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16.8.2006: US-Windkraftbranche fordert Verlängerung der staatlichen Förderung und weiteren Netzausbau

Die Amerikanische Windenergie-Vereinigung (AWEA) fordert die Verlängerung der nationalen Steuererleichterung für die Branche und einen weiteren Netzausbau. Wie die US-Organisation mitteilt, läuft das Steuerprogramm für Produzenten von Windenergie-Anlagen Ende 2007 aus. Sie fordert eine langfristige Verlängerung, um Investitionen in dem Sektor zu ermöglichen und Kosten zu senken. Im Februar hatte die USA bekannt gegeben, dass sie mittelfristig 20 Prozent ihres nationalen Strombedarfs aus erneuerbarer Windenergie beziehen will. Der Netzausbau sei erforderlich, um den mit Windkraft produzierten Strom auf dem Markt verfügbar zu machen.

Inzwischen hat nach Angaben der AWEA der US-Bundesstaat Texas den bisherigen Spitzenreiter Kalifornien bei der installierten Windkapazität überholt. In Texas seien Anlagen mit einer Leistung von insgesamt 2.370 Megawatt (MW) installiert, in Kalifornien eine Leistung von 2.323 Megawatt. In Summe verfügten die USA über eine Kapazität von 9.971 Megawatt. Für 2006 rechnet die AWEA mit einer neu installierten Leistung von rund 3000 Megawatt. Damit liege die Windenergie auf Platz zwei der neu errichteten Kraftwerke. Voraussichtlich entstehen neue Erdgas-Kraftwerke mit einer Leistung von 10.000 MW und neue Kraftwerke auf fossiler Brennstoffbasis mit 400 MW.

Bildhinweis: Windrad von GE Energy / Quelle: Unternehmen
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