02.01.03

2.1.2003: Opel AG stellt ihren ersten Nachhaltigkeitsbericht vor

Erstmals hat auch die Adam Opel AG einen Nachhaltigkeitsbericht vorgelegt. Dieser integriert und aktualisiert die in früheren Jahren publizierten Opel-Umweltberichte. Vorstandsmitglied Klaudia Martini zufolge ist man bei dem Rüsselsheimer Automobilunternehmen zu der Überzeugung gelangt, dass Umweltbewusstsein nicht im Widerspruch zu profitablem Wirtschaften steht. "Für uns ist nachhaltige Unternehmenspolitik die Grundlage für dauerhaften wirtschaftlichen Erfolg. Ökologie, Ökonomie und soziale Verantwortung gehören untrennbar zusammen."

Der jetzt vorgelegte Nachhaltigkeitsbericht integriert soziale Aspekte in den Umweltbericht. Als erster deutscher Automobilkonzern orientiert sich Opel damit an den internationalen Standards der Global Reporting Initiative (GRI), die auch eine Berücksichtigung sozialer Aspekte fordert. Diese Initiative beruht auf dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) und des Nachhaltigkeitsnetzwerks CERES.

Vorstandsmitglied Klaudia Martini bezeichnet den Report als Meilenstein einer neuen, ganzheitlich ausgerichteten Strategie: "Opel übernimmt Verantwortung für die Zukunft. Deshalb haben wir uns zu einem systematischen Nachhaltigkeits-Management entschlossen - basierend auf wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, Verantwortung für die Umwelt und sozialem Engagement." Sie hebt hervor, dass durch technische Innovationen der Energie- und Wasserverbrauch von Opel-Produktionsstätten seit einigen Jahren sinkt. Für 2003 plane der Konzern eine Verfünffachung der Produktionszahlen für Erdgas-Autos. Zudem bemühe sich Opel um sparsamere Motoren und biete mit dem Opel Astra das weltweit erste Diesel-Serienfahrzeug, das die strenge, erst ab 2005 zur Pflicht werdende Euro-4-Norm erfüllt. Zu der Rolle des Autos als Klimakiller Nummer 1 äußerte sich von Seiten des Konzerns niemand.
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