07.01.10 Erneuerbare Energie

18 Konzerne buhlen um Offshore-Windparks in Großbritannien

An den bisher weltgrößten Offshore-Windparks in Großbritannien wollen sich die Energiekonzerne wie E.ON oder RWE beteiligen. Über die Baurechte soll morgen entschieden werden. Insgesamt bewerben sich 18 Großkonzerne und Konsortien um die Aufträge der britischen Regierung. Das berichtet pressetext schweiz auf seiner Online-Seite.

In Europa gebe es derzeit Offshore-Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von rund zwei Gigawatt (GW), so pressetext unter Berufung auf den Bundesverband WindEnergie. Bis 2013 werde sich Prognosen zufolge in Großbritannien die Kapazität der Offshore-Windkraft auf über fünf GW erhöhen. Deutschland soll zu diesem Zeitpunkt bei rund 2,7 GW liegen. In den kommenden zehn Jahren wollen die Briten über 5.000 Windräder im Meer installieren, die bei Vollauslastung eine Spitzenleistung von rund 25 GW liefern sollen. Die Kosten sollen nach Schätzungen rund 90 Milliarden Euro betragen.

Neben E.ON und RWE, die sich im Rahmen von Konsortien an dem Ausbau beteiligen wollen, bemühen sich Konzerne wie Vattenfall, Iberdrola oder Centrica um die Großaufträge der britischen Regierung, berichtet pressetext. Das Projekt soll zum Erreichen des Ziels beitragen, den Anteil Erneuerbarer Energien am gesamten Strombedarf Großbritanniens bis 2020 auf rund 15 Prozent zu versiebenfachen.
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