19.05.07

19.5.2007: Meldung: Futuro Forestal: CO2OL-Wälder erfüllen CCB-Gold Standard

CO2OL-Wälder erfüllen CCB-Gold Standard
Climate, Community & Biodiversity Alliance (CCBA) verifiziert erstmals private Aufforstungsflächen

Bonn. Der Verein CO2OL hat sich die weltweite Reduktion von CO2 in der Atmosphäre zum Ziel gesetzt. Um dies zu erreichen, lässt CO2OL e. V. ökologisch bewirtschaftete Tropenwälder aufforsten, die CO2 aus der Atmosphäre binden und dauerhaft neutralisieren. Nun wurde der exklusive Forstpartner von CO2OL, Futuro Forestal, als weltweit erstes privates Aufforstungsprojekt von der Climate, Community & Biodiversity Alliance (CCBA) verifiziert – einer Organisation aus Wissenschaft, Wirtschaft und Umwelt, u. a. dem Hamburger Weltwirtschafts Archiv, BP und The Nature Conservancy, die das Ziel verfolgt, Aufforstungsprojekte zu fördern, die sich positiv auf das Klima, die Regionalentwicklung und Artenvielfalt auswirken. Der Gold Standard der CCBA bescheinigt, dass die von Futuro Forestal aufgeforsteten CO2OL-Wälder einen nachhaltigen Effekt haben, der der lokalen Bevölkerung und der Natur zugute kommt, dabei gleichzeitig zuverlässig CO2 bindet und so dem Klimawandel entgegenwirkt. Dirk Walterspacher, Geschäftsführer von CO2OL: „Der CCB-Gold Standard bestätigt uns in unserem Handeln. Unser nachhaltiger Ansatz, Treibhausgase durch Aufforstungen in den Tropen zu reduzieren, wirkt somit nachweislich dem Klimawandel entgegen und hat darüber hinaus positive soziale und weitere ökologische Aspekte.“

Angesichts des steigenden Energieverbrauchs der Menschen kommen Treibhausgase wie Kohlendioxid in zu hoher Konzentration in der Atmosphäre vor. Die Folge: die globale Erderwärmung und daraus resultierend Dürren, Überschwemmungen und Hurricans. Verstärkt wird dieses Problem durch die gleichzeitige Abholzung großer Waldflächen in Süd- und Mittelamerika sowie in Afrika. Da Wälder wichtige CO2-Speicher sind, führen Abholzungen zu einer weiteren Verschärfung des Klimawandels. An dieser Stelle setzt CO2OL an. Private und institutionelle Kunden können mit CO2OL ihren Beitrag gegen den Klimawandel leisten, indem sie ihre CO2-Emissionen individuell berechnen und neutralisieren lassen. CO2OL lässt von seinem exklusiven Forstpartner Futuro Forestal in Panama genau die Menge an Bäumen aufforsten, die nötig ist, um das emittierte Treibhausgas seiner Kunden zu neutralisieren. Auf brachliegendem Land werden CO2OL-Wälder aufgeforstet, die ausschließlich der Senkung von CO2 dienen, ökonomische Ziele werden damit nicht verfolgt. Dabei werden vorwiegend einheimische Baumarten, organischer Dünger und menschliche Arbeitskraft eingesetzt. Maßnahmen, die eine verbesserte Boden- und Wasserqualität, den Rückgang von Bodenerosionen, eine verbesserte Flusswasserqualität sowie eine steigende biotopische Artenvielfalt zur Folge haben. Diesen ganzheitlichen Ansatz der CO2OL-Aufforstungsflächen zeichnet die CCBA mit ihrem höchstmöglichen Standard, dem Gold Standard, aus.

Weitere Informationen sowie die Pressemappe zu CO2OL e. V. unter www.co2ol.de.


Über CO2OL e. V.:

„CO2OL – Der Verein zur Verminderung von Kohlendioxid in der Atmosphäre e. V.“ wurde im Zuge des Kyoto-Protokolls 1998 gegründet. Ziele des Vereins sind zum einen die Reduktion des Treibhauseffektes, indem der CO2-Ausstoß gebunden und neutralisiert wird, sowie die ökologische Aufforstung des Tropischen Regenwalds. CO2OL arbeitet dabei ausschließlich mit FSC-zertifizierten (Forest Stewardship Council) Forstunternehmen wie Futuro Forestal zusammen. Die von der CCBA (Climate, Community & Biodiversity Alliance) verifizierten Aufforstungen dienen ausschließlich der CO2-Senkung und verfolgen keine ökonomischen Ziele. CO2OL e. V. ist eine Non-Profit Organisation und finanziert sich dabei selbst mit dem Verkauf von CO2-Zertifikaten und Spenden. Darüber hinaus erhält CO2OL keine Unterstützung öffentlicher Gelder oder Steuern. Diese finanziell eigenständige Situation ist ein Hinweis darauf, dass Umweltschutz mit den Regeln der Marktwirtschaft einhergehen kann.

Über Futuro Forestal:

Exklusiver Forstpartner von CO2OL e. V. ist das deutsch-panamaische Forstunternehmen Futuro Forestal, das über langjährige Erfahrungen in der Tropenholzwirtschaft verfügt und nach den strengen Richtlinien des Forest Stewardship Councils (FSC) aufforstet (FSC-Zertifizierung SW-FM/COC-037). Im Auftrag seiner Kunden forstet das Unternehmen brachliegende Flächen in
Panama auf, übernimmt die Pflege der Bäume bis zur Ernte nach 25 Jahren und vermarktet das Holz weltweit. Die ökologische Forstmethode Futuro Forestals trägt zur Bindung von klimaschädlichen CO2-Emissionen bei und die neu entstehenden Forste bieten Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten.



Über CCB-Gold Standard / Climate, Community & Biodiversity Alliance (CCBA):

Aufforstungsunternehmen, die den CCB-Gold Standard anstreben, müssen 15 Schlüsselkriterien erfüllen. Diese bescheinigen, dass das jeweilige Projekt nachhaltig dem Klimawandel entgegenwirkt, die Artenvielfalt schützt und die sozio-ökonomischen Lebensbedingungen der einheimischen Bevölkerung verbessert. Die Kriterien erfordern darüber hinaus ein forstwissenschaftliches und soziales Monitoring des Projektes, den Verzicht auf Monokulturplantagen, ständige Begleitung der Aufforstungsprojekte durch lokale Interessenvertreter und klar geregelte Besitzverhältnisse. Mit diesem umfassenden Ansatz geht der CCB-Standard sogar über das Kyoto Protokoll hinaus.

Die Climate, Community & Biodiversity Alliance (CCBA) unterstützt weltweit die Entwicklung von Aufforstungsprojekten, die einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen. Dabei hat sich die CCBA zum Ziel gesetzt, in Politik und Wirtschaft Anreize zu schaffen, um derartige Projekte zu fördern. CCBA-Mitglieder sind: BP, Conservation International, GFA, Hamburger Weltwirtschafts Archiv, Intel, Pelangi, SC Johnson, The Nature Conservancy, WCS und Weyerhaeuser. Beratende Institutionen: CIFOR (Center for International Forestry Research), CATIE (Tropical Agricultural Research and Higher Education Centre) und das WAC/ICRAF (World Agroforestry Centre).
Weitere Informationen unter www.climate-standards.org.
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