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16.3.2007: Transparenzrichtlinie für börsennotierte Unternehmen erweitert

Die EU-Kommission hat weitere Maßnahmen innerhalb der Transparenzrichtlinie für börsennotierte Unternehmen beschlossen. Dadurch wird ihrer Darstellung zufolge die Qualität der Informationen verbessert, die Anlegern über die Entwicklung und Finanzlage eines Unternehmens sowie über Veränderungen bei Beteiligungen zur Verfügung stehen. Laut Charlie McCreevy, EU-Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen, regeln diese Maßnahmen, wie die EU-Vorschriften über die Publizitätspflichten von Unternehmen in der Praxis funktionieren sollen. "Sie werden den Anlegerschutz, das Anlegervertrauen und die Funktionsweise der europäischen Kapitalmärkte erheblich verbessern", so McCreevy.

Die Durchführungsmaßnahmen der EU-Kommission ergänzen die Transparenzrichtlinie in Bezug auf die Offenlegung von Finanzdaten in Halbjahresberichten der Emittenten und bedeutender Beteiligungen durch Investoren sowie im Hinblick auf Mindestnormen für die europaweite öffentliche Verbreitung vorgeschriebener Informationen und die Anerkennung der Gleichwertigkeit von Drittlandsvorschriften in einigen Punkten der Richtlinie. Die Mitgliedstaaten müssen die Transparenzrichtlinie bis 20. Januar 2007 und die Durchführungsmaßnahmen ein Jahr später in nationales Recht umgesetzt haben.

Wie in der Transparenz-Richtlinie vorgesehen, hat die EU-Kommission eine offene Konsultation zur Konzeption eines möglichen Netzes nationaler Mechanismen zur Speicherung von regulierten Finanzinformationen eröffnet. Den Text der Transparenzrichtlinie (2004/109/EG) finden Sie hier.
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