20.02.06 Nachhaltige Aktien , Meldungen

20.2.2006: Fahrradhersteller Mifa setzt auf neue Lackiererei - Aktie verharrt im Keller

Die Mitteldeutsche Fahrradwerke AG (Mifa) mit Sitz in Sangershausen (Sachsen-Anhalt) hat eine erweiterte und modernisierte Lackiererei in Betrieb genommen. Wie das Unternehmen mitteilte, verfügt es damit über eine Lackierkapazität von 1,5 Millionen Fahrrädern jährlich. Die Teile der Anlage seien aus der Konkursmasse eines Wettbewerbers gekauft und an die Bedürfnisse der Mifa angepasst worden, sie nun zähle aus technologischer Sicht zu den weltweit effizientesten Lackiersystemen für Fahrräder. Mit der neuen Lackiererei wolle man zum einen die Effizienz in der Produktion weiter steigern, um die Produktionskosten zu minimieren. Zum anderen könne der einzige börsennotierte Fahrradhersteller Deutschlands nun die Qualität der lackierten Rahmen verbessern sowie die Flexibilität gegenüber Kundenwünschen erhöhen. Das Management sieht laut Unternehmensangaben durch die Maßnahme die eigene Wettbewerbsfähigkeit "deutlich verbessert".

Die Aktie der MIFA Mitteldeutsche Fahrradwerke AG profitierte von der Meldung bislang nicht. Im elektronischen Handel legt sie nur minimal zu auf 4,70 Euro. Im vergangenen Jahr hatte sich der Wert des Anteilsscheins nahezu halbiert. Das Unternehmen musste für die ersten neun Monaten des Geschäftsjahres einen massiven Gewinneinbruch melden. Als Ursache nannte es die "anhaltende Konsumzurückhaltung in Deutschland". Weiteres erfahren Sieim ECOreporter.de-Beitrag vom 5. November).

Mifa Mitteldeutsche Fahrradwerke AG: ISIN DE000A0B95Y8

Bildhinweis: Mifa-Produkt / Quelle: Unternehmen
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