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19.10.2006: Spanischer Energiekonzern steigert Produktion von Grünstrom - Weitere Details zum Geschäft mit Gamesa

Im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs hat der spanische Stromkonzern Iberdrola seine Kapazitäten im Geschäftszweig Erneuerbare Energien um fast ein Viertel gesteigert. Wie das Unternehmen mitteilte, wurde bis Ende September 2006 ein Niveau von 4.076 Megawatt erreicht. Das sei ein Zuwachs von 23 Prozent gegen dem gleichen Zeitraum des Vorjahres (3.304 Megawatt). Von den neu installierten 772 Megawatt entfielen den Angaben zufolge 333 Megawatt auf Wasserkraftanlagen, 439 Megawatt auf Projekte in den Bereichen Wind- und Solarenergie.

Wie weiter bekannt wurde, hat Iberdrola von Januar bis einschließlich September 5,608 Milliarden Kilowattstunden Grünstrom in die Netze eingespeist. Das seien 8,4 Prozent der von der Konzerngruppe insgesamt produzierten Energie. Iberdrola bekräftigte das Ziel, die Kapazitäten bei Grünstrom bis 2009 auf 7.000 Megawatt und bis 2009 auf 10.000 Megawatt steigern zu wollen. So habe der Konzern mit dem Windrotorenhersteller Gamesa bereits einen Kontrakt über die Lieferung von Turbinen in einem Umfang von 2,3 Milliarden Euro geschlossen (wir berichteten: ECOreporter.de-Beitrag vom 4. Oktober). Zudem wolle Gamesa in den Jahren zwischen 2007 und 2009 rund 1.000 Megawatt aus seinem Windpark-Portfolio in den USA an Iberdrola veräußern.

Gamesa Corp. Tecnologica S.A.: ISIN ES0143416115 / WKN A0B5Z8
Iberdrola SA: ISIN ES0144580018 / WKN 851357

Bildhinweis: In Sachen Grünstrom blickt Iberdrola weit in die Zukunft: Windkraftprojekt des spanischen Konzerns / Quelle: Unternehmen
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