16.12.05 Erneuerbare Energie

16.12.2005: Spanische Regierung will sich zur F?rderung der Windkraft nicht festlegen - "st?rker am Einzelfall orientieren"

Die spanische Regierung ist Ger?chten am Markt entgegengetreten, sie plane eine grunds?tzliche Festschreibung der Einspeiseverg?tung für Produzenten von Windkraft. Laut dem Bericht eines spanischen Online-Magazins will Antonio Fern?ndez Segura, Industrie- und Energieminister des Landes, die im M?rz 2004 erlassenen gesetzlichen Reglungen (Dekret Nr. 436) im Fr?hjahr 2006 ?berpr?fen und gegebenenfalls modifizieren. Der Minister habe jedoch offen gelassen, welche Bestimmungen im Einzelnen betroffen sein k?nnten. Die Bewilligung von F?rdergeldern und die Gew?hrung von Steuernachl?ssen solle sich st?rker als bislang am Einzelfall orientieren, hie? es. Die Wahlfreiheit der Unternehmen, Windenergie zu staatlich fixierten Entgelten oder zu frei verhandelbaren Marktpreisen zu verkaufen, stehe nicht zur Disposition. Im Rahmen des staatlichen Entwicklungsprogramms "Plan de Energ?as Renovables 2005-2010" wolle die Regierung insgesamt rund vier Milliarden Euro an F?rdergeldern vergeben.

Die drohende Festschreibung der Einspeiseverg?tung hatte die B?rsenkurse f?hrender Unternehmen der Branche, wie des Turbinenbauers Gamesa oder des Baukonzerns Acciona, in den letzten Wochen stark belastet. Die Titel erlitten Kursverluste von zwischenzeitlich vier bis f?nf Prozent.

Acciona S.A.: ISIN ES0125220311 / WKN 865629
Gamesa Corp. Tecnologica S.A.: ISIN ES0143416115 / WKN A0B5Z8

Bild: Windpark "Elgea" der spanischen Iberdrola SA / Quelle: Unternehmen
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