20.03.03

20.3.2003: Windkraft-Deal von Gamesa und Iberdrola unter Auflagen genehmigt

Der Windkraft-Ausrüster Gamesa (WKN 589858) und der Stromkonzern Iberdrola (WKN 851357) dürfen zwar wie geplant zusammenarbeiten, müssen dabei aber Auflagen der obersten spanischen Kartellbehörde (Tribunal de Defensa de la Competencia) beachten. Das meldet das Online-Portal Energias Renovables.
Den Angaben zufolge haben die Wettbewerbshüter das gemeinsame Windkraft-Projekt auf eine Laufzeit von 24 Monaten begrenzt. Die ursprünglichen Planung der Unternehmen sah eine Zusammenarbeit über 48 Monate vor. Gamesa sollte bis 2006 Windkraftgeneratoren im Gesamtwert von rund einer Milliarde Euro an Iberdrola ausliefern und installieren. Die Wettbewerbshüter begründen ihre Entscheidung mit der hervorgehobenen Stellung Iberdrolas und mit der hohen Konzentration innerhalb der spanischen Energiemärkte. Bereits jetzt ist Iberdrola - über eine gemeinsame Gruppe mit dem spanischen Finanzkonzern BBVA (Banco Bilbao Vizcaya Argentaria) - zu über 50 Prozent an Gamesa beteiligt.
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