkapital zurzeit in Form von Kommanditanteilen zur Beteiligung an.

Die Windenergieanlagen des Typs Nordex S77 mit jeweils 1,5 Megawatt Nennleistung haben eine Nabenhöhe von 85 Metern und einen Rotordurchmesser von 77 Metern. Die Nabenhöhe der Anlagen vom Typ Nordex N90 beträgt 100 Meter, der Rotordurchmesser 90 Meter. Es handelt sich hier um die erste Anlage dieses Typs auf einem 100 Meter-Turm. Durch zwei Windgutachten wurde am Projektstandort 15 Kilometer südlich von Hannover eine mittlere Windgeschwindigkeit von 6,3 Metern pro Sekunde in 85 Metern Nabenhöhe bzw. 6,6 Metern pro Sekunde in 100 Metern Nabenhöhe ermittelt. Der prognostizierte jährliche Energieertrag des Projekts liegt unter Berücksichtigung sämtlicher Sicherheitsabschläge bei 20,9 Millionen Kilowattstunden. Für die Anlagen wurde mit dem Hersteller ein Vollwartungsvertrag mit einer Laufzeit von 12 Jahren abgeschlossen.

Die Gesamtinvestition des Projektes von 13,4 Millionen Euro wird durch Eigenkapital in Höhe von 3,7 Millionen Euro und Kredite in Höhe von 9,7 Millionen Euro finanziert. "Ab einer Mindesteinlage von 3.000 Euro ist die Betreibergesellschaft noch offen für neue Gesellschafter", erläutert Monika Richter von der Windwärts Energie GmbH. "Für das Eigenkapital liegt eine Platzierungsgarantie vor. Die Realisierung des Projektes war daher bereits vor der Einwerbung der Kommanditanteile gesichert." Innerhalb eines wirtschaftlichen Betrachtungszeitraumes von 20 Jahren werden für die Gesellschafter Ausschüttungen in Höhe von 278 Prozent ihrer Beteiligungssumme prognostiziert. Dies entspricht einer Rendite von 8,7 Prozent pro Jahr.
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