16.12.02

16.12.2002: Ad hoc: Nordex AG: Geschäftsbericht

- Nordex steigert Umsatz im europäischen Ausland um 77 %
- Jahresüberschuss steigt auf 20 Mio. Euro
- 500 Mio. Euro Auftragseingang

Hamburg, 16. Dezember 2002.
Vom 1. Oktober 2001 bis 30. September 2002 hat die Nordex-Gruppe ihre Gesamtleistung auf rund 445 Mio. Euro erhöht (Vorjahr 354 Mio. Euro). Das entspricht einem Wachstum von etwa 26 Prozent. Mit rund 440 Mio. Euro lag die Umsatzsteigerung auf gleichem Niveau (Vorjahr 347 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen(EBIT) stieg um etwa26 Prozent auf rund 17,8 Mio. Euro (Vorjahr 14,1 Mio. Euro). Der Jahresüberschuss entwickelte sich vor allem aufgrund von Steuereffekten positiver. Er stieg um über 160 Prozent auf rund 20 Mio. Euro.

Den größten Anteil an der Umsatzsteigerung hatte das Geschäft im europäischen Ausland. Im Vergleich zum Vorjahr konnte Nordex seinen Umsatz hier um rund 77 Prozent auf über 130 Mio. Euro steigern. Das entspricht einem Umsatzanteil von 30 Prozent. Dabei profitierte das Unternehmen von der gestiegenen Nachfrage aus Großbritannien, Frankreich und Norwegen. Das gleiche Bild zeigt sich beim Neugeschäft. Etwa 38 Prozent der neuen Aufträge stammen aus dem europäischen Ausland. Wie geplant, verbuchte Nordex im abgeschlossenen Geschäftsjahr einen Auftragseingang von insgesamt rund 500 Mio. Euro.

Ergebnis verbessert
In der Berichtsperiode hat Nordex sein Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) um rund 26 Prozent auf 17,8 Mio. Euro gesteigert. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einer konstanten EBIT-Marge von 4,0 Prozent. Beim Ergebnis hat sich im wesentlichen das neue Genehmigungsrecht in Deutschland ausgewirkt. Die verzögerte Inbetriebnahme von einigen Projekten hat zu einem geringeren Umsatz geführt als geplant. Zudem kam es zu einer Verzögerung beim Aufbau der neuen Rotorblattfertigung in Rostock. Die Produktion lief etwa ein Quartal verspätet an. Deshalb fiel das positive Ergebnis des zweiten Halbjahres niedriger als erwartet aus.

Der Jahresüberschuss stieg auf rund 20 Mio. Euro (Vorjahr 7,5 Mio. Euro). Das entspricht einem Ergebnis pro Aktie von 0,39 Euro (Vorjahr 0,14 Euro). Dieser massive Anstieg geht wesentlich auf einen Sondereffekt zurück. Infolge des Verlustvortrags aus dem Geschäftsjahr 2000/2001 konnte Nordex eine positive Steuerquote realisieren. Ebenfalls positiv ist die Entwicklung der Liquidität und des Cashflows aus laufender Tätigkeit. Zum 30. September 2002 verzeichnete Nordex 48,5 Mio. Euro liquide Mittel und einen positiven operativen Cashflow von 6,9 Mio. Euro.

Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Ad-hoc-Mitteilung: Ausblick Im Geschäftsjahr 2002/03 erwartet Nordex für Umsatz und Gesamtleistung ein Volumen von rund 520 Mio. Euro. Das entspricht einem Wachstum von etwa 18 Prozent. Mit einem Auftragsbestand von rund 258 Mio. Euro verbuchte das Unternehmen zum 1. Oktober 2002 rund 50 Prozent des geplanten Umsatzvolumens. Im Vorjahr lag der Anteil bei 34 Prozent. Gleichzeitig soll die Profitabilität der Gruppe steigen. Die geplante EBIT Marge beträgt etwa 4,5 Prozent. Eine Grundlage für die Verbesserung der Profitabilität ist die Rotorblattproduktion. Die neue Fertigung erzielt seit dem vierten Quartal des letzten Geschäftsjahres ein positives Ergebnis. Im laufenden Geschäftsjahr soll die Flügelproduktion insgesamt einen positiven Margenbeitrag liefern. Die Konzentration auf weniger Baureihen und die Einführung identischer Baugruppen zwischen den Produktreihen soll bei höheren Stückzahlen weitere Einspareffekte erzielen.
Ansprechpartner für Rückfragen:
Nordex AG, Ralf Peters
Telefon: 040 / 50098 - 100,
Telefax: 040 / 500 98 - 333

WKN: 587357; ISIN: DE0005873574; Index: Notiert: Neuer Markt in Frankfurt; Freiverkehr in Berlin, Bremen, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart
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