18.06.07

18.6.2007: Meldung: Sunline AG: Einladung zur Hauptversammlung am 27. Juli

Sunline AG
Fürth
Wertpapier-Kenn-Nummer A0BMP0
ISIN: DE000A0BMP00
Einladung zur ordentlichen Hauptversammlung


Wir laden unsere Aktionärinnen und Aktionäre zu der am Freitag, den 27. Juli 2007, 11:00 Uhr, (Einlass ab 10:00 Uhr) in der Stadthalle Fürth, Rosenstraße 50, 90762 Fürth stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung ein.

I. Tagesordnung

1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2006, des Lageberichts des Vorstandes und des Berichts des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2006.
Die vorgenannten Unterlagen sind ab dem Zeitpunkt der Einladung zur Hauptversammlung in den Geschäftsräumen der Gesellschaft in der Hans-Vogel-Straße 22 in 90765 Fürth zur Einsichtnahme der Aktionäre ausgelegt und stehen auch im Internet unter www.sunline-ag.com (Rubrik „Investor Relations“ - Hauptversammlung) zum Download bereit. Auf Verlangen wird jedem Aktionär eine Abschrift der Unterlagen erteilt. Auch in der Hauptversammlung werden die Unterlagen ausliegen.

2. Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2006.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Mitgliedern des Vorstandes jeweils personenbezogen, d.h. im Wege der Einzelentlastung, für das Geschäftsjahr 2006 Entlastung zu erteilen.

3. Beschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2006.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Mitgliedern des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2006 Entlastung zu erteilen.

4. Wahl eines neuen Aufsichtsrates
Im Januar 2007 sind die bisherigen Mitglieder aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Das Amtsgericht Fürth hat mit Beschluss vom 13. Februar 2007 die Herren Manfred Beck, Dr. Otto Würl und Dr. Rolf Otto Seeling zu Mitgliedern des Aufsichtsrates bestellt.
Die Amtszeit wurde in dem Bestellungsbeschluss nicht befristet und endet daher erst mit Ablauf der gesetzlich vorgesehenen Höchstamtsdauer, sofern nicht zuvor die Hauptversammlung der Gesellschaft Aufsichtsratsmitglieder wählt. Aus Gründen guter Corporate Governance stellen sich die Mitglieder des Aufsichtsrates der Hauptversammlung zur Wahl.
Der Aufsichtsrat setzt sich nach §§ 96 Abs. 1, 101 Abs. 1 AktG sowie § 10.1 der Satzung der Sunline AG ausschließlich aus Vertretern der Aktionäre zusammen. Der Aufsichtsrat hat 3 Mitglieder. Die Hauptversammlung ist an Wahlvorschläge für die von ihr zu wählenden Mitglieder des Aufsichtsrates nicht gebunden.
Der Aufsichtsrat schlägt vor, für die Zeit bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2011 beschließt, die bisherigen Mitglieder des Aufsichtsrates
Herrn Dipl.-Betriebswirt Manfred Beck, Rechtsanwalt, Nürnberg
Herrn Dipl-Kaufmann Dr. Otto Würl, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Erlangen
Herrn Dr. Rolf Otto Seeling, Rechtsanwalt, Fürth
zu Mitgliedern des Aufsichtsrates zu wählen.

5. Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2007
Der Aufsichtsrat schlägt vor, die Rödl & Partner GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Nürnberg, zum Abschlussprüfer der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2007 zu wählen.

6. Beschlussfassung über die Verlängerung der Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien und zu deren Verwendung, einschließlich der Ermächtigung zur Einziehung erworbener eigener Aktien
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, folgende Beschlüsse zu fassen:
a) Der Vorstand wird bis zum 31. Dezember 2008 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zu 622.500 Aktien der Gesellschaft zu erwerben. Die zeitliche Befristung gilt nur für den Erwerb, nicht für das Halten der Aktien. Als Zweck des Erwerbs ist der Handel in eigenen Aktien ausgeschlossen. Der Bestand der aufgrund dieser Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien darf zehn vom Hundert des Grundkapitals der Gesellschaft nicht übersteigen. Die Ermächtigung kann ganz oder in mehreren Teilbeträgen von der Gesellschaft und/oder von der Gesellschaft beauftragten Dritten im Rahmen der sich aus dieser Ermächtigung ergebenden Beschränkungen ausgeübt werden.
b) Der Erwerb erfolgt über die Börse oder mittels eines an die Aktionäre der Gesellschaft gerichteten öffentlichen Kaufangebots oder einer an die Aktionäre der Gesellschaft gerichteten öffentlichen Aufforderung zur Abgabe von Verkaufsangeboten:

― Erfolgt der Erwerb der Aktien über die Börse, darf der von der Gesellschaft gezahlte Gegenwert je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den durchschnittlichen Schlusskurs der Aktie im ordentlichen Parketthandel an der Frankfurter Wertpapierbörse an den drei Börsentagen vor Eingehen der Verpflichtung zum Erwerb eigener Aktien um nicht mehr als 10 % über- oder unterschreiten.
― Erfolgt der Erwerb über ein öffentliches Kaufangebot an alle Aktionäre der Gesellschaft oder eine an die Aktionäre der Gesellschaft gerichtete öffentliche Aufforderung zur Abgabe von Verkaufsangeboten, dürfen der gebotene Kauf- bzw. Verkaufspreis oder die Grenzwerte der gebotenen Kauf- bzw. Verkaufspreisspanne je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den durchschnittlichen Schlusskurs im ordentlichen Parketthandel an der Frankfurter Wertpapierbörse an den drei Börsentagen vor dem Tag der Veröffentlichung des Angebots um nicht mehr als 10 % über- oder unterschreiten. Das Volumen des Angebots kann begrenzt werden. Sofern die gesamte Zeichnung des Angebots dieses Volumen übersteigt, muss der Erwerb bzw. die Annahme im Verhältnis der jeweils angebotenen Aktien erfolgen. Ein bevorrechtigter Erwerb bzw. eine bevorrechtigte Annahme geringer Stückzahlen bis zu 100 Stück zum Erwerb angebotener Aktien der Gesellschaft je Aktionär der Gesellschaft kann vorgesehen werden.
c) Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates die aufgrund der vorstehenden Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien einzuziehen, ohne dass die Einziehung oder die Durchführung der Einziehung eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedarf. Die Einziehung kann auf einen Teil der erworbenen Aktien beschränkt werden; von der Ermächtigung zur Einziehung kann mehrfach Gebrauch gemacht werden. Die Einziehung kann dergestalt erfolgen, dass entweder das Grundkapital um den Anteil der einzuziehenden Aktien am Grundkapital herabgesetzt wird oder dass sich das Grundkapital nicht verändert, sondern sich der Anteil der übrigen Aktien am Grundkapital erhöht. Der Vorstand wird ermächtigt, die Angabe der Zahl der Aktien in der Satzung anzupassen, soweit die Einziehung ohne Kapitalherabsetzung erfolgt.
d) Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates eine Veräußerung eigener Aktien in anderer Weise als über die Börse oder durch Angebot an alle Aktionäre vorzunehmen, insbesondere die Aktien unter Ausschluss des Erwerbsrechts der Aktionäre

aa) einem Dritten als Gegenleistung für den Erwerb von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen oder als (Teil-) Gegenleistung für sonstige Wirtschaftsgüter oder Leistungen zu übertragen,
bb) an institutionelle Anleger zu verkaufen, wobei die Anzahl der auf der Grundlage des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss des Erwerbsrechts der Aktionäre veräußerten und unter Ausschluss des Bezugsrechts aus dem genehmigten Kapital ausgegebenen Aktien insgesamt zehn vom Hundert des Grundkapitals nicht überschreiten darf.
In diesen Fällen darf der Verkaufspreis den Börsenkurs nicht wesentlich im Sinne von § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unterschreiten. Maßgeblicher Börsenkurs ist insoweit der durchschnittliche Schlusskurs der Aktie im ordentlichen Partketthandel an der Frankfurter Wertpapierbörse an den letzten fünf Börsenhandelstagen vor der Veräußerung der betreffenden Aktien.
e) Die derzeit bestehende, durch die Hauptversammlung vom 28. Juli 2006 erteilte und bis zum 27. Januar 2008 befristete Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien wird für die Zeit ab Wirksamwerden der neuen Ermächtigung aufgehoben, die in dem vorgenannten Beschluss enthaltene Ermächtigung zur Verwendung von auf Grund dieses damaligen Beschlusses zurückerworbener eigener Aktien bleibt bestehen.

7. Beschlussfassung über die Zustimmung zur Informationsübermittlung im Wege der elektronischen Datenfernübertragung, Satzungsänderung
Bislang wurden Informationen einschließlich der Hauptversammlungsunterlagen von der Gesellschaft nicht elektronisch versandt. Das am 20. Januar 2007 in Kraft getretene Transparenzrichtlinien-Umsetzungsgesetz stellt die Übermittlung von Informationen wie z.B. die Einladung zur Hauptversammlung an die Aktionäre im Wege der Datenfernübertragung unter anderem unter den Vorbehalt der Zustimmung der Hauptversammlung, selbst wenn der Aktionär in diese Form der Informationsübermittlung eingewilligt hat. Auch wenn dieses Erfordernis nach dem Transparenzrichtlinien-Umsetzungsgesetz nur für Emittenten, deren Wertpapiere zum Handel auf einem geregelten Markt zugelassen sind, gilt, soll die Satzung der Gesellschaft im Wege eines Vorratsbeschlusses entsprechend angepasst werden, um der Gesellschaft die Möglichkeit der Informationsübermittlung im Wege der elektronischen Datenfernübertragung dauerhaft zu verschaffen.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen daher vor zu beschließen:
a) § 3 der Satzung wird in der Überschrift wie folgt neu gefasst:
„Bekanntmachungen und Informationen“
b) Ferner wird ein neuer Absatz 4 mit folgendem Wortlaut eingefügt:
„3.4 Die Gesellschaft ist berechtigt, den Inhabern zugelassener Wertpapiere mit deren Zustimmung Informationen im Wege der Datenfernübertragung zu übermitteln.“

8. Aufhebung der Ermächtigung zur Ausgabe von Aktienoptionen im Rahmen des Aktienoptionsprogramms 2006 sowie der Schaffung eines Bedingten Kapitals I und von Satzungsänderungen
Die Hauptversammlung der Gesellschaft vom 28. Juli 2006 hat zu dem damaligen Tagesordnungspunkt 11 den Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, im Rahmen des Aktienoptionsprogramms 2006 bis zu 500.000 Aktienoptionen mit Bezugsrecht auf Stückaktien der Sunline AG auszugeben. Die Aktienoptionen sollten insbesondere an Mitglieder des Vorstandes sowie ausgewählte Angestellte ausgegeben werden. Um den Bezug dieser Aktien sicherzustellen, hatte die Hauptversammlung weiter beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu EUR 500.000 bedingt zu erhöhen (Bedingtes Kapital I) und die Satzung in Ziffer 4.8 entsprechend zu ändern.
Das bedingte Kapital I und die Satzungsänderung wurden noch nicht zum Handelsregister angemeldet und daher auch noch nicht eingetragen. Von dem bedingten Kapital hat der Vorstand bisher auch noch keinen Gebrauch gemacht oder Bezugsrechte darauf gewährt.
Vorstand und Aufsichtsrat halten das Aktienoptionsprogramm in dieser Gestalt nicht mehr für erforderlich und sachgerecht und schlagen daher vor zu beschließen:
Die Ermächtigung des Vorstandes mit Zustimmung des Aufsichtsrates Aktienoptionen im Sinne des Aktienoptionsprogramms 2006 auszugeben, wird aufgehoben. Außerdem werden die beschlossene, noch nicht im Handelsregister eingetragene bedingte Erhöhung des Grundkapitals um bis zu EUR 500.000 (Bedingtes Kapital I) und die korrespondierende Ergänzung der Satzung um eine Ziffer 4.8 aufgehoben.

II.
Bericht des Vorstandes
nach § 71 Abs. 1 Nr. 8 Satz 5 i. V. m. § 186 Abs. 4 Satz 2, Abs. 3 Satz 4 AktG
über den Ausschluss des Erwerbs-/Bezugsrechts bei Erwerb und Veräußerung eigener Aktien gemäß Tagesordnungspunkt 6:


Der Vorstand hat gemäß §§ 71 Abs. 1 Nr. 8 Satz 5, 186 Abs. 4 Satz 2 AktG folgenden Bericht zu Tagesordnungspunkt 6 erstattet. Der Bericht, der auch von der Einberufung der Hauptversammlung an in den Räumen der Gesellschaft zur Einsicht ausliegt und auf der Internetseite der Gesellschaft zugänglich ist, wird wie folgt bekannt gemacht:

Mit der vorgeschlagenen Ermächtigung in Tagesordnungspunkt 6 der Tagesordnung zur Hauptversammlung am 27. Juli 2007 möchte die Gesellschaft auch in der Zeit nach dem Auslaufen der derzeitigen Ermächtigung am 27. Januar 2008 von der durch Einfügung des § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG in das Aktiengesetz im Jahr 1998 geschaffenen Möglichkeit Gebrauch machen, unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes gem. § 53a AktG, eigene Aktien am Markt zurückzukaufen und auch wieder zu veräußern, ohne dass einer der speziellen Fälle des § 71 Abs. 1 Nr. 1 - 7 AktG vorliegen müsste.

Zuletzt hatte die Hauptversammlung vom 28. Juli 2006 den Vorstand ermächtigt, bis zum 27. Januar 2008 eigene Aktien mit einem auf sie entfallenden anteiligen Betrag des Grundkapitals von bis zu 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft zu erwerben und diese Aktien unter bestimmten Voraussetzungen in anderer Weise als über die Börse oder durch ein Angebot an alle Aktionäre zu veräußern. Da die Ermächtigung vor der Hauptversammlung 2008 ausläuft, bedarf es zum künftigen Erwerb eigener Aktien und ihrer Veräußerung in anderer Weise als über die Börse oder durch ein Angebot an alle Aktionäre einer Verlängerung der Ermächtigung.
1. Zu lit. b) der Beschlussvorlage:
Der Erwerb kann über die Börse oder über ein öffentliches Kaufangebot (Tenderverfahren) zu den in der Ermächtigung festgelegten und am aktuellen Börsenkurs orientierten Preisen erfolgen. Beim Tenderverfahren kann jeder verkaufswillige Aktionär der Gesellschaft entscheiden, wie viele Aktien und, bei Festlegung einer Preisspanne, zu welchem Preis er diese anbieten möchte. Übersteigt die zum festgesetzten Preis angebotene Menge die von der Gesellschaft nachgefragte Anzahl von Aktien, so muss eine Zuteilung der Annahme der Verkaufsangebote erfolgen. Hierbei soll es möglich sein, eine bevorrechtigte Annahme kleiner Offerten oder kleiner Teile von Offerten bis zu maximal 100 Stück Aktien vorzusehen. Diese Möglichkeit dient dazu, gebrochene Beträge bei der Festlegung der zu erwerbenden Quoten und kleine Restbestände zu vermeiden und damit die technische Abwicklung zu erleichtern.

2. Zu lit. c) der Beschlussvorlage:
Die Gesellschaft soll eigene Aktien auch ohne erneuten Beschluss einziehen können.

3. Zu lit. d) der Beschlussvorlage:
Die erbetene Ermächtigung soll insbesondere dazu dienen, den Vorstand in die Lage zu versetzen, mit Zustimmung des Aufsichtsrates in geeigneten Fällen Unternehmen oder Beteiligungen an Unternehmen gegen Überlassung von Aktien der Gesellschaft – auch im Wege der Umwandlung – erwerben zu können. Hierdurch soll die Gesellschaft die Möglichkeit erhalten, auf nationalen und internationalen Märkten rasch und erfolgreich auf vorteilhafte Angebote oder sich sonst bietende Gelegenheiten zum Erwerb von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen reagieren zu können. Häufig ergibt sich aus Verhandlungen die Notwendigkeit, als Gegenleistung nicht Geld, sondern Aktien bereitzustellen. Um auch in diesen Fällen aktiv werden zu können, muss die Gesellschaft erforderlichenfalls die Möglichkeit haben, in entsprechendem Maße auf vorhandene eigene Aktien zurückzugreifen.
Die erbetene Ermächtigung des Vorstandes, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Erwerbsrecht der Aktionäre auszuschließen, soll die Gesellschaft auch sonst in die Lage versetzen, auf sich am Markt ergebende Erfordernisse flexibel und zeitnah reagieren zu können. Insbesondere soll eine erleichterte Kapitalaufnahme der Gesellschaft möglich sein. Dies liegt im Interesse der Gesellschaft. Sie erlaubt eine schnellere und kostengünstigere Platzierung der Aktien, als wenn diese Aktien nach den Regeln über die Einräumung von Erwerbsrechten an die Aktionäre veräußert werden müssten. Der Vorstand denkt konkret an Platzierungen bei institutionellen Anlegern sowie bei Anlegern mit unternehmerischem Beteiligungsinteresse. Der Vorstand wird sich bei einer solchen Veräußerung der Aktien ausschließlich vom Interesse der Gesellschaft leiten lassen und insbesondere eine bestmögliche, am aktuellen Börsenkurs der Sunline-AG-Aktie orientierte Verwertung anstreben. Sofern keine weiteren Gründe für einen Ausschluss des Erwerbsrechts hinzutreten, darf die Anzahl der auf der Grundlage des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss des Erwerbsrechts der Aktionäre veräußerten und aus dem genehmigten Kapital unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegebenen Aktien insgesamt 10 % des Grundkapitals nicht überschreiten.
Durch die Regelung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ist auch sichergestellt, dass es zu keiner unangemessenen Verwässerung der Beteiligung der Aktionäre kommt. Denn sowohl die Begrenzung auf 10 % des Grundkapitals als auch die zwingende Orientierung am Börsenkurs führt dazu, dass es weder zu einer wesentlichen Anteils- noch Wertverwässerung der Beteiligung der Aktionäre kommt.

Konkrete Pläne für das Ausnutzen dieser Ermächtigung bestehen nicht. Der Vorstand der Sunline AG wird der Hauptversammlung jeweils Bericht über die Ausnutzung der zu beschließenden Ermächtigungen erstatten.

III.
Auslage von Unterlagen


Der festgestellte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006, der Lagebericht, der Bericht des Aufsichtsrates und sowie der schriftliche Bericht des Vorstandes zu Tagesordnungspunkt 6 liegen von der Einberufung der Hauptversammlung an in den Geschäftsräumen der Gesellschaft in der Hans-Vogel-Straße 22, 90765 Fürth, zur Einsicht der Aktionäre aus. Die vorgenannten Unterlagen werden auch auf den Internetseiten der Sunline AG (www.sunline-ag.com, Rubrik: Investor Relations, Unterpunkt: Hauptversammlung) zugänglich gemacht und in der Hauptversammlung ausgelegt werden.

IV.
Teilnahme an der Hauptversammlung, Stimmrechtsvertretung, Anfragen


Teilnahmeberechtigung durch Nachweis des Anteilsbesitzes

Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts sind gemäß §§ 21 (Recht zur Teilnahme an der Hauptversammlung) und 22 (Stimmrecht) der Satzung diejenigen Aktionäre berechtigt, die sich vor der Hauptversammlung schriftlich, per Telefax oder in Textform angemeldet haben. Hierzu ist ein in Textform (§ 126b BGB) in deutscher oder englischer erstellter Nachweis des Anteilsbesitzes durch das depotführende Institut erforderlich.

Der Nachweis des Anteilsbesitzes muss sich auf den Beginn des 21. Tages vor der Hauptversammlung (d.h. Freitag, den 6. Juli 2007, 00:00 Uhr) beziehen. Er muss der Gesellschaft ebenso wie die Anmeldung spätestens bis zum Ablauf des siebten Tages vor der Hauptversammlung (d.h. bis Freitag, den 20. Juli 2007, 24:00 Uhr) unter der nachstehend genannten Adresse zugehen.
Sunline AG
c/o Bankhaus Gebr. Martin AG
Kirchstraße 35, 73033 Göppingen
Telefax: 07161 / 6714 - 42
e-mail.: bgross@martinbank.de

Nach Eingang des Nachweises des Anteilsbesitzes werden den Aktionären Eintrittskarten für die Hauptversammlung übersandt.

Zwecks Erfüllung der vorgenannten Teilnahmevoraussetzungen werden die Aktionäre gebeten, sich möglichst frühzeitig an ihr jeweiliges depotführendes Institut zu wenden und eine Eintrittskarte zu bestellen.


Stimmrechtsvertretung

Aktionäre, welche die vorgenannten Teilnahmevoraussetzungen erfüllen, jedoch nicht selbst an der Hauptversammlung teilnehmen wollen, können ihr Stimmrecht unter entsprechender Vollmachtserteilung durch einen Bevollmächtigten, zum Beispiel auch durch ein Kreditinstitut oder eine Vereinigung von Aktionären, ausüben lassen. Für die Vollmachterteilung ist die Schriftform erforderlich und genügend. Die Eintrittskarten zur Hauptversammlung werden Formulare zur Vollmachtserteilung enthalten. Auf Verlangen stellt die Sunline AG auch vorher Vollmachtsformulare zur Verfügung, die auch auf der Homepage zum Download bereit stehen.

Wir bieten unseren Aktionären zusätzlich an, sich durch einen von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter bei den Abstimmungen vertreten zu lassen. Diesem Stimmrechtsvertreter müssen dazu eine Vollmacht und Weisungen für die Ausübung des Stimmrechts erteilt werden. Der Stimmrechtsvertreter ist verpflichtet, weisungsgemäß abzustimmen. Ohne Weisungserteilung ist der Stimmrechtsvertreter nicht zur Stimmabgabe für einen Aktionär berechtigt.

Aktionäre, die dem von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter eine Vollmacht nebst Weisungen erteilen wollen, benötigen hierzu zunächst eine Eintrittskarte zur Hauptversammlung, welche sie über die Depotbank anfordern können. Die Eintrittskarte sowie die Vollmacht und Weisungen zum Abstimmungsverhalten sind vollständig ausgefüllt und unterschrieben bis zum Mittwoch, den 25. Juli 2007 (24:00 Uhr) eingehend an die in der Vollmacht genannte Anschrift per Post oder per Telefax zu senden. Der Stimmrechtsvertreter ist durch die Vollmacht nur insoweit zur Stimmausübung befugt, soweit ihm eine ausdrückliche Weisung zu einzelnen Gegenständen der Tagesordnung erteilt wurde. Auch im Fall einer Bevollmächtigung des von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreters ist ein fristgerechter Nachweis des Anteilsbesitzes nach den vorstehenden Bestimmungen erforderlich.


Anfragen, Anträge und Wahlvorschläge von Aktionären gemäß §§ 126 und 127 AktG

Anfragen, Anträge und Wahlvorschläge von Aktionären sind schriftlich oder per Telefax ausschließlich an folgende Adresse der Gesellschaft zu richten:
Sunline AG
Investor Relations
Frau Gabriele Wismeth
Hans-Vogel-Straße 22
90765 Fürth
Telefax: 09 11 / 79 10 19 - 17

Wir werden zugänglich zu machende Anträge und Wahlvorschläge von Aktionären, die uns rechtzeitig, also bis spätestens zwei Wochen vor dem Tag der Hauptversammlung, zugehen, unverzüglich nach ihrem Eingang im Internet unter: www.sunline-ag.com veröffentlichen. Eventuelle Stellungnahmen der Verwaltung werden nach diesem Zeitpunkt ebenfalls unter der genannten Internetadresse veröffentlicht. Anderweitig adressierte Anträge werden nicht berücksichtigt.



Fürth, im Juni 2007

Sunline AG

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