16.01.06 Nachhaltige Aktien , Meldungen

16.1.2006: MVV-Chef will sich bei Stadtwerken einkaufen - Energieversorger bei Zielvorgaben für das laufende Geschäftsjahr im Soll

Mit einer neuen Privatisierungswelle bei den deutschen Stadtwerken rechnet Rudolf Schulten, Vorstandsvorsitzender des Energieversorgers MVV Energie AG. Wie er gegenüber der Nachrichtenagentur Dow Jones erklärte, sei damit aufgrund des durch die Netzregulierung ausgelösten Margendrucks und verschärften Wettbewerbs auf der Verteilerebene zu rechnen und anzunehmen, dass ausländische Versorger wie Essent, Veolia oder Atel dies ausnutzen wollen. Sein Ziel sei es, in den kommenden zwei bis drei Jahren für rund 200 Millionen Euro Anteile an deutschen Stadtwerken zu, mit einer Kapitalerhöhung stünden dafür sogar bis zu 500 Millionen Euro zur Verfügung.

Schulten stellte fest, dass MVV für 2005/06 angepeilten Unternehmensziele beim Umsatz von 2,2 Milliarden Euro und beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 185 Millionen Euro "mindestens erreichen" und sich die eingeplante Ergebnisbelastung durch die Regulierung der Netzentgelte bei Strom und Gas "nicht wie erwartet einstellen" werde.

Bildhinweis: Konzernlogo der MVV / Quelle: Unternehmen

MVV Energie AG: ISIN DE0007255903 / WKN 725590
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