20.06.07

20.6.2007: Meldung: Renerco AG: Einladung zur Hauptversammlung am 27. Juli

RENERCO Renewable Energy Concepts AG
München

Wir laden unsere Aktionäre zur ordentlichen Hauptversammlung unserer Gesellschaft ein, die am Freitag, den 27.07.2007, 11.00 Uhr im Hotel Bayerpost Dorint Sofitel, Bayerstr. 12, 80336 München stattfindet.


I. TAGESORDNUNG
1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses sowie des Lageberichts des Vorstandes für die RENERCO Renewable Energy Concepts AG sowie des Berichts des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2006
Die vorgenannten Unterlagen liegen von der Einberufung der Hauptversammlung an in den Geschäftsräumen der Gesellschaft, Nußbaumstraße 10, 80336 München,zur Einsicht der Aktionäre aus. Auf Verlangen werden diese Unterlagen jedem Aktionär unverzüglich zugesandt.

2. Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2006
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, die Entlastung zu erteilen.

3. Beschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2006
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, die Entlastung zu erteilen.

4. Beschlussfassung über die Vergütung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2006.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, folgenden Beschluss zu fassen:
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten für das Geschäftsjahr 2006 eine Vergütung in Höhe von EUR 2.500,00, der Vorsitzende erhält eine Vergütung in Höhe von EUR 5.000,00, der stellvertretende Vorsitzende eine Vergütung von EUR 3.750,00. Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten Ersatz aller Auslagen sowie Ersatz der etwa auf ihre Vergütung und Auslagen zu entrichtenden Umsatzsteuer.

5. Beschlussfassung über die Bestellung des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2007
Der Aufsichtsrat schlägt vor, die Ernst & Young AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in München zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2007 zu wählen.

6. Beschlussfassung über die Schaffung eines Genehmigten Kapitals sowie über die Änderung der Satzung
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, folgende Beschlüsse zu fassen:
a) Der Vorstand wird ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 26.07.2012 einmalig oder mehrmalig um insgesamt bis zu EUR 15.926.242 gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch Ausgabe von neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Die neuen Aktien sind den Aktionären zum Bezug anzubieten. Der Vorstand wird jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre in folgenden Fällen auszuschließen:

― zum Ausgleich von Spitzenbeträgen,
― bei Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagen zur Gewährung von Aktien zum Zweck des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen,
― bei Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen zum Zwecke der Ausgabe von Aktien an Arbeitnehmer der Gesellschaft oder an Arbeitnehmer von Tochtergesellschaften i.S.d. § 290 Abs. 1 HGB.

b) Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung von Kapitalerhöhungen aus dem Genehmigten Kapital festzulegen. Der Aufsichtsrat wird ermächtigt, die Fassung der Satzung nach vollständiger oder teilweiser Durchführung der Erhöhung des Grundkapitals aus dem Genehmigten Kapital oder nach Ablauf der Ermächtigungsfrist entsprechend dem Umfang der Kapitalerhöhung aus dem Genehmigten Kapital anzupassen.
c) § 4 der Satzung wird um folgenden Abs. 5 ergänzt:
„Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 26.07.2012 einmalig oder mehrmalig um insgesamt bis zu EUR 15.926.242 gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch Ausgabe von neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Die neuen Aktien sind den Aktionären zum Bezug anzubieten. Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre in folgenden Fällen auszuschließen:
― zum Ausgleich von Spitzenbeträgen,
― bei Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagen zur Gewährung von Aktien zum Zweck des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen,
― bei Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen zum Zwecke der Ausgabe von Aktien an Arbeitnehmer der Gesellschaft oder an Arbeitnehmer von Tochtergesellschaften i.S.d. § 290 Abs. 1 HGB.
Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung von Kapitalerhöhungen aus dem Genehmigten Kapital festzulegen. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, die Fassung der Satzung nach vollständiger oder teilweiser Durchführung der Erhöhung des Grundkapitals aus dem Genehmigten Kapital oder nach Ablauf der Ermächtigungsfrist entsprechend dem Umfang der Kapitalerhöhung aus dem Genehmigten Kapital anzupassen.“

7. Beschlussfassung über die Änderung der Satzung zur Verkleinerung des Aufsichtsrats von sechs auf drei Mitglieder
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, folgenden Beschluss zu fassen:
§ 8 Abs. 1 der Satzung der Gesellschaft wird wie folgt neu gefasst:
„Der Aufsichtsrat besteht aus drei Mitgliedern.“


II. Zu TOP 6: Schriftlicher Bericht des Vorstands über die Gründe für den Ausschluss des Bezugsrechts
im Zusammenhang mit der Schaffung eines genehmigten Kapitals

Zu Punkt 6 der Tagesordnung schlagen Vorstand und Aufsichtsrat vor, ein Genehmigtes Kapital zu schaffen. Der Vorstand erstattet gemäß § 203 Abs. 2 i.V.m. § 186 Abs. 4 Satz 2 AktG über die Gründe für den Ausschluss des Bezugsrechts diesen Bericht, der vom Tag der Bekanntmachung der Einberufung der Hauptversammlung an in den Geschäftsräumen der Gesellschaft, Nußbaumstraße 10, 80336 München, ausliegt und auf Verlangen jedem Aktionär übersandt wird:

Das genehmigte Kapital ermächtigt den Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats, das Grundkapital der Gesellschaft einmalig oder mehrmalig um insgesamt bis zu EUR 15.926.242 gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch Ausgabe von neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre in bestimmten Fällen auszuschließen. Die vorgeschlagenen Ermächtigungen zur Ausgabe neuer Aktien aus dem genehmigten Kapital sollen die Gesellschaft in die Lage versetzen, auf kurzfristig auftretende Finanzierungserfordernisse zu reagieren, etwa im Zusammenhang mit dem Erwerb von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen, Investitionen oder der Ausgabe von Aktien an Arbeitnehmer der Gesellschaft oder von Tochtergesellschaften i.S.d § 290 Abs. 1 AktG oder im Zusammenhang mit Investitionen.

Der Vorstand soll ermächtigt sein, mit Zustimmung des Aufsichtsrats Spitzenbeträge von dem Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen. Der Ausschluss des Bezugsrechts für Spitzenbeträge ist in Abhängigkeit vom Emissi-onsvolumen erforderlich, um ein technisch durchführbares Bezugsverhältnis darstellen zu können. Der Aus-schluss dient damit der Praktikabilität und der erleichterten Durchführung der Aktienausgabe. Die als freie Spit-zen vom Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossenen Aktien werden bestmöglich für die Gesellschaft verwer-tet. Der mögliche Verwässerungseffekt ist aufgrund der Beschränkung auf Spitzenbeträge gering. Vorstand und Aufsichtsrat halten den Ausschluss des Bezugsrechts aus diesen Gründen für sachlich gerechtfertigt und ge-genüber den Aktionären für angemessen.

Der Vorstand soll im Rahmen des Genehmigten Kapitals ferner ermächtigt werden, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht bei Kapitalerhöhungen gegen Bareinlagen zur Gewährung von Aktien als Belegschaftsaktien an Arbeitnehmer der Gesellschaft oder von Tochterunternehmen i.S.d. § 290 Abs. 1 HGB auszuschließen.

Hierbei kann es sich um Mitarbeiterbeteiligungen im Rahmen von Belegschaftsaktien-, Bonus- oder Incentiveprogrammen handeln, die dem wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft entsprechen. Bislang gibt es bei der Gesellschaft keinerlei derartigen Programme zur Beteiligung von Arbeitnehmern. Der Vorstand soll die Möglichkeit haben, im Rahmen von Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen bzw. in Einzelfällen an Arbeitnehmer Aktien der Gesellschaft auszugeben und somit die Motivation und Bindung der Arbeitnehmer an die Gesellschaft zu erhöhen.

Die vorgeschlagene Ermächtigung zum Bezugsrechtsausschluss bei Ausnutzung des genehmigten Kapitals soll der Gesellschaft die notwendige Flexibilität geben, um auf Entwicklungen in der Mitarbeiterschaft angemessen zu reagieren. Es kommt bei einem Bezugsrechtsausschluss zwar zu einer Verringerung der relativen Beteiligungsquote und des relativen Stimmrechtsanteils der vorhandenen Aktionäre. Bei Einräumung eines Bezugsrechts wäre aber die Beteiligung der Arbeitnehmer im Rahmen von Beteiligungsprogrammen nicht planbar und die damit für die Gesellschaft und die Aktionäre verbundenen Vorteile wären nicht erreichbar.

Mitarbeiterbeteiligungsprogramme sind nicht konkret geplant. Wenn und soweit aber die Bindung von Arbeitnehmern durch eine Beteiligung an der Gesellschaft notwendig erscheint, wird der Vorstand sorgfältig prüfen, ob unter Ausnutzung des genehmigten Kapitals Aktien an Arbeitnehmer ausgeben werden sollen. Er wird dies nur dann tun, wenn es im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft liegt. Der Vorstand der Gesellschaft wird bei der Ausnutzung der Ermächtigung im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft und der Aktionäre den Ausgabepreis der neuen Aktien und die weiteren Bedingungen der Aktienausgabe festlegen. Nur wenn diese Voraussetzungen gegeben sind, wird auch der Aufsichtsrat seine erforderliche Zustimmung erteilen.

Bei Abwägung aller genannten Umstände halten Vorstand und Aufsichtsrat den Ausschluss des Bezugsrechts vorliegend auch unter Berücksichtigung des zulasten der Aktionäre eintretenden Verwässerungseffektes für sachlich gerechtfertigt und für angemessen.

Der Vorstand soll im Rahmen des Genehmigten Kapitals weiterhin ermächtigt werden, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht bei Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagen zur Gewährung von Aktien zum Zweck des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen auszuschließen. Dies schließt auch den Erwerb von Projekten bzw. Projektgesellschaften für von der Gesellschaft zu entwickelnde Kraftwerke ein. Die Gesellschaft steht im internationalen Wettbewerb. Sie muss jederzeit in der Lage sein, an den relevanten Märkten im Interesse ihrer Aktionäre schnell und flexibel handeln zu können. Dazu gehört auch die Option, Unternehmen, Teile von Unternehmen oder Beteiligungen hieran zur Verbesserung der Wettbewerbsposition zu erwerben. Die im Interesse der Aktionäre und der Gesellschaft optimale Umsetzung dieser Option kann im Einzelfall darin bestehen, den Erwerb eines Unternehmens, den Teil eines Unternehmens oder einer Beteiligung hieran über die Gewährung von Aktien der erwerbenden Gesellschaft durchzuführen. Der Einsatz von Aktien als „Akquisitionswährung“ kommt insbesondere in Frage, wenn die Barmittel der Gesellschaft nicht ausreichen oder wenn der Veräußerer gerade an einer Beteiligung an der Gesellschaft interessiert ist. Um auch in dieser Situation die Akquisition durchführen zu können, muss die Gesellschaft die Möglichkeit haben, eigene Aktien als Gegenleistung zu gewähren. Die vorgeschlagene Ermächtigung zum Bezugsrechtsausschluss soll der Gesellschaft die notwendige Flexibilität geben, um sich bietende Gelegenheiten zum Erwerb von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen schnell und flexibel ausnutzen zu können. Es kommt bei einem Bezugsrechtsausschluss zwar zu einer Verringerung der relativen Beteiligungsquote und des relativen Stimmrechtsanteils der vorhandenen Aktionäre. Bei Einräumung eines Bezugsrechts wäre aber der Erwerb von Unternehmen, Unternehmensteilen oder von Beteiligungen an Unter-nehmen gegen Gewährung von Aktien nicht möglich und die damit für die Gesellschaft und die Aktionäre ver-bundenen Vorteile wären nicht erreichbar.

Konkrete Erwerbsvorhaben, für die von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht werden soll, bestehen zurzeit nicht, können sich aber aufgrund des sich lebhaft entwickelnden Markts für Projekte im Bereich erneuerbare Energien jederzeit kurzfristig ergeben. Wenn sich Möglichkeiten zum Erwerb von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen konkretisieren, wird der Vorstand sorgfältig prüfen, ob er von dem Genehmigten Kapital zum Zweck des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen gegen Ausgabe neuer Aktien Gebrauch machen soll. Er wird dies nur dann tun, wenn der Unternehmens- oder Beteiligungserwerb gegen Gewährung von Aktien der Gesellschaft im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft liegt. Der Vorstand der Gesellschaft wird bei der Ausnutzung der Ermächtigung sorgfältig die Bewertungsrelation zwischen der Gesellschaft und der erworbenen Beteiligung bzw. des Unternehmens prüfen und im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft und der Aktionäre den Ausgabepreis der neuen Aktien und die weiteren Bedingungen der Aktienausgabe festlegen. Nur wenn diese Voraussetzungen gegeben sind, wird auch der Aufsichtsrat seine erforderliche Zustimmung erteilen.

Bei Abwägung aller genannten Umstände halten Vorstand und Aufsichtsrat den Ausschluss des Bezugsrechts in den genannten Fällen aus den aufgezeigten Gründen auch unter Berücksichtigung des zulasten der Aktionäre eintretenden Verwässerungseffektes für sachlich gerechtfertigt und für angemessen.

Der Vorstand wird der Hauptversammlung über jede Ausnutzung des Genehmigten Kapitals berichten.


III. TEILNAHMEBERECHTIGUNG

Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts sind nach § 15 der Satzung der Gesellschaft nur diejenigen Aktionäre berechtigt, die am Tage der Hauptversammlung im Aktienregister der Gesellschaft eingetragen sind und sich rechtzeitig zur Hauptversammlung angemeldet haben. Die Anmeldung hat spätestens bis zum 20. Juli 2007 (Eingang bei der Gesellschaft) schriftlich oder per Telefax ausschließlich an folgende Adresse zu erfolgen:
Computershare HV-Services AG
- RENERCO Hauptversammlung -
Carl-Zeiss Str.6/8
D-85247 Schwabhausen
Telefax-Nr. 08138 / 9306 9980

Die Aktionäre, die nicht selbst an der Hauptversammlung teilnehmen wollen oder können, können ihr Stimmrecht unter entsprechender schriftlicher Vollmachtserteilung durch einen Bevollmächtigen, auch durch ein Kreditinstitut, eine Vereinigung von Aktionären oder einen Stimmrechtsvertreter der RENERCO AG ausüben lassen.

Anträge gemäß §§ 126, 127 AktG und Anfragen von Aktionären sind schriftlich oder per Telefax ausschließlich an folgende Adresse der Gesellschaft zu richten:
RENERCO Renewable Energy Concepts AG
-Vorstand-
Nußbaumstraße 10
80336 München
Telefax-Nr. 089 / 38 39 32 - 32

Wir werden zugänglich zu machende Anträge von Aktionären, die uns bis 13. Juli 2007, 24.00 Uhr, zugehen, unverzüglich nach ihrem Eingang unter der Internetadresse www.renerco.de veröffentlichen. Eventuelle Stellungnahmen der Verwaltung werden ebenfalls unter der vorgenannten Internetadresse veröffentlicht.



München, im Juni 2007

RENERCO Renewable Energy Concepts AG

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