19.12.02

19.12.2002: Die Tigerente weint: Neue Gerüchte um Janosch und die Janosch AG

Der Vater der Tigerente, der Zeichner und Schriftsteller Janosch (Bild), soll seit zwei Jahren ohne Einkünfte sein: "Ich geriet in eine dubiose Falle, sämtliche Rechte und meine gesamten Einnahmen wurden von Dritten aus dem Verlag herausgekauft und der Bank verpfändet", erklärte er gegenüber der Illustrierten "Bunte".

Im Juni dieses Jahres hatte die Hamburger B.A.U.M. AG (WKN 508 310) den Abschluss einer Vereinbarung mit den Verkäufern der so genannten Janosch-Rechte gemeldet. B.A.U.M. wollte sich durch diese Transaktion grundlegend entschulden. Das Unternehmen gab dafür die Beteiligungsmehrheit an der Janosch film & medien AG ab und behielt noch ca. 16 Prozent der Unternehmensanteile. Neue Großaktionäre bei der Janosch AG mit 64 Prozent der Anteilsscheine wurden demnach der Künstler Janosch und andere nicht namentlich genannte Investoren. Die B.A.U.M. AG behielt außerdem treuhänderisch 20 Prozent der Anteile für rund 730 Aktionäre (Streubesitz).

Bild: Janosch (Quelle: Oishi Int.)
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