19.09.03

19.9.2003: Meldung: ABB AG: Sparkurs in Deutschland

ABB in Deutschland setzt Sparkurs fort

Kerngeschäft operativ erfolgreich trotz schwachem Marktumfeld

Mannheim, 18. September 2003

Die ABB AG, Mannheim, hat im ersten Halbjahr 2003 einen leicht rückläufigen Auftragseingang und Umsatz gemeldet. "Wir haben im Frühjahr gesagt, dass wir keine positiven Impulse vom Markt erwarten - dies hat sich bestätigt", sagte Bernhard Jucker, Vorstandsvorsitzender der ABB AG in Deutschland." Dennoch haben sich die Kerngeschäfte gut behauptet. Unser Programm zur Reduzierung der Kosten um 150 Millionen Euro ist erfolgreich angelaufen." Jucker erwartet, dass das Programm Mitte 2004 abgeschlossen sein wird und die deutsche ABB im Jahr 2005 wieder in die Gewinnzone zurückkehrt.

Im Export konnte ABB ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraumverbessern; der Auftragseingang lag hier auf Vorjahresniveau. Beim Ergebnis konnte ABB insgesamt zulegen und in den beiden Kernbereichen Energie- und Automationstechnik jeweils eine Verbesserung zum Halbjahr verzeichnen. Insgesamt lag der Auftragseingang im ersten Halbjahr 2003 jedoch mit 1,43Milliarden Euro um 5 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum, der Umsatz mit1,42 Milliarden Euro um 3 Prozent niedriger als am 30. Juni 2002.

"Wir bewegen uns in Deutschland in einem schwierigen Marktumfeld. Ichverweise insbesondere auf den erheblichen Rückgang in der Baubranche", erklärte Jucker. Die positive Entwicklung in den beiden Kernbereichen Energie- und Automationstechnik zeige, dass auch in Deutschland der von ABB eingeschlagene Weg der richtige sei.

ABB wird im Rahmen ihres Sparprogramms bis Ende 2004 rund 1.350Arbeitsplätze abbauen und weitere 550 Stellen durch Ausgliederung von Dienstleistungen abgeben. Die beiden größten Outsourcing-Projekte sind bereits erfolgt. "Wir sind erfreut, dass es uns gelungen ist, 430Mitarbeitern einen neuen Arbeitsplatz zu vermitteln." Mit IBM und CSC Ploenzke hat ABB zwei strategische Partner gefunden, die den Mitarbeitern eine gute Zukunftsperspektive im EDV-Bereich geben.

Von den acht größten Projekten mit einem Gesamteinsparvolumen von 64Millionen Euro sind schon vier komplett abgeschlossen, die übrigen vier zumehr als der Hälfte. Zu den erfolgreich abgeschlossenen Großprojektengehören das Standortkonzept, in dessen Rahmen ABB die Zahl der Standorte bundesweit von 115 auf 55 reduzieren wird. 31 Standorte sind bereits gekündigt, aus 17 ist das Unternehmen schon ausgezogen. Allein mit diesem Projekt wird ABB ab dem Jahr 2005 jährlich rund 20 Millionen Euro sparen können.

Ein weiteres Großprojekt, die Integration der Entrelec GmbH, Hornberg /Schwarzwald, mit ihren 150 Mitarbeitern in die ABB STOTZ-KONTAKT GmbH, wurde erfolgreich umgesetzt.

Am 30. Juni 2003 waren bei ABB in Deutschland 15.855 Mitarbeiter auf Vollzeitbasis beschäftigt gegenüber 17.039 vor einem Jahr. ABB in Deutschland erzielt mit rund 16.600 Beschäftigten einen Umsatz von3,1 Milliarden Euro. ABB ist führend in der Energie- und Automationstechnik. Das Unternehmen ermöglicht seinen Kunden in der Energieversorgung und der Industrie, ihre Leistung zu verbessern und die Umweltbelastung zu reduzieren. ABB beschäftigt etwa 133.000 Mitarbeiter in rund 100 Ländern.

Ansprechpartner:

Martin Büllesbach
ABB AG
Leiter Unternehmenskommunikation
Tel.: 0621 / 43 81 - 2 30
Fax: 0621 / 43 81 - 3 72
Mobil: 0172 / 6 21 45 79
E-Mail: martin.j.buellesbach@de.abb.com

Erwin Teichmann
ABB AG
Leiter Presse
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