18.05.06

18.5.2006: Frei Lesbar: Ausgezeichnete Beratungskompetenz: UNESCO macht Fernlehrgang "ecoanlageberater" zum offiziellen Projekt der "Bildungsdekade"

Geldanlagen, die neben der Rendite auch soziale und Umweltaspekte berücksichtigen, sind in Deutschland weiter auf dem Vormarsch. Allerdings herrscht ein Mangel an qualifizierter Beratung über solche nachhaltigen Investments. Hier setzt der Online-Fernlehrgang "ecoanlageberater" an. Dieses bislang in Deutschland einmalige Weiterbildungangebot zum Nachhaltigen Investment hat mit seinem Konzept jetzt sogar die UNESCO überzeugt.

Der Fernlehrgang "ecoanlageberater" richtet sich an Finanzprofis, die den Trend zum Nachhaltigen Investment nutzen und ihre Kunden zu entsprechenden Anlageformen qualifiziert beraten wollen. Die berufsbegleitende Weiterbildung vermittelt umfassende Kenntnisse über den Markt des "grünen Geldes", seine Mechanismen und die prägenden Akteure. Nach bestandener Abschlussprüfung weist ein Zertifikat die Teilnehmer als "Fachberater für nachhaltiges Investment" aus. Zielgruppe der von der Dortmunder ECOeffekt GmbH vertriebenen Kurse sind neben Kundenberatern bei Banken und Sparkassen auch selbstständige Finanzdienstleister.

Da sich mit mehr Veranwortungsbewusstsein bei der Geldanlage zugleich Verbesserungen für Gesellschaft und Umwelt erreichen lassen, misst die Deutsche Kommission der UNESCO (DEK) dem neuen Weiterbildungsangebot große Bedeutung bei: Sie hat den Fernlehrgang "ecoanlageberater" soeben als eines der offiziellen deutschen Dekadeprojekte ausgewählt. Der Hintergrund: Den Zeitraum von 2005 bis 2014 haben die Vereinten Nationen zur "Dekade der Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgerufen. Als weitere Dekadeprojekte zeichnete die Deutsche UNESCO-Kommission unter anderem Vorhaben der Deutschen Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (gtz) und der Deutschen Welthungerhilfe aus.

Aus Sicht der DEK kann "ecoanlageberater" dazu beitragen, dass sich die Idee des Nachhaltigen Investments in Deutschland noch stärker etabliert. Dementsprechend wichtig sei die fachliche Qualität, betont Nachhaltigkeits-Experte Jörg Weber: "Bei den Autoren handelt es sich sämtlich um Fachleute aus der Branche; von Bankern, Vermittlern, Analysten und Research-Mitarbeitern bis zu Fondsmanagern." Dass der Fernlehrgang auch rechtlich alle Anforderungen erfüllt, zeigt das Siegel der Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU): Die staatliche Prüfinstanz hat den Fernlehrgang begutachtet und ihn offiziell zugelassen.

Wann, wo und wie viel sie lernen, können die Teilnehmer bei "ecoanlageberater" dank des Mediums Internet selbst bestimmen. Sie rufen die Lerninhalte online ab. Ein Tutor betreut sie während der gesamten "Regelstudienzeit" von drei Monaten, die sich erforderlichenfalls auf ein dreiviertel Jahr verlängern lässt. Regelmäßige Online-Chats und drei Workshops mit renommierten Referenten bieten die Möglichkeit, Wissen zu vertiefen und Kontakte zu anderen Teilnehmern knüpfen.

Der aktuelle Kurs des Fernlehrgangs endet mit der Abschlussprüfung im Juni. Aufgrund der hohen Nachfrage wird ECOeffekt im Herbst gleich mehrere Kurse auflegen, deren erster am 2. September beginnt. Nähere Informationen zu der Fortbildung gibt es im Internet unter "ecoanlageberater" und direkt beim Träger (Tel. 0231 / 477 359 81).

Bildhinweise: Offizielles Logo der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" / Quelle: Unesco; Gruppenarbeit bei einem Workshop des Fernlehrgangs "ecoanlageberater" / Quelle: ECOreporter.de
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