20.12.02

20.12.2002: Harpen AG übernimmt Corporate Governance Kodex - Aufnahme ins "Prime Segment" angestrebt

Die Harpen AG (WKN 603400), Regenerativer Energieerzeuger und Immobilienverwalter aus Dortmund, will sich dem Deutschen Corporate-Governance-Kodex anschließen. Wie das Tochterunternehmen der Essener RWE AG heute mitteilt, haben der Harpen-Aufsichtsrat und Vorstand eine entsprechende Erklärung abgegeben. In dem Kodex seien in Anlehnung an internationale Standards Grundprinzipien für die effiziente Leitung und Überwachung börsennotierter Aktiengesellschaften formuliert, so Harpen.

Das Unternehmen weist auf zwei Besonderheiten in seiner Struktur hin, mit denen es von der Empfehlung der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Index" abweiche. So werde der Vorsitz und die Mitgliedschaft in Ausschüssen des Aufsichtsrats bei Harpen derzeit nicht zusätzlich bezahlt, dies wolle man anlässlich der nächsten Hauptversammlung ändern. Außerdem habe der Harpen-Vorstand, dieser setzt sich zur Zeit aus zwei Personen zusammen, keinen Vorsitzenden oder Sprecher. Man habe die Einrichtung eines solchen Amtes bisher nicht für notwendig gehalten, begründen die Dortmunder.

Weiter berichtet das Unternehmen, dass die Harpen AG die Aufnahme in das künftige "Prime Segment" der deutschen Börse anstrebe. Voraussetzung für die Zugehörigkeit zum "Prime Segment" sei die Erfüllung von laufende Transparenzpflichten, die sich an internationalen Standards orientierten.

Die 1856 gegründete börsennotierte Harpen AG ist im RWE-Konzern verantwortlich für Regenerative Energien, Nahwärmeservice und Energiecontracting. Das Unternehmen wird die Aktivitäten in den Wachstumsmärkten der dezentralen und regenerativen Energieerzeugung zügig ausbauen. Im Immobiliensektor wird das Unternehmen seine Marktposition als nationaler Gewerbe-Vermieter und als Projektentwickler festigen. Harpen beschäftigt 474 Mitarbeiter.
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