18.07.03 Anleihen / AIF

18.7.2003 Regierung weiß nichts über Insolvenzen von Windenergieprojektierern - Hoffnung auf erste Offshore-Windprojekte bis 2006

Insolvenzen von Windenergieprojekten sind der Bundesregierung zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht bekannt. Allerdings seien derartige Projekte durch drei unterdurchschnittlich schwache Windjahre und höhere Anforderungen von Versicherern einem erhöhten finanziellen Druck ausgesetzt, erklärt die Regierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion.
Anmerkung: Einen Beitrag zu dem Problem finden Sie hier

Insgesamt sei bei der Windenergie im ersten Quartal dieses Jahres erstmals ein Rückgang um rund 20 Prozent bei der neu installierten Leistung im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet worden. Diesen Rückgang führt die Regierung nach eigenen Angaben in erster Linie auf eine Verknappung der Standorte an Land zurück. Sie weist darauf hin, dass die Nutzung dieser Energieform in den letzten Jahren einen deutlichen Zuwachs verzeichnen konnte. So seien im Jahr 2002 in Deutschland Windenergieanlagen mit einer Leistung von rund 3 250 Megawatt errichtet worden, was eine Steigerung um 22 Prozent im Vergleich zu 2001 darstelle.

Laut Antwort waren Ende vergangenen Jahres in der Bundesrepublik rund 12 000 Megawatt installiert gewesen. Zur Windkraftnutzung auf hoher See (Offshore-Technologie) heißt es, diese befinde sich derzeit in einer Entwicklungsphase, die ihr auch eingeräumt werden solle. Die Regierung geht davon aus, dass die Windenergienutzung auf See in einer Startphase bis 2006 durch erste kleine Offshore-Windparks erreicht werden kann.
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