16.07.07 Erneuerbare Energie

16.7.2007: Erneuerbare Energien: Wer hat weltweit am stärksten in regenerative Energie investiert?

Aufgrund ihrer massiven Investitionen in die Windkraft in den letzten fünf Jahren sind Iberdrola und FPL Energy zu den größten Erneuerbare Energie Unternehmen weltweit aufgestiegen. Das geht aus einem aktuellen Report der der auf neue Technologien spezialisierten Beratungsgesellschaft Emerging Energy Research (EER) hervor. Sie verfügt über Niederlassungen im US-amerikanischen Cambridge, Massachusetts, und im spanischen Barcelona. Ihr zufolge liegt die spanische Iberdrole an der Spitze, wenn man die Kapazitäten im Bereich der Großen Wasserkraft nicht einberechnet. Wie auch die zum US-Konzern FPL Group gehörende FPL Energy sei sie im bereich der Erneuerbaren sehr breit aufgestellt und investiere unter anderem auch in die Photovoltaik und die Wellenkraft.

Am ausgeglichensten ist laut der EER-Erhebung das Portfolio von Enel. Der italienische Energieversorger mit Sitz in Rom investierte demnach in den letzten fünf Jahren zu 46 Prozent in Kleine Wasserkraft, zu 28 Prozent in Geothermie und zu 23 Prozent in Windkraft. Wie EER weiter mitteilt, entfällt auf Sicht der letzten fünf Jahre der Hauptanteil an den regenerativen Energieträgern weitweit auf die Große Wasserkraft. Für sie verbucht EER 295 Gigawatt (GW) an weltweit installierter Kapazität. Das seien 67 Prozent der Gesamtkapazität der 20 größten Erzeuger im Bereich der Erneuerbare Energie. Führend sei hier die kanadische Hydro-Quebec mit 37 GW vor der Electrobras aus Brasilien mit 32 GW. Nach der Großen Wasserkraft folgt laut EER die Windkraft. Die 20 größten Erzeuger im Bereich der Erneuerbare Energie hätten hier in den letzten fünf Jahren 21 Gigawatt (GW) an weltweit installierter Kapazität aufgebaut. Es folge die Geothermie mit einer aufgebauten Kapazität von 4,2 GW.

In einer aktuellen Studie hat EER die Zukunftsaussichten der Windkraft in Europa analysiert. Wir berichtet darüber im ECOreporter.de-Beitrag vom 5. Juli).

Bildhinweis: Iberdrola-Windpark. / Quelle: Unternehmen
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