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17.4.2007: Centrosolar AG will Nachrangdarlehen in Genussrecht umwandeln - Namensänderung geplant

Vorstand und Aufsichtsrat der Centrosolar AG wollen ihren Aktionären vorschlagen, ein Nachrangdarlehen über 9,5 Millionen Euro in ein Genussrecht umzuwandeln. Wie der Einladung zur Hauptversammlung am 23. Mai in München zu entnehmen ist, geht es um ein Nachrangdarlehen der irischen Gesellschaft PREPS. Während das Nachrangdarlehen mit 8,8 Prozent verzinst werde, soll das Genussrecht eine gewinnabhängige Vergütung verbriefen.

Die Verzinsung soll demnach bei einem Jahresüberschuss von bis zu 15 Millionen Euro 7,8 Prozent pro Jahr betrage. Bei einem Jahresüberschuss zwischen 15 und 20 Millionen würde sie auf 8,8 Prozent steigen und bei einem Jahresüberschuss über 20 Millionen Euro auf 9,8 Prozent. Dem Vorschlag ist ferner zu entnehmen, dass die Mindestverzinsung von 7,8 Prozent auch gezahlt werden soll, wenn kein Jahresüberschuss erzielt wird. Die Laufzeit des Genussrechts ist auf 2014 begrenzt.

Wie das Unternehmen mitteilt, wurden beim Abschluss des Nachrangdarlehens Beratungskosten in Höhe von 362.500 Euro bezahlt. Bei der Umwandlung in ein Genussrecht sollen keine weiteren wesentlichen Kosten anfallen. Durch das Genussrecht werde kein Gesellschaftsverhältnis begründet, heißt es weiter. Das Genussrecht gewähre vielmehr auf schuldrechtlicher Basis Gläubigerrechte.

Gleichzeitig will die Gesellschaft von der Hauptversammlung die Genehmigung erhalten, den Firmennamen in Centrosolar Group AG zu ändern.

Die Aktie gab heute morgen im Xetra-Handel 1,81 Prozent nach und notierte bei 10,30 Euro (10:55 Uhr). Damit hat sie gegenüber ihrem Vorjahreskurs rund 38 Prozent an Wert verloren.

Centrosolar AG: ISIN DE0005148506 / WKN 514850

Bildhinweis: Flachdachkonsole der Centrosolar AG. / Quelle: Unternehmen
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