20.09.05 Nachhaltige Aktien , Meldungen

20.9.2005: Gro?aktion?r soll Mehrheitsgesellschafter bleiben - Fakten zum B?rsengang der ErSol Solar Energy AG

Unter dem B?rsenk?rzel "ES6" und der ISIN DE 0006627532 wird die ErSol Solar Energy AG (ErSol) k?nftig im Segment Prime Standard der Frankfurter Wertpapierb?rse gehandelt werden. Das teilte der Erfurter Solarzellenhersteller heute aus Anlass des Starts seiner internationalen Roadshow mit, bei der das Management die Aktien anbieten wird. Fr?hestens am 26. September will ErSol die Preisspanne sowie die Zeichnungsfrist bekannt geben, in der die Anleger Kaufangebote abgeben k?nnen. Als B?rsenstart k?me der 30. September in Frage.

"Wir k?nnen uns keinen besseren Zeitpunkt für den IPO vorstellen", erkl?rte Claus Beneking, Vorstandssprecher von ErSol. "Wir bieten unseren potenziellen Investoren ein für die kommenden Jahre erhebliches Wachstumspotenzial, das bereits durch weitreichende Silizium-Liefervertr?ge unterlegt ist. Deshalb sehen wir für unser Unternehmen gute Perspektiven in einem der attraktivsten Wachstumsm?rkte."

Das Angebot umfasst laut Unternehmensangaben insgesamt bis zu rund 3,7 Millionen auf Inhaber lautende Stammaktien der ErSol. Davon stammen demnach bis zu rund drei Millionen Aktien aus einer Kapitalerh?hung und bis zu rund 0,7 Millionen Aktien aus dem Bestand von Altaktion?ren. Dies umfasst eine Mehrzuteilungsoption von rund 400.000 Aktien, die der Mehrheitsaktion?r Ventizz Capital Fund II LP ("Ventizz") den Konsortialbanken einger?umt hat. Die Aktien der ErSol werden in Deutschland ?ffentlich zur Zeichnung angeboten. Zudem erfolgt eine internationale Privatplatzierung an institutionelle Anleger auch aus den USA.

"Die Erl?se aus dem geplanten B?rsengang werden wir für unser weiteres Wachstum verwenden. Dabei steht der Ausbau unseres Kerngesch?fts im Vordergrund?, sagte Beneking. Die Siliziumversorgung von ErSol sei durch den Abschluss langfristiger Liefervertr?ge mit namhaften Siliziumherstellern bis in das n?chste Jahrzehnt angemessen abgesichert. Schon heute habe ErSol ?ber einen entsprechenden Zeitraum die Abnahme eines erheblichen Teils ihrer Solarzellenproduktion zu festen Preisen vereinbart. Angesichts der festgelegten Preis- und Liefermengen ist damit der Wachstumskurs für die n?chsten Jahre schon zum gro?en Teil absehbar. "Wir sind in der au?erordentlich komfortablen Lage, schon jetzt ?ber die vertraglichen Grundlagen sowohl auf Lieferanten- wie auch auf Abnehmerseite für ein beachtliches Wachstum in den kommenden Jahren zu verf?gen. Aber nat?rlich wollen wir noch st?rker zulegen", so Beneking weiter. Die Nettoerl?se aus dem B?rsengang sollen ihm zufolge daher vor allem daf?r verwendet werden, den Siliziumbezug ?ber die bereits gesicherten Mengen hinaus zu erh?hen und die Fertigungskapazit?ten weiter auszubauen. Dies solle ErSol in die Lage versetzen, ?ber das bereits vertraglich abgesicherte Volumen hinaus weiter zu wachsen.

Laut dem Unternehmen wird Ventizz, Gro?aktion?r mit derzeit rund 80 Prozent der Anteile, auch nach dem B?rsengang Mehrheitsgesellschafter bleiben. Ventizz wolle an einem weiteren Wertzuwachs von ErSol teilhaben. Auch die ASi Industries AG, die bisherige Hauptgesellschafterin der ASi, wird nach dem B?rsengang Aktion?rin der ErSol bleiben. Auch alle weiteren Altaktion?re, insbesondere das Management, blieben nach dem B?rsengang an ErSol beteiligt. Unter Ber?cksichtigung aller Aktion?re, deren Beteiligungen nach dem B?rsengang jeweils unter 5 Prozent liegen werde, wird der Streubesitz laut ErSol bei vollst?ndiger Platzierung aller angebotenen Aktien (einschlie?lich Mehrzuteilungsoption) knapp 50 Prozent betragen.

Das Bankenkonsortium besteht aus der Deutschen Bank als Sole Global Coordinator und Sole Bookrunner sowie der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank, der Sparkasse Bremen AG und Sal. Oppenheim als Co-Manager.

Auf Pro-forma Basis hat das neue Unternehmen für das Gesch?ftsjahr 2004 einen Konzern-Umsatz von rund Euro 50 Mio. und ein operatives Ergebnis von rund Euro 1,5 Mio. erzielt. F?r das erste Halbjahr 2005 bel?uft sich der konsolidierte Umsatz auf rund Euro 33 Mio. mit einem operativen Ergebnis (EBIT) von rund Euro 3,5 Mio. Die Gruppe besch?ftigt insgesamt 225 Mitarbeiter. ErSol hat angek?ndigt, noch in diesem Jahr die Produktionskapazit?t zur Herstellung von Solarzellen in Erfurt von derzeit 25 auf bis zu 60 MW zu erweitern. In den kommenden Jahren soll weiter in den Standort Erfurt investiert und die Produktionskapazit?t für Solarzellen ausgebaut werden. Auch die Kapazit?t der ASi Produktionsst?tte zur Herstellung von monokristallinen Wafern in Arnstadt/Th?ringen von derzeit rund 25 MW soll in Zukunft "erheblich erweitert" werden.

Der Prospekt für das ?ffentliche Angebot ist bei der Frankfurter Wertpapierb?rse, Zulassungsstelle, bei der Gesellschaft, bei den Konsortialbanken und im Internet unter ErSol kostenlos erh?ltlich.

In einem aktuellen Beitrag hat ECOreporter.de ErSol und weitere Solarunternehmen vorgestellt, die in naher Zukunft an die B?rse gehen wollen. Zu diesem Artikel gelangen Sie per Mausklick.

Bildhinweis:
Solarmodul von ErSol / Quelle: Unternehmen;
Solarunternehmen setzen auf die Kraft der Sonne / Quelle: Unternehmen
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