18.10.05 Finanzdienstleister

18.10.2005: Bundesb?rger legen ihr Geld weiter auf die hohe Kante - Sparquote erneut gestiegen, Trend zu risikoarmen Anlageprodukten

Die Bundesb?rger halten ihr Geld zusammen. Das hat eine Studie des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) festgestellt. Demnach haben die Deutschen im vergangenen Jahr 154 Milliarden Euro und damit 4 Prozent mehr Geld als im Vorjahr gespart. Insgesamt habe sich die Sparquote sich damit leicht auf 10,5 Prozent erh?ht. Das Geldverm?gen der privaten Haushalte beziffert der BVR mit 4.067 Milliarden Euro.

Wie die Studie ermittelt hat, stehen den Bundesb?rgern zu Anlagezwecken 166 Milliarden Euro zur Verf?gung. Davon seien mit 131 Milliarden Euro mehr als drei Viertel zur Bildung von Geldverm?gen verwendet worden. Mit 34 Milliarden Euro sei weniger als ein Viertel in K?ufe von Wohnimmobilien und Sachinvestitionen geflossen.

Bei den Finanzanlagen hat sich laut dem BVR im Jahr 2004 der Trend zu risikoarmen Produkten fortgesetzt. Davon profitierten vor allem die Banken, in deren Produkte seien von den privaten Haushalten 52 Milliarden Euro investiert worden. Von jedem neu angelegten Euro seien damit 40 Cent auf Bankguthaben geflossen. Die im Jahr 2004 bei den Banken neu angelegten Gelder seien ?berwiegend in Sichtguthaben gesteckt worden. Auch Spareinlagen seien ausgeweitet, Termingelder hingegen per Saldo verringert worden. Der BVR nennt als Ursache für dieses Sicherheitsbed?rfnis "die immer noch herrschende Verunsicherung der Anleger" nach dem Aktiencrash vom Jahr 2000.
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