16.4.2007: Meldung: Phönix Sonnenstrom AG hält Hauptversammlung am 25. Mai

Phönix SonnenStrom Aktiengesellschaft
Sulzemoos
Wertpapier-Kenn-Nummer A0BVU9
ISIN DE000A0BVU93


Wir laden die Aktionäre unserer Gesellschaft zur ordentlichen Hauptversammlung ein am Freitag, den 25. Mai 2007, um 11.00 Uhr im Veranstaltungsforum Fürstenfeld, Stadtsaal Fürstenfeld 12 82256 Fürstenfeldbruck

Tagesordnung für die ordentliche Hauptversammlung der
Phönix SonnenStrom AG
am 25. Mai 2007

Tagesordnungspunkt I

Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses und des gebilligten Konzernabschlusses für das zum 31. Dezember 2006 abgelaufene Geschäftsjahr, der Lageberichte für die Phönix SonnenStrom AG und den Konzern sowie des Berichts des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2006


Tagesordnungspunkt II

Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns zur Ausschüttung einer Dividende

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, aus dem im Geschäftsjahr 2006 erzielten Bilanzgewinn der Phönix SonnenStrom AG in Höhe von EUR 6.088.916,66 eine Dividende von EUR 0,10 je Stückaktie, das sind insgesamt EUR 607.700,00 auf das dividendenberechtigte Grundkapital in Höhe von EUR 6.077.000,00, an die Aktionäre auszuschütten und den verbleibenden Bilanzgewinn in Höhe von EUR 5.481.216,66 auf neue Rechnung vorzutragen.


Tagesordnungspunkt III

Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Mitgliedern des Vorstands für das Geschäftsjahr 2006 Entlastung zu erteilen.


Tagesordnungspunkt IV

Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Mitgliedern des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2006 Entlastung zu erteilen.


Tagesordnungspunkt V

Beschlussfassung über die Bestellung des Abschlussprüfers und Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2007

Der Aufsichtsrat schlägt vor, die AWT Horwath GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2007 zu bestellen.


Tagesordnungspunkt VI

Beschlussfassung über die Änderung der Firma der Gesellschaft

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, wie folgt zu beschließen:
1. Die Firma der Gesellschaft wird von „Phönix SonnenStrom Aktiengesellschaft“ geändert in „Phoenix Solar Aktiengesellschaft“.
2. § 1 Abs. 1 der Satzung wird wie folgt neu gefasst:
„(1) Die Firma der Gesellschaft lautet:
Phoenix Solar Aktiengesellschaft.“


Tagesordnungspunkt VII

Beschlussfassung über die Aufhebung der Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien und die Erteilung einer neuen Ermächtigung zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien

Die von der ordentlichen Hauptversammlung der Phönix SonnenStrom AG am 7. Juli 2006 erteilte Ermächtigung zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien läuft am 1. Dezember 2007 aus. Damit Vorstand und Aufsichtsrat auch vor der ordentlichen Hauptversammlung 2008 die Möglichkeit haben, eigene Aktien für die Gesellschaft zu erwerben, schlagen Aufsichtsrat und Vorstand daher vor zu beschließen:
1. Die von der ordentlichen Hauptversammlung der Phönix SonnenStrom AG am 7. Juli 2006 erteilte und bis zum 1. Dezember 2007 befristete Ermächtigung zum Erwerb von bis zu insgesamt 552.500 eigener Aktien und deren Verwendung, die nicht genutzt worden ist, wird aufgehoben.
2. Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats eigene Aktien einmalig oder mehrmals bis zu einem Anteil von höchstens 10 Prozent des Grundkapitals, d. h. insgesamt bis zu 607.700 Aktien, über die Börse oder mittels eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebots zu erwerben und

― unter Beachtung des Grundsatzes der Gleichbehandlung aller Aktionäre wieder zu veräußern, wobei dies nicht zum Zweck des Handels in eigenen Aktien erfolgen darf, oder
― im Rahmen eines Zusammenschlusses mit Unternehmen oder im Rahmen eines Erwerbs von Unternehmen oder Beteiligungen daran anzubieten und zu übertragen, oder
― ohne weiteren Beschluss der Hauptversammlung einzuziehen.
Sofern das Grundkapital zum Zeitpunkt des Aktienerwerbs geringer oder höher als gegenwärtig sein sollte, würde sich die angegebene Stückzahl der zu erwerbenden Aktien entsprechend verringern oder erhöhen. Auf eigene Aktien, die die Gesellschaft in Besitz hat, dürfen zu keiner Zeit mehr als 10 Prozent des Grundkapitals entfallen.
Diese Ermächtigung gilt bis zum 24. Oktober 2008.
3. Im Falle eines Erwerbs über die Börse darf der gezahlte Gegenwert je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den am Handelstag durch die Eröffnungsauktion ermittelten Kurs der Aktien im XETRA-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) nicht um mehr als 5 Prozent überschreiten.
4. Im Falle eines öffentlichen Kaufangebots an alle Aktionäre dürfen der gebotene Kaufpreis oder die Grenzwerte der gebotenen Kaufpreisspanne je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den Schlusskurs der Aktien im XETRA-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) am Börsentag vor dem Tag der Veröffentlichung des Angebots um nicht mehr als 20 Prozent übersteigen oder unterschreiten. Überschreitet der Börsenkurs nach der Veröffentlichung eines formellen Angebots den gebotenen Kaufpreis, so kann der gebotene Kaufpreis angepasst werden. In diesem Fall wird auf den entsprechenden Kurs am letzten Handelstag vor der Veröffentlichung der Angebotsanpassung abgestellt. Das Volumen des Angebots kann begrenzt werden. Sofern die gesamte Zeichnung des Angebots dieses Volumen überschreitet, muss die Annahme nach Quoten erfolgen. Eine bevorrechtigte Annahme geringer Stückzahlen bis zu 100 Stück angedienter Aktien je Aktionär kann vorgesehen werden.
5. Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die erteilte Ermächtigung einmal oder in einer oder mehreren Tranchen auszunutzen.
Der Preis, zu dem die Aktien im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen sowie Erwerben von Unternehmen oder Beteiligungen an Dritte abgegeben werden, darf den bei der Eröffnungsauktion ermittelten Kurs der Aktien (ohne Erwerbsnebenkosten) im XETRA-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) am Tag der verbindlichen Abrede mit dem Dritten nicht um mehr als 5 Prozent unterschreiten.
6. Das Bezugsrecht der Aktionäre auf die eigenen Aktien wird in den Fällen ausgeschlossen, in denen diese Aktien Dritten im Rahmen eines Zusammenschlusses mit Unternehmen und im Rahmen eines Erwerbs von Unternehmen oder Beteiligungen daran angeboten und übertragen werden.


Tagesordnungspunkt VIII

Beschlussfassung über Satzungsänderungen zur Tätigkeit des Aufsichtsrats

Die Satzungsregelungen über die Wahl des Aufsichtsratsvorsitzenden, die Abhaltung von Aufsichtsratssitzungen sowie über die Möglichkeiten der Beschlussfassung außerhalb von Aufsichtsratssitzungen sollen modernisiert und den Nutzungsmöglichkeiten moderner Kommunikationsmittel angepasst werden. In dem Zuge sollen die Rechte des stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden in der Satzung konkretisiert werden.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen daher vor, folgende Beschlüsse zu fassen:
1. § 9 Abs. 1 der Satzung wird wie folgt neu gefasst:

"(1) Der Aufsichtsrat wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden und einen Stellvertreter. Die Wahl erfolgt jeweils für die Amtszeit des gewählten Aufsichtsratsmitgliedes. Wenn der Vorsitzende und / oder sein Stellvertreter während der jeweiligen Amtszeit aus dem Aufsichtsrat ausscheidet, so ist unverzüglich eine Neuwahl für den Ausgeschiedenen vorzunehmen. In allen Fällen, in denen der Stellvertreter bei Verhinderung des Vorsitzenden in dessen Stellvertretung handelt, hat er die gleichen Rechte wie der Vorsitzende.“
2. § 10 Abs. 1 der Satzung wird wie folgt neu gefasst:

"(1) Die Sitzungen des Aufsichtsrats werden vom Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter schriftlich, per E-Mail, fernmündlich, per Telefax oder durch Inanspruchnahme sonstiger gebräuchlicher Kommunikationsmittel einberufen. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Bestimmungen über die Einberufung des Aufsichtsrats sowie die Regelungen der Geschäftsordnung für den Aufsichtsrat.“
3. § 10 Abs. 2 der Satzung erhält folgenden Wortlaut:

"(2) Der Aufsichtsrat ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder an der Beschlussfassung teilnehmen. Die Teilnahme einzelner Mitglieder des Aufsichtsrats an Sitzungen und Beschlussfassungen durch Nutzung gebräuchlicher Kommunikationsmittel ist zulässig, wenn der Vorsitzende des Aufsichtsrats dies unter Einhaltung einer angemessenen Frist im Einzelfall bestimmt. Der Aufsichtsrat fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Eine Stimmenthaltung gilt nicht als abgegebene Stimme. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag, bei Wahlen jedoch erst dann, wenn auch eine erneute Abstimmung Stimmengleichheit ergibt. Der Vorsitzende bestimmt die Art der Abstimmung.“
4. § 10 Abs. 3 der Satzung erhält folgenden Wortlaut:

"(3) Beschlüsse können anstatt in einer Sitzung durch Stimmabgabe in Schriftform, fernmündlich, per E-Mail, per Telefax oder durch Inanspruchnahme sonstiger gebräuchlicher Kommunikationsmittel gefasst werden, wenn der Vorsitzende des Aufsichtsrats dies unter Einhaltung einer angemessenen Frist im Einzelfall bestimmt.“
5. Aus § 10 Abs. 4 der Satzung wird § 10 Abs. 5. Es wird ein neuer § 10 Abs. 4 in die Satzung eingefügt, der folgenden Wortlaut hat:

"(4) Über die Sitzungen des Aufsichtsrats ist eine Niederschrift anzufertigen, die von allen anwesenden Mitgliedern zu unterzeichnen ist.“


Tagesordnungspunkt IX

Beschlussfassung über weitere Satzungsänderungen
1. Das am 20. Januar 2007 in Kraft getretene Transparenzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (kurz „TUG“) gibt dem Emittenten die Möglichkeit, Informationen an die Inhaber zugelassener Aktien auch im Wege der Datenfernübertragung zu übermitteln. Neben der ausdrücklichen Einwilligung des einzelnen Aktionärs zum elektronischen Versand von Informationen ist die Zustimmung der Hauptversammlung zur Informationsübermittlung im Wege der Datenfernübertragung erforderlich.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen daher vor, § 4 der Satzung um einen Absatz 2 zu ergänzen und wie folgt neu zu fassen:
㤠4
Bekanntmachungen, Informationsübermittlung

(1) Die Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen nur im elektronischen Bundesanzeiger. Nicht zwingende Veröffentlichungen erfolgen auf der Internetseite der Gesellschaft.
(2) Unbeschadet ihrer gesetzlichen Veröffentlichungs- und Bekanntmachungspflichten ist die Gesellschaft berechtigt, Informationen an Aktionäre mit deren Zustimmung im Wege der Datenfernübertragung zu übermitteln.“
2. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, § 14 Abs. 1 Satz 2 der Satzung zu ändern und wie folgt neu zu fassen:
„Der Anmeldung muss ein in Textform in deutscher oder englischer Sprache erstellter Nachweis des depotführenden Instituts über den Aktienbesitz beigefügt sein.“
3. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, § 14 Abs. 2 der Satzung zu ändern und wie folgt neu zu fassen:

"(2) Den Vorsitz in der Hauptversammlung führt der Vorsitzende des Aufsichtsrats. Ist der Vorsitzende des Aufsichtsrats nicht erschienen oder nicht zur Leitung der Versammlung bereit, so wird der Versammlungsleiter durch den Aufsichtsrat gewählt.“
4. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, § 15 Abs. 3, 4 und 5 der Satzung aus Gründen der Vereinfachung und Praktikabilität zu streichen.


Mitteilungen und Berichte an die Hauptversammlung

Bericht zum Tagesordnungspunkt VII

Gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 in Verbindung mit § 186 Abs. 4 Satz 2 AktG erstattet der Vorstand zum Tagesordnungspunkt VII der Hauptversammlung folgenden Bericht:

Die unter Tagesordnungspunkt VII beschriebene Ermächtigung soll der Phönix SonnenStrom AG die Möglichkeit geben, eigene Aktien zu erwerben und entsprechend der oben genannten Zwecke zu verwenden. Unter Beachtung des Grundsatzes der Gleichbehandlung aller Aktionäre können die Aktien wieder veräußert werden. Dies darf jedoch nicht zum Zweck des Handels in eigenen Aktien erfolgen.

Die Ermächtigung soll der Gesellschaft außerdem die Möglichkeit geben, eigene Aktien zur Verfügung zu haben, um diese als Gegenleistung im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen oder zum Erwerb von Unternehmen oder Beteiligungen daran als Gegenleistung anbieten und entsprechend übertragen zu können. Diese Form der Gegenleistung ist zunehmend durch die Globalisierung der Wirtschaft im internationalen Wettbewerb erforderlich.

Den genannten Zwecken trägt der vorgeschlagene Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre Rechnung.

Die Gesellschaft soll ferner eigene Aktien auch ohne erneuten Beschluss der Hauptversammlung einziehen können.

Der Vorstand wird der Hauptversammlung jeweils Bericht über eine erfolgte Ausnutzung dieser Ermächtigungen erstatten.

Neben dem Erwerb über die Börse soll die Gesellschaft auch die Möglichkeit erhalten, eigene Aktien durch ein öffentliches Kaufangebot (Tenderverfahren) zu erwerben. Bei dieser Variante kann jeder verkaufswillige Aktionär der Phönix SonnenStrom AG entscheiden, wie viele Aktien und, bei Festlegung einer Preisspanne, zu welchem Preis er diese anbieten möchte. Übersteigt die zum festgesetzten Preis angebotene Menge die von der Phönix SonnenStrom AG nachgefragte Anzahl an Aktien, so muss eine Zuteilung der Annahme der Verkaufsangebote erfolgen. Hierbei soll es die Möglichkeit geben, eine bevorrechtigte Annahme kleiner Offerten oder kleiner Teile von Offerten bis maximal 100 Stück vorzusehen. Diese Möglichkeit dient dazu, gebrochene Beträge bei der Festlegung der zu erwerbenden Quoten sowie kleine Restbestände zu vermeiden und damit die technische Abwicklung zu erleichtern.


Bericht über den Ausschluss des Bezugsrechts bei Ausnutzung des Genehmigten Kapitals 2006

Gemäß §§ 203 Abs. 1 und 2 und 186 Abs. 4 Satz 2 AktG erstattet der Vorstand über den Ausschluss des Bezugsrechts bei der Ausnutzung des Genehmigten Kapitals 2006 am 12. Dezember 2006 folgenden Bericht:

Die ordentliche Hauptversammlung der Phönix SonnenStrom AG am 7. Juli 2006 hat das Genehmigte Kapital 2006 geschaffen, mit dem der Vorstand ermächtigt worden ist, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlage einmal oder mehrmals um bis zu insgesamt EUR 2.762.500,00 zu erhöhen. Der Vorstand ist ermächtigt worden, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen,
a) um die neuen Aktien gegen Bareinlage zu einem Ausgabebetrag auszugeben, der den Börsenpreis – durchschnittlicher Schlusskurs der Aktien der Gesellschaft an den letzten drei Börsentagen vor der Ausgabe der neuen Aktien im XETRA-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) der Börse Frankfurt - nicht wesentlich unterschreitet. Diese Ermächtigung gilt jedoch nur mit der Maßgabe, dass die unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegebenen Aktien insgesamt 10 Prozent des Grundkapitals nicht übersteigen,
b) um Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagen zum Zweck des Erwerbs von Unternehmen und / oder Beteiligungen an Unternehmen durchzuführen,
c) für Spitzenbeträge.


Das Genehmigte Kapital 2006 und die hierfür erforderliche Änderung der Satzung in § 5 Abs. 7 (Grundkapital und Aktien) sind am 25. Juli 2006 in das Handelsregister der Gesellschaft beim Amtsgericht München eingetragen worden.

Auf der Grundlage der vorstehend beschriebenen, von der Hauptversammlung der Gesellschaft am 7. Juli 2006 beschlossenen und in § 5 Abs. 7 der Satzung enthaltenen Ermächtigung hat der Vorstand am 11. Dezember 2006, mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom 12. Dezember 2006, beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft um EUR 552.000,00 (mithin 9,99 Prozent) auf EUR 6.077.000,00 gegen Bareinlage durch Ausgabe von 552.000 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je EUR 1,00 zu erhöhen. Das Bezugsrecht der Aktionäre wurde ausgeschlossen.

Der Platzierungspreis für die 552.000 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je EUR 1,00, die durch die teilweise Ausnutzung des Genehmigten Kapitals 2006 gemäß Beschluss vom 11. Dezember 2006 geschaffen wurden, wurde durch Beschluss des Vorstands vom 12. Dezember 2006, mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom 12. Dezember 2006, auf EUR 13,30 je neuer Aktie festgelegt.

Der durchschnittliche Schlusskurs der Aktien der Gesellschaft an den letzten drei Börsentagen im XETRA-Handel der Börse Frankfurt vor dem 12. Dezember 2006 betrug EUR 13,95. Auf diesen durchschnittlichen Schlusskurs ist ein Abschlag von 4,66 Prozent gewährt worden, so dass der Platzierungspreis in Höhe von EUR 13,30 je neuer Aktie den Börsenpreis je Aktie nicht wesentlich unterschritten hat.

Zur Zeichnung und Übernahme der neuen Aktien wurde die HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Düsseldorf, zugelassen mit der Verpflichtung, die neuen Aktien im Rahmen einer Privatplatzierung an qualifizierte Anleger innerhalb Europas zum Platzierungspreis zu veräußern. Dies ist geschehen.

Der Bezugsrechtsausschluss war in besonderem Interesse für die Gesellschaft und ihre Aktionäre.

Durch die Kapitalerhöhung sind der Gesellschaft kurzfristig liquide Mittel in Höhe von EUR 7.341.600,00 zugeflossen. Die Gesellschaft konnte mit einem Teil dieser Mittel durch Gründung einer Tochtergesellschaft in Singapur und den damit verbundenen Eintritt in die asiatischen Märkte ihre Position im internationalen Wettbewerb im Interesse ihrer Aktionäre stärken und ausbauen. Der asiatische Raum ist einer der wichtigsten Wachstumsmärkte der Photovoltaik. Die konventionelle Energieversorgung kann mit der rasch wachsenden Wirtschaft nicht mithalten, so dass die asiatischen Länder zunehmend auf den Einsatz von Erneuerbaren Energien setzen. Nach Prognosen des Europäischen Photovoltaik Industrie Verbands (EPIA) wird der asiatische Markt (inklusive Japan) in diesem Jahr rund ein Drittel des Weltmarktes ausmachen. Damit wäre der asiatische Markt deutlich größer als der US-amerikanische.

Bei der Gründung der Tochtergesellschaft war Schnelligkeit und Handlungsflexibilität erforderlich, da sich der Gesellschaft kurzfristig die Gelegenheit bot, als Managing Director einen äußerst erfahrenen Photovoltaik-Spezialisten zu gewinnen. In den vergangenen zehn Jahren war dieser unter anderem als Geschäftsführer der Shell Solar Pte. Ltd. im gesamten asiatisch-pazifischen Raum tätig und hat sowohl netzgekoppelte Photovoltaik Projekte in Thailand, Malaysia, China, Hongkong und Singapur als auch netzferne Systeme, hauptsächlich in China, Indonesien und Thailand, realisiert.

Durch die Kapitalerhöhung hat sich die Eigenkapitalquote der Gesellschaft erhöht und somit verbessert. Mit den zugeflossenen liquiden Mitteln ist es möglich, das weitere Wachstum der Gesellschaft zu finanzieren und Vorfinanzierungen für Großanlagen-Projekte können durch die Aufnahme von Fremdmitteln einfacher dargestellt werden.

Durch die Begrenzung der Kapitalerhöhung auf maximal 9,99 Prozent des zum Zeitpunkt der Ausübung der Ermächtigung vorhandenen Grundkapitals sowie der nicht wesentlichen Unterschreitung des Börsenpreises ist eine wertmäßige Verwässerung des Anteilsbesitzes der bisherigen Aktionäre weitgehend ausgeschlossen worden. Auch ein Einflussverlust der bisherigen Aktionäre konnte weitgehend vermieden werden, zumal der Einfluss der vom Bezug ausgeschlossenen Aktionäre durch Nachkauf von Aktien über die Börse gesichert werden kann; durch die breite Streuung der Aktien der Gesellschaft ist gewährleistet, dass ein solcher Nachkauf über die Börse auch tatsächlich realisiert werden kann.

Der Ausgabebetrag der neuen Aktien ist auf der Basis des durchschnittlichen Schlusskurses der Aktie der letzten drei Handelstage im XETRA-Handel an der Börse Frankfurt vor dem 12. Dezember 2006 ermittelt worden. Auf diesen Durchschnittskurs von EUR 13,95 je Aktie ist ein Abschlag von 4,66 Prozent gewährt worden. Damit lag der Platzierungspreis mit EUR 13,30 je Aktie nah am aktuellen Börsenkurs. Der Schlusskurs der Aktie im XETRA-Handel der Börse Frankfurt betrug am 12. Dezember 2006, dem Tag der Zeichnung und Übernahme der neuen Aktien, EUR 13,65 je Aktie. Bei dem so nah am Börsenkurs liegenden Platzierungspreis für die neuen Aktien ist das Bezugsrecht der Aktionäre für die neuen Aktien somit wirtschaftlich praktisch wertlos gewesen.

Den Abschlag auf den durchschnittlichen Schlusskurs der letzten drei Handelstage vor der Ausgabe der neuen Aktien hat die Gesellschaft gewährt, um den mit einer Bezugsrechtsemission verbundenen erhöhten Zeit- und Kostenaufwand zu kompensieren.

Durch die bezugsrechtsfreie Kapitalerhöhung, die zu einem Eigenkapitalzufluss von EUR 7.341.600,00 geführt hat, sind die Interessen der Aktionäre gegenüber den Belangen der Gesellschaft angemessen gewahrt worden.


Informationen an die Aktionäre

Gemäß § 128 Abs. 2 AktG teilen wir mit:
Dem Aufsichtsrat der Phönix SonnenStrom AG gehört ein Mitarbeiter der Sparkasse Ingolstadt, Anstalt des öffentlichen Rechts, an.


Ausgelegte Unterlagen

Der festgestellte Jahresabschluss und der gebilligte Konzernabschluss für das zum 31. Dezember 2006 abgelaufene Geschäftsjahr, die Lageberichte für die Phönix SonnenStrom AG und den Konzern, den Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns sowie der Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2006, der Bericht des Vorstands über den Erwerb eigener Aktien nach §§ 71 Abs. 1 Nr. 8, 186 Abs. 4 Satz 2 AktG und der Bericht des Vorstands über den Ausschluss des Bezugsrechts nach §§ 203 Abs. 1 und 2, 186 Abs. 4 Satz 2 AktG können ab dem Tag der Bekanntmachung der Einberufung zu dieser Hauptversammlung im elektronischen Bundesanzeiger in den Geschäftsräumen der Gesellschaft in Sulzemoos und im Internet unter www.SonnenStromAG.de eingesehen werden.

Auf Verlangen erhält jeder Aktionär unverzüglich und kostenlos eine Abschrift der vorbezeichneten Unterlagen, die auch während der Hauptversammlung ausliegen werden.

Zum Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung beläuft sich die Gesamtzahl der Aktien der Gesellschaft auf 6.077.000 Stück; die Gesamtzahl der Stimmrecht beträgt 6.077.000.


Teilnahmebedingungen

Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts sind diejenigen Aktionäre berechtigt, die sich spätestens bis zum Ablauf des siebten Tages vor dem Tag der Hauptversammlung, d. h. bis zum Ablauf des 18. Mai 2007, schriftlich bei der Gesellschaft unter der Anschrift
Phönix SonnenStrom AG
c/o Computershare HV-Services AG
Anmeldestelle
Prannerstraße 8
D-80333 München

anmelden. Der Anmeldung muss ein in Textform erstellter Nachweis des depotführenden Instituts über den Aktienbesitz beigefügt sein. Der Nachweis hat sich auf den Beginn des 21. Tages vor dem Tag der Hauptversammlung zu beziehen.

Nach Eingang der Anmeldung und des Nachweises des Anteilsbesitzes werden den Aktionären Eintrittskarten für die Hauptversammlung übersandt.

Aktionäre, die bei ihrem depotführenden Institut rechtzeitig eine Eintrittskarte zur Teilnahme an der Hauptversammlung angefordert haben, brauchen nichts weiter zu veranlassen. Anmeldung und Nachweis des Anteilsbesitzes werden in diesen Fällen durch das depotführende Institut vorgenommen.


Stimmrechtsvertretung

Der Aktionär kann sein Stimmrecht in der Hauptversammlung durch einen Bevollmächtigten ausüben lassen. Aktionäre können sich auch durch den von der Gesellschaft benannten weisungsgebundenen Stimmrechtsvertreter vertreten lassen. Auch die Aktionäre, die ihr Stimmrecht durch einen Bevollmächtigten oder den weisungsgebundenen Stimmrechtsvertreter ausüben lassen möchten, benötigen hierzu eine Eintrittskarte zur Hauptversammlung. Das Formular zur Bestellung der Eintrittskarte geht mit der Einladung zur Hauptversammlung jedem Aktionär zu.

Die Vollmacht ist schriftlich oder durch Telefax zu erteilen. Soweit vom Aktionär der von der Gesellschaft benannte Stimmrechtsvertreter bevollmächtigt wird, müssen diesem in jedem Falle Weisungen für die Ausübung des Stimmrechts erteilt werden. Der Stimmrechtsvertreter ist verpflichtet, weisungsgemäß abzustimmen. Für den Fall, dass keine Weisung vorliegt, wird sich der Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft der Stimme enthalten.

Zur Bevollmächtigung des von der Gesellschaft benannten weisungsgebundenen Stimmrechtsvertreters verwenden Sie bitte das Formular zur Vollmachtserteilung der Gesellschaft, das Ihnen mit der Einladung zur Hauptversammlung und der Tagesordnung übersandt wird. Diesem entnehmen Sie bitte weitere Hinweise und Informationen zur Vollmachts- und Weisungserteilung an den Stimmrechtsvertreter der Phönix SonnenStrom AG.


Anträge von Aktionären

Aktionäre, die Gegenanträge zur Hauptversammlung haben, bitten wir, diese mit Begründung schriftlich an die Gesellschaft,
Phönix SonnenStrom AG
Investor Relations
z. Hd. Frau Anka Leiner
Hirschbergstraße 8
D-85254 Sulzemoos

zu richten.

Anträge gegen die Vorschläge von Vorstand und Aufsichtsrat zu den Punkten der Tagesordnung, die spätestens zwei Wochen vor dem Tag der Hauptversammlung mit Begründung bei der Gesellschaft unter der oben genannten Adresse eingehen, werden unverzüglich nach ihrem Eingang im Internet unter www.SonnenStromAG.de veröffentlicht. Anderweitig adressierte oder verspätet eingehende Anträge werden nicht berücksichtigt. Eventuelle Stellungnahmen der Verwaltung zu den Gegenanträgen werden ebenfalls unter der oben genannten Internetadresse veröffentlicht.



Sulzemoos, im April 2007

Der Vorstand
Dr. Andreas Hänel Manfred Bächler
(Vorstandsvorsitzender) (Vorstand Technik)

Dr. Murray Cameron Sabine Kauper
(Vorstand Operatives Geschäft) (Vorstand Finanzen)
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