17.09.07

17.9.2007: Meldung: RWE AG: Zwei neue Windparks in Nordfrankreich

Essen. Zwei neue Windparks in Nordfrankreich
Investment von 24 Millionen Euro

RWE Power hat am Wochenende zwei neue Windparks in Tourville-la-Chapelle und Gouchaupré in der Normandie offiziell in Betrieb genommen. Die Anlagen verfügen über eine Leistung von zusammen 20 Megawatt. Die Investitionssumme beträgt 24 Millionen Euro.

„Wir tun etwas für den Klimaschutz und die Schonung der Primärenergieressourcen. Deshalb hat der Ausbau der erneuerbaren Energien für uns einen hohen Stellenwert“, erklärt Dr. Gerd Jäger, Vorstand der RWE Power AG für das Ressort Kernkraftwerke/regenerative Energien. Und weiter: „Die beiden Windparks sind die ersten unserer aktuell in Frankreich entwickelten Windprojekte mit einer Gesamtleistung von 200 Megawatt.“ Das Unternehmen wird in den kommenden Jahren vor allem in die Stromerzeugung aus Wind- und Wasserkraft sowie Biomasse massiv investieren.

Die Bauzeit für die Errichtung der insgesamt acht Windräder betrug ein Jahr. Die Anlagen mit je 2,5 Megawatt Leistung sind 125 Meter hoch und haben einen Rotordurchmesser von 90 Metern. Der hier produzierte Strom reicht aus, um den Bedarf von gut 14.500 Haushalten im Jahr zu decken. Mit den beiden neuen Windparks verfügt RWE Power über insgesamt 65 Megawatt installierter Kraftwerksleistung aus erneuerbaren Energien in Frankreich. Über zwei Drittel davon entfallen auf Laufwasserkraftwerke.

Das Unternehmen wird seine Aktivitäten im Nachbarstaat weiter ausbauen. Im Südwesten, im Departement Aveyron, soll einer der größten Onshore-Windparks des Landes entstehen. In einem Joint Venture mit Total werden rund 100 Millionen Euro aufgebracht, um Anlagen mit einer Leistung von 90 Megawatt zu errichten. Die Inbetriebnahme ist für 2010 geplant.

Zwei weitere Windparks mit rund 70 Megawatt Leistung errichtet RWE Power zurzeit in Polen. Auch die auf Wind basierende Kapazität von 200 Megawatt in Spanien wird weiter ausgebaut. Die Schwestergesellschaft in England, RWE npower, plant neben den bestehenden Anlagen mit einer installierten Leistung von 480 Megawatt den Ausbau weiterer On- und Offshore-Windfelder. „Wir investieren dort in den Ausbau der erneuerbaren Energien, wo es ökonomisch und ökologisch sinnvoll ist. Deshalb haben wir ganz Europa im Blick“, betont Jäger. Auch bei der Nutzung von Biomasse und Wasserkraft will RWE Power weitere Potenziale heben.

Am Standort Grevenbroich-Neurath hat RWE Power in diesem Jahr bereits die erste Biogasanlage in Betrieb genommen. Weitere Anlagen dieser Art sollen folgen. Darüber hinaus errichtet das Unternehmen in Albbruck-Dogern am Hochrhein „ zwischen Bodensee und Basel „ für 70 Millionen Euro ein neues Wasserkraftwerk. Die Leistung des Kraftwerkstandorts wird nach Fertigstellung 2009 insgesamt 104 Megawatt betragen. „Innerhalb unserer Klimaschutzstrategie spielt der Ausbau der erneuerbaren Energien eine zentrale Rolle. Wer allerdings Klimaschutz wirklich ernst nimmt, muss alle Energieträger einbeziehen. Und dazu zählen vor allem auch eine klimaverträgliche Kohleverstromung und die Nutzung der Kernenergie“, unterstreicht Dr. Gerd Jäger.

RWE AG
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