20.10.04 Erneuerbare Energie

20.10.2004: Mit Naturschutz vereinbar - Bekenntnis der Bundesregierung zur Offshore-Winenergie

Die Bundesregierung hält den geplanten Ausbau der Offshore-Windenergie grundsätzlich mit den Belangen des Natur- und Umweltschutzes für vereinbar. Das erklärte auf eine Kleine Anfrage der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag. Zu dem Genehmigungsverfahren gehöre die Vorlage einer Umweltverträglichkeitsstudie, anhand derer das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) die Genehmigungsfähigkeit prüfe und dabei auf den Sachverstand des Bundesamtes für Naturschutz sowie des Umweltbundesamtes zugreife.

Der WWF hat vor wenigen Tagen fünf Voraussetzungen benannt, die naturschutzverträgliche Eignungsgebiete für Offshore-Windenergieanlagen erfüllen müssten. Demanch sollen Meeresschutzgebiete ausgeschlossen werden sowie Verluste bei Zugvögeln, Beeinträchtigungen von Schweinswalen, Störungen für die auf See lebenden Vögel und das Kollisionsrisikos mit Schiffen minimiert.

Bei der Strategie zum Ausbau der Windenergienutzung auf See geht die Regierung außerdem davon aus, dass langfristig - zwischen 2011 und 2030 - eine Wirtschaftlichkeit von 20.000 bis 25.000 Megawatt Leistung erreicht werden kann. Dies entspreche einem möglichen Stromertrag von etwa 15 Prozent des gesamten Stromverbrauchs Deutschlands im Jahre 1998.

Bildhinweis: Abendstimmung in Offshore-Windpark Horns Rev / Quelle: Vestas
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