17.08.01

17.8.2001: BWT AG verbucht Gewinnwachstum von 34,6 Prozent

Die österreichische Best Water Technology (BWT) AG hat im ersten Halbjahr 2001 ihren Gewinn um 34,6 Prozent auf 9,2 Mio. Euro gesteigert. Beim Konzernumsatz konnte der Konzern ein Plus von 7,4 Prozent auf 201,5 Mio. Euro verbuchen. Allerdings "wurde das Wachstum durch ein stagnierendes Umsatzergebnis in Deutschland gebremst", teilte der Vorstand heute mit. Die BWT Deutschland habe wie in der Vorjahreperiode rund zehn Prozent zum Konzernumsatz beigetragen, erläuterte Finanzvorstand Gerhard Speigner im Gespräch mit pressetext.austria.

Speigner führte die Schwierigkeiten in Deutschland auf die allgemeine konjunkturelle Lage zurück und verwies auf den daraus resultierenden Rückgang der Bautätigkeit. "Obwohl die Ergebnisse nicht zufriedenstellend sind, haben wir uns im Vergleich zur Branche gut gehalten", so der Finanzvorstand. Im zweiten Halbjahr will BWT in Deutschland besondere Aktivitäten setzen und erhofft sich durch die Markteinführung bereits vorgestellter Produkte neue Impulse. Mit der Entwicklung der österreichischen Gesellschaften zeigte sich Speigner sehr zufrieden. Die Umsatzerlöse im Ausmaß von 46 Mio. Euro erhöhten sich um 9,5 Prozent. Somit erwirtschaftet der BWT-Konzern knapp ein Viertel des Umsatzes auf den heimischen Märkten. Die drittstärkste Region ist der "wichtige Markt Frankreich", wo BWT gegenüber dem Vorjahr um 18 Prozent zulegen konnte und 16 Prozent des Gesamtumsatzes erzielte. In Italien betrug das Wachstum 8,5 Prozent, wobei in Summe 5,5 Prozent des Konzernumsatzes auf dieses Land entfielen. In Übersee zählt China zum wichtigsten Zielgebiet von BWT im asiatischen Raum. Im Allgemeinen erhöhten sich die Exporte um rund drei Prozent, wobei das Exportvolumen im ersten Halbjahr etwa 35 Prozent betrug.

Das Konzern-EBIT stieg um 37 Prozent auf 14,6 Mio. Euro. Den größten Anteil erwirtschaftete die Sparte Aqua Ecolife Technologies (AET) mit 12,3 Mio. Euro (plus 17,8 Prozent). Im Bereich Aqua Systems Technologies (AST) verdreifachte sich das EBIT nahezu auf 3,4 Mio. Euro. Die Geschäftsfelder Fuel Cell Membrane Technologies (FCMT) und Aqua Finance (AFI) verzeichneten jeweils ein schlechteres EBIT als im ersten Halbjahr 2000.

"Trotz der schwachen Umsatzergebnisse in Deutschland stieg die EBIT-Marge im AET-Bereich von 9,8 auf 10,6 Prozent. Positiv ausgewirkt haben sich hier auch die durchgeführten Preiserhöhungen", teilte BWT mit. Der AST-Bereich habe vor allem von der guten Auftragslage bei der Christ-Gruppe, der Goema und der Van der Molen-Gruppe profitiert. Die im kommunalen Trink- und Abwasserbereich vor allem in China tätige Aqua Engineering konnte laut BWT die hohen Ergebniserwartungen erfüllen. Im zweiten Halbjahr 2001 will der Konzern auf die Bereiche AET, AST und FCMT setzen und erwartet einen Jahresumsatz von 445 Mio. Euro. Im Vorjahr betrug der Umsatz 399 Mio. Euro. Zudem prognostizierte der Konzern für dieses Jahr einen Gewinn von 21 Mio. Euro (2000: 15,4 Mio. Euro).

(pte.online)
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