19.05.07

19.5.2007: Meldung: Sto AG: Einladung zur ordentlichen Hauptversammlung am 27. Juni 2007

Sto Aktiengesellschaft
Stühlingen
Wertpapier-Kenn-Nummer: 727 410 / 727 413 –
ISIN: DE0007274136 -
Einladung zur ordentlichen Hauptversammlung


Wir laden unsere Aktionäre zu der am Mittwoch, dem 27. Juni 2007, 10.30 Uhr, in der Stadthalle, Am Bahndamm, 79780 Stühlingen, stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung ein.

Tagesordnung:

1.) Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses, des Lageberichts und des Aufsichtsratsberichts für das Geschäftsjahr 2006 sowie des vom Aufsichtsrat gebilligten Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts für das Geschäftsjahr 2006

2.) Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns aus dem Geschäftsjahr 2006
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Bilanzgewinn in Höhe von € 38.056.548,97 wie folgt zu verwenden:

Verteilung an die Aktionäre:

Ausschüttung einer Dividende von € 0,31 und einer Sonderdividende von € 0,84 je Stückaktie auf die 2.538.000 Vorzugsaktien im rechnerischen Gesamtnennbetrag von € 6.497.280,--

€ 2.918.700,00

Ausschüttung einer Dividende von € 0,25 und einer Sonderdividende von € 0,84 je Stückaktie auf die 4.320.000 Stammaktien im rechnerischen Gesamtnennbetrag von € 11.059.200,--

€ 4.708.800,00

Die Gesamtdividende ist am 28. Juni 2007 zahlbar.

Einstellung in andere Gewinnrücklagen € 30.000.000,00

Vortrag auf neue Rechnung € 429.048,97

Bilanzgewinn € 38.056.548,97

3.) Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2006
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Mitgliedern des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2006 Entlastung zu erteilen.

4.) Beschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2006
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Mitgliedern des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2006 Entlastung zu erteilen.

5.) Beschlussfassung über die Vergütung des Aufsichtsrates für die Geschäftsjahre 2007 bis 2011
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, dem Aufsichtsrat für die Geschäftsjahre 2007 bis 2011 eine Gesamtfestvergütung pro Geschäftsjahr in Höhe von € 341.000,00 zu gewähren. Die Verteilung der Festvergütung auf die einzelnen Mitglieder des Aufsichtsrats ergibt sich aus § 13 Abs. 2 Satz 2 der Satzung.

6.) Neuwahl des Aufsichtsrates
Die Amtszeit der gegenwärtig bestellten Aufsichtsratsmitglieder endet mit Ablauf der diesjährigen Hauptversammlung. Der Aufsichtsrat der Gesellschaft setzt sich gemäß §§ 96 Abs. 1, 101 Abs. 1 AktG und § 7 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 des Gesetzes über die Mitbestimmung der Arbeitnehmer vom 04.05.1976 aus je sechs Mitgliedern der Anteilseigner und der Arbeitnehmer zusammen. Die Hauptversammlung ist an Wahlvorschläge des Aufsichtsrates nicht gebunden.
Der Aufsichtsrat schlägt vor, als von der Hauptversammlung zu wählende Aufsichtsratsmitglieder folgende Personen:

a) Herrn Helmut Hilzinger, Willstätt, Geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Hilzinger,
b) Herrn Dr. Heimo Scheuch, Brüssel, Belgien, Mitglied des Vorstandes der Wienerberger AG,
c) Herrn Prof. Dr.-Ing. Klaus Sedlbauer, Holzkirchen, Hochschullehrer und Institutsleiter,
d) Herrn Charles Stettler, Stäfa, Schweiz, Mitglied der Generaldirektion der Züricher Kantonalbank,
e) Herrn Peter Zürn, Westernhausen, Mitglied Geschäftsführung der Adolf Würth GmbH & Co. KG,
f) Herrn Dr. Max-Burkard Zwosta, Freiburg, Wirtschaftsprüfer/Steuerberater,
bis zum Ablauf der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2011 beschließt, in den Aufsichtrat zu wählen.
Der Aufsichtsrat schlägt ferner die Wahl der folgenden Person als Ersatzmitglied für alle von der Hauptversammlung zu wählenden Aufsichtsratsmitglieder der Anteilseigner vor:
Herrn Christof Brößke, Singen, Rechtsanwalt.
Die vorgeschlagenen Personen sind bei den nachfolgend aufgeführten Gesellschaften Mitglied des Aufsichtsrates bzw. Mitglied eines vergleichbaren Kontrollgremiums:

a) Herr Helmut Hilzinger: keine Mandate
b) Herr Dr. Heimo Scheuch: keine Mandate
c) Prof. Dr.-Ing. Klaus Sedlbauer: keine Mandate
d) Herr Charles Stettler:
Präsident des Verwaltungsrates Homegate AG, Adliswil-Zürich
Mitglied des Verwaltungsrates Swisscanto AG, Basel
e) Herr Peter Zürn: Beirat der Hellmann-Gruppe, Osnabrück
f) Herr Dr. Max-Burkard Zwosta:
Mitglied des Aufsichtsrates der Storopack Hans Reichenecker GmbH, Metzingen
Vorsitzender des Aufsichtsrates der Ganter Grundstücks GmbH, Freiburg
Vorsitzender des Beirates der Brauerei Ganter GmbH & Co. KG, Freiburg
Vorsitzender des Aufsichtsrates der Freicon AG, Freiburg
g) Herr Christof Brößke:
Mitglied des Aufsichtsrates der Vitanas GmbH & Co. KGaA, Berlin

7.) Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2007
Der Aufsichtsrat schlägt vor, die Ernst & Young AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Stuttgart, zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2007 zu wählen.

8.) Beschlussfassung über die Zustimmung zur Übermittlung von Informationen an Aktionäre im Wege der Datenfernübertragung
Durch das im Januar 2007 in Kraft getretene Transparenzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (TUG) wurde ein neuer § 30 b in das Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) eingefügt. Nach Abs. 3 dieser Bestimmung ist die Übermittlung von Informationen an die Inhaber zugelassener Wertpapiere im Wege der Datenfernübertragung, etwa per E-Mail, ab dem nächsten Geschäftsjahr u. a. nur mit Zustimmung der Hauptversammlung zulässig. Dies gilt selbst dann, wenn ein Aktionär in diese Form der Informationsübermittlung ausdrücklich eingewilligt hat. Um in Zukunft eine flexible Art der Informationsübermittlung durch die Gesellschaft zu ermöglichen, soll die nach § 30 b Abs. 3 Ziff. 1 lit. a) WpHG erforderliche Zustimmung der Hauptversammlung eingeholt werden.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen daher vor, den folgenden Beschluss zu fassen:
Die Hauptversammlung stimmt der Übermittlung von Informationen an die Inhaber an der Börse zugelassener Aktien der Gesellschaft im Wege der Datenfernübertragung zu. Diese Zustimmung ist zeitlich nicht befristet.

9.) Aufhebung der bestehenden Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien und Beschlussfassung über eine neue Ermächtigung zum Erwerb und zur Veräußerung eigener Aktien und zum Ausschluss des Andienungsrechts beim Erwerb eigener Aktien sowie des Bezugsrechts bei der Veräußerung eigener Aktien
Die von der Hauptversammlung vom 08. August 2006 erteilte Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG soll mit Ablauf dieser Hauptversammlung aufgehoben und durch eine neue Ermächtigung ersetzt werden.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen aus diesem Grunde vor, den folgenden Beschluss zu fassen:

a) Aufhebung der bestehenden Ermächtigung
Die bestehende Ermächtigung des Vorstands zum Erwerb eigener Aktien gemäß dem von der ordentlichen Hauptversammlung vom 08. August 2006 gefassten Beschluss wird mit Wirkung zum Ablauf dieser Hauptversammlung aufgehoben.
b) Neue Ermächtigung zum Erwerb und zur Veräußerung eigener Aktien
Der Vorstand wird mit Wirkung zum Ablauf dieser Hauptversammlung ermächtigt, bis zum 30. November 2008 eigene Aktien bis zu 10 % des derzeitigen Grundkapitals zu anderen Zwecken als dem Handel mit eigenen Aktien zu erwerben. Auf die erworbenen Aktien dürfen zusammen mit anderen eigenen Aktien, die sich im Besitz der Gesellschaft befinden oder ihr nach den §§ 71 a ff. AktG hinzuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10 % des Grundkapitals entfallen.
c) Art des Erwerbs
Der Erwerb darf nach Wahl des Vorstands über die Börse (1) oder mittels eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebots bzw. mittels einer öffentlichen Aufforderung zur Abgabe eines solchen Angebots (2) erfolgen. Der Erwerb darf nach Wahl des Vorstands auch unter Ausschluss des Andienungsrechts der Aktionäre im Rahmen eines Paketerwerbes erfolgen (3), wenn es sich um einen Paketerwerb von Stammaktien handelt, der einem Zweck dient, der im vorrangigen Interesse der Gesellschaft liegt und geeignet und erforderlich ist, diesen Zweck zu erreichen.

(1) Erfolgt der Erwerb der Aktien über die Börse, darf der Gegenwert für den Erwerb der Aktien den Mittelwert des Aktienkurses der Vorzugsaktien der Gesellschaft (Schlussauktionspreis der Sto-Vorzugsaktien im Xetra-Handel bzw. einem das Xetra-System ersetzenden vergleichbaren Nachfolgesystem an der Frankfurter Wertpapierbörse) an den letzten fünf Börsenhandelstagen vor der Verpflichtung zum Erwerb um nicht mehr als 10 % über- oder unterschreiten.
(2) Erfolgt der Erwerb über ein an alle Aktionäre gerichtetes öffentliches Kaufangebot bzw. eine öffentliche Aufforderung zur Abgabe eines solchen Angebots, darf der Gegenwert für den Erwerb der Aktien den Mittelwert des Aktienkurses der Vorzugsaktien der Gesellschaft (Schlussauktionspreis der Sto-Vorzugsaktien im Xetra-Handel bzw. einem das Xetra-System ersetzenden vergleichbaren Nachfolgesystem an der Frankfurter Wertpapierbörse) an den letzten fünf Börsenhandelstagen vor dem Tag der Veröffentlichung des Angebots bzw. der öffentlichen Aufforderung zur Abgabe eines Kaufangebots um nicht mehr als 10 % unterschreiten und um nicht mehr als 15 % überschreiten. Sollte das öffentliche Angebot überzeichnet sein bzw. im Falle einer Aufforderung zur Abgabe eines solchen Angebots von mehreren gleichwertigen Angeboten nicht sämtliche angenommen werden, muss die Annahme nach Quoten erfolgen. Eine bevorzugte Annahme geringer Stückzahlen bis zu 50 Stück angedienter Aktien je Aktionär kann vorgesehen werden. Das öffentliche Angebot bzw. die Aufforderung zur Abgabe eines solchen Angebots kann weitere Bedingungen vorsehen.
(3) Erfolgt der Erwerb von Stammaktien im Rahmen eines Paketerwerbes, muss der von der Gesellschaft gezahlte Gegenwert für den Erwerb der Aktien EUR 53,24074 pro Aktie betragen zzgl. eines Ergänzungskaufpreises, der sich wie folgt errechnet:

― im Falle einer Weiterveräußerung der Stammaktien durch die Gesellschaft bis zum 31. Dezember 2008: 50 % desjenigen Betrages, um den der Verkaufspreis je Aktie bei der Weiterveräußerung EUR 53,24074 übersteigt,
― im Falle einer Weiterveräußerung der Stammaktien durch die Gesellschaft im Zeitraum vom 01. Januar 2009 bis zum 31. Dezember 2009: 40 % desjenigen Betrages, um den der Verkaufspreis je Aktie bei der Weiterveräußerung EUR 53,24074 übersteigt.
Dieser Gegenwert darf nicht über- oder unterschritten werden.

d) Veräußerung der eigenen Aktien
Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die aufgrund der Ermächtigung gemäß vorstehenden Buchst. b) und c) erworbenen eigenen Aktien unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre in anderer Weise als über die Börse oder durch Angebot an alle Aktionäre wieder zu veräußern, und zwar als Gegenleistung an Dritte im Rahmen des Erwerbs von oder des Zusammenschlusses mit Unternehmen oder des Erwerbs von Beteiligungen an Unternehmen.
e) Einziehung der eigenen Aktien
Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats Aktien, die aufgrund der Ermächtigung gemäß vorstehenden Buchst. b) und c) erworben werden, ganz oder in Teilen einzuziehen, ohne dass die Einziehung oder ihre Durchführung eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedarf. Die Einziehung führt zur Kapitalherabsetzung. Der Vorstand kann mit Zustimmung des Aufsichtsrats abweichend hiervon bestimmen, dass das Grundkapital nicht herabgesetzt wird, sondern sich der Anteil der übrigen Aktien am Grundkapital erhöht. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, im Falle einer Einziehung eigener Aktien die Fassung der Satzung in § 4 Abs. 1 entsprechend anzupassen.
f) Ausnutzung in Teilbeträgen
Die vorbezeichneten Ermächtigung kann ganz oder in Teilbeträgen, einmal oder mehrmals, in Verfolgung eines oder mehrerer Zwecke durch die Gesellschaft ausgeübt werden. Die Ermächtigung - mit Ausnahme der Ermächtigung zur Einziehung der eigenen Aktien - kann auch durch Dritte für Rechnung der Gesellschaft ausgeübt werden.

Schriftlicher Bericht des Vorstands gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 S. 5, § 186 Abs. 4 S. 2 AktG zum Tagesordnungspunkt 9 über die Gründe für die Ermächtigung des Vorstands, das Andienungsrecht und das Bezugsrecht der Aktionäre bei Erwerb bzw. Veräußerung von eigenen Aktien auszuschließen:

Das Aktiengesetz bietet in § 71 Abs. 1 Nr. 8 die Möglichkeit, aufgrund einer Ermächtigung der Hauptversammlung, die für einen Zeitraum von höchstens 18 Monaten erteilt werden kann, eigene Aktien bis zu insgesamt 10 % des Grundkapitals zu erwerben. Der Vorstand war zuletzt durch Hauptversammlungsbeschluss vom 08. August 2006 zum Erwerb von eigenen Aktien gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG ermächtigt worden. Diese Ermächtigung läuft am 31. Januar 2008 aus. Der Beschlussvorschlag zu Punkt 9 der Tagesordnung sieht vor, die bisherige Ermächtigung aufzuheben, um den Vorstand bis zum 30. November 2008 erneut zum Erwerb eigener Aktien gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG zu ermächtigen.
(1) Ausschluss des Andienungsrechts bei Erwerb eigener Aktien
Durch die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien soll der Vorstand in die Lage versetzt werden, das Finanzinstrument des Aktienrückkaufs im Interesse der Gesellschaft und ihrer Aktionäre einzusetzen. Dabei hat der Erwerb grundsätzlich über die Börse oder mittels eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebots bzw. mittels einer öffentlichen Aufforderung zur Abgabe eines solchen Angebots zu erfolgen.
Gemäß dem Beschlussvorschlag zu Punkt 9 der Tagesordnung, Buchst. c), (3), soll der Vorstand aber auch ermächtigt werden, Aktien der Gesellschaft unter Ausschluss des Andienungsrechts der Aktionäre im Rahmen eines Paketerwerbes zu erwerben („freihändiger Erwerb“), wenn dieser Erwerb einem Zweck dient, der im vorrangigen Interesse der Gesellschaft liegt und geeignet und erforderlich ist, diesen Zweck zu erreichen. Über die Börse können derzeit nur Vorzugsaktien erworben werden; ein Erwerb von Stammaktien über die Börse ist derzeit nicht möglich, da die Stammaktien der Gesellschaft weder an der Börse zugelassen noch in den Freiverkehr einbezogen sind.
Während das Aktiengesetz die Veräußerung eigener Aktien in § 71 Abs. 1 Nr. 8 S. 5 AktG konkret behandelt, existiert zum Erwerb eigener Aktien außerhalb der Börse und vor allem hinsichtlich des freihändigen Erwerbs allein die Vorgabe, dass der Gleichbehandlungsgrundsatz für die Aktionäre gemäß § 53 a AktG gewahrt sein muss. Der Vorstand hat sich daher beim Erwerb von eigenen Aktien grundsätzlich neutral zu verhalten und die Chancengleichheit zu gewährleisten. Der Gleichbehandlungsgrundsatz ist allerdings nicht verletzt, wenn eine formale Ungleichbehandlung sachlich gerechtfertigt ist.

a) Sofern im Rahmen des Erwerbs durch öffentliches Angebot das öffentliche Angebot überzeichnet sein sollte bzw. im Fall einer Aufforderung zur Abgabe eines solchen Angebots von mehreren gleichartigen Angeboten nicht sämtliche angenommen werden sollten, muss die Annahme im Verhältnis der jeweils gezeichneten bzw. angebotenen Aktien erfolgen. Es soll jedoch zulässig sein, eine bevorrechtigte Annahme geringerer Stückzahlen bis zu maximal 50 Stück angedienter Aktien je Aktionär vorzusehen. Diese Möglichkeit dient dazu, gebrochene Beträge bei der Festlegung der zu erwerbenden Quoten und kleinere Restbestände zu vermeiden und damit die technische Abwicklung zu erleichtern. Für die Aktionäre resultieren hieraus keine Nachteile.
b) Die Möglichkeit zum freihändigen Erwerb erweitert in beträchtlichem Maße den Spielraum der Gesellschaft, innerhalb des Kreises der Stammaktionäre angebotene Aktienpakete schnell und flexibel zu erwerben. Angesichts der Tatsache, dass die Stammaktien der Gesellschaft derzeit nicht an der Börse zugelassen oder in den Freiverkehr einbezogen sind und sich im Besitz eines geschlossenen Aktionärskreises befinden, ist es zweckmäßig, dass die Gesellschaft - etwa im Rahmen eines Generationenwechsels - die Stammaktien ausscheidungswilliger Stammaktionäre übernimmt. Dies gilt insbesondere dann, wenn die übrigen Stammaktionäre nicht am Erwerb der angebotenen Stammaktien interessiert sind. Der Gegenwert (Kaufpreis) für diese Stammaktien muss EUR 53,24074 betragen zzgl. eines Ergänzungskaufpreises, der sich wie unter vorstehend Buchst. c) (3), dargestellt, errechnet. Der Kaufpreis von EUR 53,24074 liegt deutlich unter dem gegenwärtigen Börsenkurs der Sto-Vorzugsaktien und erhöht sich nur dann um einen Ergänzungskaufpreis, wenn die Gesellschaft die Aktien innerhalb der festgelegten Zeiträume mit Gewinn weiterveräußert. Die festgelegten Kaufpreisbedingungen resultieren aus den Verhandlungen zwischen veräußerungswilligen Stammaktionären mit der Gesellschaft. Aus Sicht der Gesellschaft sind die angebotenen Kaufpreisbedingungen angemessen. Daher hat der Vorstand der Gesellschaft mit Vertrag vom 10. Mai 2007 mit veräußerungswilligen Stammaktionären einen Aktienkaufvertrag geschlossen, dessen Wirksamkeit unter den aufschiebenden Bedingungen eines zustimmenden Aufsichtsratsbeschlusses und der Beschlussfassung der Hauptversammlung entsprechend dieses Beschlussvorschlages zu Punkt 9 der Tagesordnung steht.
(2) Ausschluss des Bezugsrechts bei Veräußerung der eigenen Aktien
Die Gesellschaft soll weiter die Möglichkeit erhalten, eigene Aktien im Rahmen des Erwerbs von oder des Zusammenschlusses mit Unternehmen oder des Erwerbs von Unternehmen oder Beteiligungen an Unternehmen als Gegenleistung anbieten zu können. Auf dem Markt für Unternehmens- und Beteiligungskäufe wird diese Form der Gegenleistung zunehmend verlangt. Die hier vorgeschlagene Ermächtigung soll der Gesellschaft die notwendige Flexibilität geben, um sich diesbezüglich bietende Gelegenheiten schnell und flexibel ausnutzen zu können.

Bei der Entscheidung über den Erwerb und die Verwendung der eigenen Aktien wird sich der Vorstand allein vom Interesse der Aktionäre und der Gesellschaft leiten lassen. Er wird die nächste Hauptversammlung über die Ausnutzung der vorstehenden Ermächtigung unterrichten.



Rechte der Aktionäre bezüglich der Teilnahme an der Hauptversammlung

Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts werden die Inhaber von Namensaktien zugelassen, die im Aktienregister der Gesellschaft eingetragen sind und die sich bis spätestens am dritten Tage vor der Hauptversammlung in Textform angemeldet haben.

Zur Teilnahme an der Hauptversammlung sind im Übrigen diejenigen Aktionäre berechtigt, die sich zur Hauptversammlung in Textform angemeldet und ihre Berechtigung nachgewiesen haben. Hierzu ist eine in Textform in englischer oder deutscher Sprache erstellter Nachweis des Anteilsbesitzes durch das depotführende Institut erforderlich. Der Nachweis hat sich auf den Beginn des 06. Juni 2007 zu beziehen. Er muss der Gesellschaft spätestens bis zum Ablauf des 20. Juni 2007 und ebenso wie die Anmeldung unter folgender Adresse zugehen:
Sto Aktiengesellschaft,
c/o Deutsche Bank AG
General Meetings
60272 Frankfurt am Main
wp.hv@xchanging.com
Fax: 069/910 86045

Der Aktionär kann sein Stimmrecht bzw. sein Teilnahmerecht in der Hauptversammlung auch durch einen Bevollmächtigten, z. B. durch ein Kreditinstitut, eine Aktionärsvereinigung oder eine andere Person seiner Wahl, ausüben lassen. Wir bieten unseren Aktionären zudem an, einen von der Gesellschaft benannten weisungsgebundenen Stimmrechtsvertreter zu bevollmächtigen.

Ein Formular gemäß § 30a Abs. 1 Nr. 5 des Wertpapierhandelsgesetzes für die Erteilung einer Vollmacht befindet sich auf der Rückseite der Eintrittskarte, die den Aktionären nach der oben beschriebenen form- und fristgerechten Anmeldung zugeschickt wird.



Gesamtzahl der Aktien und der Stimmrechte im Zeitpunkt der Einberufung dieser Hauptversammlung

Im Zeitpunkt der Einberufung dieser Hauptversammlung beträgt das Grundkapital der Gesellschaft EUR 17.556.480,00 und ist eingeteilt in Stück 6.858.000 Aktien, und zwar in 4.320.000 auf den Namen lautende Stammaktien und in 2.538.000 auf den Inhaber lautende Vorzugsaktien ohne Stimmrecht. Zu den oben aufgeführten Tagesordnungspunkten sind nur die Stammaktionäre stimmberechtigt; die Vorzugsaktien gewähren kein Stimmrecht. Im Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung beträgt die Gesamtzahl der Stimmrechte somit 4.320.000.



Anfragen, Anträge und Wahlvorschläge von Aktionären

Anfragen der Aktionäre zur Hauptversammlung und nach dem Aktiengesetz zugänglich zu machende Anträge und Wahlvorschläge von Aktionären sind ausschließlich zu richten an:
Sto Aktiengesellschaft
Stichwort: Anträge zur Hauptversammlung
Ehrenbachstraße 1
79780 Stühlingen
s.bueche@stoeu.com
Fax: 07744/57-2368

Bis spätestens zwei Wochen vor dem Tag der Hauptversammlung unter vorstehender Adresse eingegangene und nach dem Aktiengesetz zugänglich zu machende Anträge und Wahlvorschläge von Aktionären werden unverzüglich unter der Internetadresse www.hv2007.sto.de zugänglich gemacht. Anderweitige Anträge und Wahlvorschläge werden nicht berücksichtigt.



Stühlingen, im Mai 2007

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