20.09.07

20.9.2007: Meldung: Dyesol Ltd: Konferenz und Ausstellung bei der NanoEurope

Dyesol Limited: Dyesols Konferenz und Ausstellung bei der NanoEurope ein Riesenerfolg

Letzte Woche vom 11. bis zum 13. September sponserte Dyesol in St. Gallen in der Schweiz die NanoEurope und war Veranstalter der 2. internationalen Konferenz zur industriellen Nutzbarmachung von FSZ (DSC-IC).

Beide Veranstaltungen waren ein durchschlagender Erfolg. Die FSZ-Konferenz zog 200 Teilnehmer aus 25 Ländern an, wobei der Industrie- wie auch der Hochschulbereich jeweils die Hälfte der Delegierten ausmachte. Damit war dies das jemals größte Treffen von FSZ-Forschern und Industriemitarbeitern in Europa, und die Konferenz selbst war die bei weitem größte Veranstaltung im Rahmen der NanoEurope. Der Konferenzleiter, Prof. Andreas Luzzi (der auch Vorstandsvorsitzender der zur Dyesol-Unternehmensgruppe gehörigen Firma Greatcell Solar S.A. ist), hieß die Konferenzteilnehmer mit einer enthusiastischen Begrüßungsansprache willkommen und gab diesem Vertrauen in die Zukunft dann nochmals in seinem Abschlusswort Ausdruck. Die Konferenz bot den Delegierten einen umfassenden Überblick über die wissenschaftliche Theorie, technischen Aspekte, Herstellungskriterien sowie die Test- und Genehmigungsanforderungen für Farbstoffsolarzellen. Die Teilnehmer lieferten Updates zu internationalen Programmen und Finanzierungsmöglichkeiten. Für Dyesol gab Professor Grätzel, als Vorsitzender des technischen Beirats, einen geschichtlichen Aufriss der FSZ seit seiner Erfindung im Jahre 1990 ab. Die Leitende Direktorin, Frau Sylvia Tulloch, wurde herzlich aufgenommen, als sie die von Dyesol gewählte Kommerzialisierungsstrategie vorstellte. Dyesols leitender Wissenschaftler, Dr. Hans Desilvestro, gab aktuelle Langzeittestergebnisse aus den Dyesol-Laboratorien bekannt, die die 20-jährige Stabilität dieser Technologie aufzeigen. Dr. Gavin Tulloch, Generaldirektor von Dyesol International, brachte die Konferenz mit seiner Analyse der Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken von Farbstoffsolarzellen sowie einer Vorschau auf das FSZ-Wachstum zum Abschluss; darunter war auch die Vorhersage, dass "es in diesem Bereich innerhalb der nächsten 6 Jahre mehrere Milliarden-Dollar-Unternehmen geben wird." Die Teilnehmer erfreuten sich ebenfalls einer Präsentation von Dr. Clemens Betzel, Generaldirektor von G24i, der Beweise für den Erfolg ihrer Roll-to-Roll-Fertigungsanlage in Wales vorlegte. Dyesol übergab G24i kürzlich die jemals größte Farbstofflieferung - und das Dyesol-Team wurde für die Güte und Leistungsfähigkeit des Produkts beglückwünscht.

Die Ausstellung wurde von Dyesols Vizepräsident, Ken McKeen, geleitet. Wir erhielten viel Lob für die Qualität der Präsentation, die auch eine Gruppe von 12 gebäudeintegrierten Photovoltaikplatten mit einschloss und unter der Überschrift "From Nanopowder to Macropower" lief. Das Dyesol-Team traf sich mit Abgesandten von über 20 Organisationen, die an Dyesols Geschäftsmodell und einer Zusammenarbeit interessiert waren. Unsere Mitarbeiter aus den Marketing- und technischen Kundendienstabteilungen hatten vom ersten Glockenschlag der Ausstellung am Dienstag bis zu deren Ende am Donnerstagabend alle Hände voll zu tun. Registrierte Teilnehmer bekamen kostenlose Probesätze, um potenziellen Kunden damit die Möglichkeit zu geben, sich vor dem Kauf einen genauen Eindruck zu verschaffen. Auf Grundlage des Interesses und Enthusiasmus der Delegierten rechnet Dyesol mit einer stark zunehmenden Geschäftstätigkeit im Laufe der nächsten Monate.

Wie Dyesols Direktor Gordon Thompson sagt: "Mit dieser Konferenz und Ausstellung wird Dyesol sich einen echten Namen in Europa machen. Ich habe mich ganz besonders darüber gefreut, Dyesol-Aktionäre aus Deutschland und der Schweiz bei diesen Veranstaltungen begrüßen zu dürfen. Damit erhielten wir Gelegenheit, ihnen ein 3-D-Bild von Dyesol zu vermitteln, während sie selbst sich von der Breite und Tiefe der technischen, Marketing- und Management-Teams bei Dyesol überzeugen konnten."

Weitere Auskünfte erhalten Sie von Viv Hardy bei Callidus PR unter der Rufnummer +61 2 9283 4113 oder 0411 208 951.

Hinweis für Herausgeber

Die Technologie - FARBSTOFFSOLARZELLEN

Die FSZ-Technologie lässt sich am besten als "künstliche Photosynthese" beschreiben, bei der ein Elektrolyt, eine Schicht Titandioxid (ein in weißer Farbe und Zahnpasta verwendetes Pigment) und ein Ruthenium-Farbstoff benutzt werden, die zwischen Glas eingelegt sind. Durch Lichteinfall in den Farbstoff werden Elektronen angeregt, die vom Titandioxid absorbiert werden. Dabei entsteht ein elektrischer Stromkreislauf, der um ein Vielfaches stärker ist als der, der sich bei der natürlichen Photosynthese in Pflanzen ergibt. Im Vergleich zu herkömmlicher photovoltaischer Technik auf Siliziumbasis sind bei Dyesols Technologie die durch die Herstellung entstehenden Kosten und die graue Energie niedriger, und selbst bei schwachen Lichtverhältnissen wird Elektrizität effektiver produziert. Außerdem kann sie durch das Auswechseln konventioneller Verglasung direkt in Gebäude integriert werden, anstatt Dachflächen oder zusätzliche Grundstücksareale erforderlich zu machen.

Das Unternehmen - DYESOL Limited

Dyesol hat seinen Sitz in Queanbeyan in NSW (in der Nähe von Canberra) und ist seit August 2005 an der australischen Börse notiert (ASX-Code "DYE"). Dyesol produziert und liefert ein aus Zubehör, Chemikalien, Materialien, Einzelteilen und dazugehörigen Dienstleistungen bestehendes Sortiment an Farbstoffsolarzellen-Produkten an Wissenschaftler und Hersteller von FSZ. Das Unternehmen spielt eine führende Rolle dabei, diese Solartechnik der dritten Generation aus dem Labor und an die Öffentlichkeit zu bringen.

Weitere Einzelheiten zum Unternehmen und der Technologie finden Sie unter www.dyesol.com

Eva Reuter +49 - 2543 - 93 07 40
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