19.05.03

19.5.2003: Suez verkauft Britische Wassertochter an Deutsche Bank-Konsortium

Der französische Wasserkonzern Suez hat 75 Prozent seiner Anteile an dem britischen Wasser-Versorger Northumbrian Water an eine Investorengruppe unter Führung der Deutschen Bank verkauft. Der Verkaufserlös beläuft sich nach Angaben von Suez auf 3,1 Mrd. Euro. Mit dem Geld will das Unternehmen seinen Schuldenberg von zuletzt 24,2 Mrd. Euro weiter reduzieren. Unter dem Namen Firma Northumbrian Water Group Plc solle der britische Versorger nach Abschluss des Geschäfts an die Börse gebracht werden, hieß es; Suez bleibe mit einem Anteil von 25 Prozent größter Einzelaktionär.

Die Investorengruppe mit dem Namen Aquavit setzt sich Agenturmeldungen zufolge aus der Deutschen Bank sowie den Konzernen Collins Stewart und Ecofin zusammen. Aquavit zahle an Suez 1,01 Mrd. Britische Pfund (GBP), davon 880 Mio. in bar und 129,7 Mio. in Aquavit-Aktien zu je 100 Pence, hieß es. Zusätzlich übernehme das Konsortium Verbindlichkeiten der Suez-Tochter über 1,2 Mrd. GBP.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur vwd soll Aquavit über die institutionelle Platzierung von 389 Mio. Aktien finanziert werden, daraus wolle man 389 Mio. Britische Pfund erlösen. Die Platzierung werde von Collins Stewart und der Deutschen Bank gezeichnet. Darüber hinaus zeichne die Deutsche Bank Schuldtitel im Wert von 935 Mio. GBP.

SUEZ S.A. ACTIONS (C.R.) EO 2: ISIN FR0000120529 / WKN 852491
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