Nachhaltige Aktien, Meldungen

20.3.2007: Die Braut macht sich fein: REpower Systems AG plant Kapitalerhöhung um zehn Prozent - Vorstand und Aufsichtsrat zum verbesserten Übernahmeangebot des Atomkonzerns Areva

Der Hamburger Windanlagenhersteller REpower Systems AG will sein Kapital um bis zu 10 Prozent erhöhen. Wie das Unternehmen mitteilt, sollen gegen Bareinlagen 811.799 neue Aktien ausgegeben werden. Das Grundkapital der Gesellschaft wird den Angaben zufolge dadurch von 8,12 Millionen Euro auf bis zu 8,93 Millionen wachsen. Die Kapitalerhöhung solle der Finanzierung des anhaltend starken Wachstums in den nächsten Jahren dienen, so REpower. Konkret nennt das Unternehmen die Vorfinanzierung "großer europäischer Offshore-Projekte".

Wie das REpower weiter berichtet, werden die neuen Aktien den REpower-Aktionären durch die Emissionsbank HSBC Trinkaus & Burkhardt AG in der Zeit vom 26. März 2007 bis 10. April 2007 zu einem Bezugspreis von 136,00 Euro je Aktie im Wege des mittelbaren Bezugsrechts angeboten. Das Bezugsverhältnis betrage 10:1, d.h. für zehn gehaltene REpower-Aktien kann eine neue Aktie erworben werden. Ein Handel der Bezugsrechte ist nicht vorgesehen.

Etwaige nicht bezogene neue Aktien werden nach Ablauf der Bezugsfrist durch die Emissionsbank im Rahmen einer Privatplatzierung qualifizierten Anlegern angeboten oder über die Börse verkauft.

Aufsichtsrat und Vorstand von REpower haben ferner eine gemeinsame Stellungnahme zum verbesserten Übernahmeangebot des französischen Atomkonzerns Areva vorgelegt (ECOreporter.de berichtete). Die Gremien des Windturbinenherstellers begrüßen demnach das Angebot und empfehlen, dieses anzunehmen.


REpower Systems AG: ISIN DE0006177033 / WKN 617703
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