21.10.04 Nachhaltige Aktien , Meldungen

21.10.2004: Gemeinden in Baden-Württemberg setzen auf Ökostrom

Ab Anfang 2005 werden Kindergärten, Schulen, Verwaltungsgebäude, Rathäuser und Festhallen von über 430 Gemeinden in Baden-Württemberg ihren Strom von der LichtBlick GmbH beziehen. Wie das Unternehmen meldet, konnte es sich in einer öffentlichen Ausschreibung des Gemeindetages 40 Prozent der Aufträge sichern. 60 Prozent gehen an den Konkurrenten EnBW AG, nach eigenen Angaben das größte Energieunternehmen im Land und bundesweit das drittgrößte. Erst vor kurzem hatte Lichtblick bei einer Ausschreibung ähnlichen Umfanges durch den Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz gegen Konkurrenten wie RWE das Rennen gemacht. Hier wie dort hat laut Lichtblick der günstigere Preis den Ausschlag gegeben.

Dem Hamburger Unternehmen zufolge wird es für die baden-württembergischen Gemeinden in den kommenden zwei Jahren insgesamt 20.000 öffentliche Abnahmestellen mit jährlich rund 170 Millionen Kilowattstunden Strom aus umweltfreundlicher Erzeugung versorgen. Die gesamte Stromabgabe von LichtBlick wächst den angaben zufolge damit im nächsten Jahr auf über eine Milliarde Kilowattstunden. Neben öffentlichen Auftraggebern lassen sich auch Firmen wie die Deutsche Bundesbank in Stuttgart, die Dresdner Bank und 150.000 private Haushalte von LichtBlick versorgen.
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