16.11.05 Nachhaltige Aktien , Meldungen

16.11.2005: EU-Kommission verweigert Eingriff der Fusionskontrolle in Streit zwischen Endesa und Gas Natural - "f?r unzust?ndig erkl?rt"

Die Europ?ische Kommission hat eine Beschwerde des spanischen Energiekonzerns Endesa ?ber den spanischen Versorger Gas Natural abgewiesen. Laut einer Meldung der Komission bem?ngelte Endesa die "unterlassene Anmeldung der ?bernahme von Endesa durch Gas Natural bei der Kommission", diese habe sich jedoch für unzust?ndig erkl?rt. Lesen Sie dazu auch unsere Meldungen vom 6. September: ?berraschungsangriff - Endesa droht feindliche ?bernahme und 27. September: Die Truppen werden in Stellung gebracht - Hintergr?nde zur ?bernahmeschlacht um Endesa.

Sowohl Gas Natural als auch Endesa erwirtschafteten laut der Meldung 2004 mindestens 75 Prozent ihrer gemeinschaftsweiten Ums?tze in Spanien. Das entspreche mehr als zwei Dritteln, deshalb k?nne der Zusammenschluss nach Artikel 1 der Fusionskontrollverordnung nicht als von gemeinschaftsweiter Bedeutung eingestuft werden, so die Kommision.

Die für die Wettbewerbspolitik zust?ndige Kommissarin Neelie Kroes erkl?rte: "Dies ist eine wichtige ?bernahme im Energiesektor. Wir haben die Beschwerde von Endesa daher ?beraus sorgf?ltig gepr?ft."
Nach der Fusionskontrollverordnung ist ein Zusammenschluss nicht von gemeinschaftsweiter Bedeutung, wenn die beiden Unternehmen jeweils mehr als zwei Drittel ihres gemeinschaftsweiten Umsatzes in ein und demselben Mitgliedstaat erzielt haben. In diesem Fall ist die Kommission nicht zust?ndig.

Empresa Nacional de Electricidad SA (Endesa): ISIN ES0130670112 / WKN 871028

Bild: Windpark der Endesa / Quelle: Unternehmen
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