17.12.02 Nachhaltige Aktien , Meldungen

17.12.2002: Katholische Anleger fordern Autohersteller zur Klima-Beichte auf

Eine Initiative überwiegend katholischer Anteilseigner übt Druck auf Ford und General Motors aus; und zwar sollen die Autohersteller darüber berichten, welchen Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid zum einen ihre Werke, zum anderen ihre Produkte verursachen. Darüber hinaus wird verlangt, dass die Konzerne darlegen, mit welchen Maßnahmen sie bis 2012 bzw. bis 2020 die Emissionen ihrer Fahrzeuge reduzieren wollen.

Laut Associated Press planen die Initiatoren, auf den im Frühjahr anstehenden Hauptversammlungen eine entsprechende Resolution zur Abstimmung vorzulegen. Zu ihnen gehören beispielsweise die Adrianischen Dominikaner-Schwestern aus Michigan.

Erste Reaktionen seitens der Konzerne sind bereits erfolgt. Francine Romine, Sprecherin von Ford, hat erklärt, dass ihr Unternehmen sich dazu verpflichtet sieht, dem Klimawandel entgegen zu wirken. Mike Morrissey, Sprecher von General Motors, verwies lediglich darauf, dass sein Unternehmen dem Energieministerium darüber Bericht erstattet, welche Emissionen die Fertigungsstätten von General Motors verursachen.
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